Wanderkarte Holzland mit Eisenberg und Gera

Artikelnummer: WKT-23

Wanderkarte Holzland / Blatt 65 mit Eisenberg, Gera, Hermsdorf, Stadtroda, Neustadt an der Orla und Dornburg in Thüringen

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Die Wanderkarte Holzland zeigt im Zentrum die großen Waldgebiete um Eisenberg, Hermsdorf und Stadtroda. Im Ostteil ist der Verlauf der Weißen Elster von Berga durch Wünschendorf und Gera bis nördlich von Crossen eingezeichnet. Triptis und Neustadt an der Orla sind am Südrand angeschnitten. Im Nordwesten ist ein Stück Saaletal mit Dornburg zu sehen. Die Rückseite der Karte enthält touristische Informationen von der Region Holzland. 

Info's Wanderkarte mit Radwegen enthält UTM-Koordinatengitter und ist GPS-tauglich
Info's Karte mit UTM-Koordinatengitter - GPS-tauglich               
ISBN 978-3-86979-149-4
Auflage 2016
Maßstab         1 : 50 000
Verlag GeoThüringen Erfurt

Das Thüringer Holzland ist eine Hügelland im Osten von Thüringen (Höhen von 200-400 m) rund um das Hermsdorfer Autobahnkreuz. Im Westen befinden sich Jena und Stadtroda und im Osten das Tal der Weißen Elster mit Weida und Gera. Auf Grund der mageren Böden wurde hier der Wald nicht zu Ackerland umgewandelt. Der Hauptwirtschaftszweig blieb die Holzwirtschaft. Das Waldgebiet ist der Namensgeber des Landkreises Saale-Holzland-Kreises.

Die Weiße Elster ist ein 257 km langer rechter Nebenfluss der Saale. Sie entspringt im... mehr

Die Weiße Elster ist ein 257 km langer rechter Nebenfluss der Saale. Sie entspringt im Elstergebirge östlich von Aš (Tschechien) und durchfließt in Thüringen die Orte Greiz und Gera. Vor Gera verlässt sie das Vogtländische Mittelgebirge und erreicht die Saale-Elster-Buntsandsteinplatte.

Das Ensemble der drei Dornburger Schlösser auf dem Plateau des Muschelkalkfelsens über der Saale befindet sich seit 2008 im Besitz der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.

  • Das Alte Schloss, das nördlichste und älteste der drei Dornburger ist um 1522 wahrscheinlich auf den Grundmauern der im Sächsischen Bruderkrieg 1451 schwer beschädigten Dornburg erbaut.

  • Das Renaissance-Schloss ist das südlichste und zweitälteste der drei Dornburger Schlösser. Es wurde 1539 von Volrad von Watzdorf anstelle eines Gutshauses erbaut. Wegen Überschuldung kaufte 1571 der Herzog von Sachsen- Weimar das Schloss.

  • Das Rokoko-Schloss ist das mittlere und jüngste der drei Dornburger Schlösser. Ab 1732 ließ Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar-Eisenach anläßlich einer großen Heerschau im Saaletal errichten.
Eisenberg ... ist die Kreisstadt des Saale-Holzland-Kreises und befindet auf einer Hochfläche... mehr

Eisenberg

... ist die Kreisstadt des Saale-Holzland-Kreises und befindet auf einer Hochfläche der Saale-Elster-Sandsteinplatte in rund 275 m Höhe. Nachweislich siedelten hier schon in der Steinzeit Menschen. Im 12. Jh. ließen die Meißner Markgrafen eine Burg errichten.
Sehenswertes:

  • Schloss Christiansburg befindet sich südlich der Altstadt Eisenberg auf einem Hügel. Um 1589 wurde es zu einem Renaissanceschloss umgebaut. 1680–1707 ließ der Herzog von Sachsen-Eisenberg das Schloss zu einer barocken Dreiflügelanlage umbauen und die Schlosskirche wurde angebaut. Heute ist das Schloss das Landratsamt.

  • Spätgotische Stadtkirche St. Peter befindet sich auf der Nordseite des Marktplatzes hinter dem Eisenberger Rathaus. Eine erste Kirche an dieser Stelle ist für 1219 bezeugt.

  • Eisenberger Stadtmuseum ist im Klötznerschen Haus, ein Kaufmann aus der Stadt. 1984 begann die Einrichtung eines Stadtmuseums. Es zeigt die Stadtentwicklung von der Frühgeschichte bis zur Industrialisierung.

Stadtroda

... ist eine Kleinstadt im Saale-Holzland-Kreis und liegt auf einer Höhe zwischen 200 m und 280 m am Flüsschen Roda, einem Nebenfluss der Saale. Am Nordrand der Stadt befindet sich das Naherholungsgebiet Zeitzgrund.
Sehenswertes:

  • Schloss Stadtroda hat sein heutiges Aussehen aus den Jahren 1663 bis 1734 als Sitz der Reuß zu Schleiz. 1828 bezog der Kreishauptmann des Herzogtums Sachsen-Altenburg das Schloss als Dienstsitz. Ab 1900 war es Landratsamt und seit 1994 beherbergt das Gebäude das Amtsgericht Stadtroda.

  • Evangelisch-lutherische Heilig-Kreuz-Kirche ist eine der ältesten Kirchen in Thüringen Sie wurde in der Zeit der Kolonialisierung der slawischen Gebiete gegründet. Über dem schlichten Hauptportal ist die Jahreszahl 1014 zu sehen. Stadtkirche St. Salvator ist eine das Ortsbild prägendes evangelisches Kirche.

  • Kloster Roda war ein Zisterzienserinnenkloster. Die Gründung war zwischen 1228 und 1247 durch die Lobdeburger auf der Burg Arnshaugk in Neustadt an der Orla. Nach der Einführung der Reformation 1534 wurde es aufgehoben. Die gotische Klosterkirche ist aus dem 13. Jh. Sie trägt Stilzüge der Reformen von Hirsau und Maulbronn. Im Dreißigjährigen Krieg 1638 wurde sie zerstört. Heute zählt sie zu den größten Klosterruinen in Thüringen.

Bad Klosterlausnitz

... ist eine Gemeinde im Ostteil des Saale-Holzland-Kreises und Zentrum eines Gemeindeverbandes. Das Wahrzeichen des Ortes ist die große romanische ehemalige Klosterkirche, die 1180 geweiht wurde. Das Kloster der Augistinerinnen wurde um 1132 gegründet. Nach Aufhebung des Klosters im 16. Jh. verfiel die Kirche. In ihrer heutigen Form wurde es von 1863 bis 1866 wieder aufgebaut. Der Ostteil ist noch original romanisch, der Westteil wurde entsprechend angepasst.
Im Kurort gibt es drei Fachkliniken, das sind die Celenus Algos Klinik für Orthopädie und Rheumatologie, die Moritz Klinik für Orthopädie, Neurologie und Brandverletzungen und die Fachklinik Klosterwald, eine diakonische Einrichtung, für Suchtkranke.

Dornburg-Camburg

... eine Kleinstadt im thüringischen Saale-Holzland-Kreis. Der Name der Stadt Dornburg leitet sich aus der vermutlich von einer Reichsburg aus der Zeit Karls des Großen ab. Ob die Burg aber erst im 10. Jh. entstand ist nicht geklärt. Grund für den Burgenbau über der Saale war die Lage an der Kreuzung bedeutender Handelswege und die Saalefurt Hummelstedt. 937 schenkte König Otto I. alle Einkünfte von Dornburg und Kirchberg dem Nonnenstift von Quedlinburg. Dornburg hatte eine Königspfalz in dem die Kaiser seit 965 tagten und Versammlungen abhielten. 971 sollen die Pfalz und die Kirche abgebrannt sein. 1081 erhielt der Graf Wiprecht von Groitzsch Dornburg und Camburg. 1357 kam sie in den Besitz der Wettiner. 1918 übernahm der Freistaat Thüringen die Dornburger Schlösser.
Die Burg Camburg befindet sich auf der rechten Saaleseite auf einem Bergsporn. Östlich der Burg verlief ursprünglich die Saaletal- oder Nürnberger Straße. In der zweiten Hälfte des 11. Jh. besaßen die Wettiner die Burg. Um 1450 im Sächsischen Bruderkrieg wurde sie zerstört. Lediglich der 37 Meter hohe Bergfried blieb erhalten.

Hermsdorf

... liegt im Saale-Holzland-Kreis in der Mitte des Holzlandes. Bekannt ist es durch das Hermsdorfer Autobahnkreuz, hier kreuzen sich die A4 und die A 9. Erste Erwähnung fand hier 1170 ein Gasthof, heute der Gasthof "Zum Schwarzen Bär", welcher 1646 auf den Grundmauern einer älteren Herberge errichte worden ist. Den Ort prägte über viele Jahrzehnte vom 20. Jh. der Großbetrieb Keramische Werke Hermsdorf (KWH). Die Tridelta AG ist das Nachfolgeunternehmen der KWH. Das Institut für Technische Keramik der Frauenhofer- Gesellschaft ist in Hermsdorf.

Gera ... ist eine kreisfreie Stadt in Thüringen und liegt im ostthüringischem Hügelland, im... mehr

Gera

... ist eine kreisfreie Stadt in Thüringen und liegt im ostthüringischem Hügelland, im Tal der Weißen Elster und ist fast vollständig vom Landkreis Greiz umschlossen. Im Westen der Stadt befindet sich ein großes Stadtwaldgebiet. Im Jahre 995 wurde Gera in einer Grenzurkunde erstmals erwähnt und 999 kam der Ort in den Besitz des Stiftes Quedlinburg. Die Quedlinburger Äbtissin setzte 1209 Heinrich II. „den Reichen“, Vogt von Weida, zum Verwalter ein. 1562 starben die Vögte von Gera aus. Von 1564 bis 1918 war Gera Residenzstadt der Fürsten Reuß jüngere Linie. Im 19. Jh. entwickelte sich Gera zu einer Industriestadt.
Sehenswertes:

  • Zum Stadtmuseum im ehemaligen Zucht- und Waisenhaus gehören die Historischen Höhler unter dem Nicolaiberg. Gera besitzt noch ein Naturkundemuseum, die Kunstsammlungen, das Ottp-Dix-Haus und das Museum für angewandte Kunst.

  • Das Renaissance-Rathaus besteht aus mehreren zusammenhängenden Gebäuden zwischen Markt und Kornmarkt und entstand von 1573 bis 1575. Es besitzt ein prachtvolles Portal. Die Türmerstube war bis 1939 bewohnt, ist heute ein Ausstellungsraum und der 33 m hohe Turm bietet eine gute Aussicht.

  • Die Orangerie bildet den westlichen Abschluss des Küchengartens im Stadtteil Untermhaus. Seit 1972 beherbergt sie die Kunstsammlung Gera, die seit 1991 auch das Otto-Dix-Haus als zweites Ausstellungsgebäude nutzt.

  • Bekannte historische Kirchen sind die barocke Salvatorkirche, die neogotische Johanniskirche, die Trinitatiskirche (Renaissance, Neogotik) sowie in Untermhaus die spätgotische Marienkirche.

  • Schloss Osterstein, ehemaliges fürstliches Residenzschloss, ging am 6.April 1945 beim Luftangriff verloren. Heute ist nur noch der Bergfried aus dem 12. Jh., die Wolfsbrücke sowie Reste von Wirtschaftsgebäuden erhalten.

  • Das Haus Schulenburg ist eine Jugendstil-Villa des Architekten und Direktors der Kunstgewerbeschule Weimar, dem Vorläufer des Bauhaus, Henry van de Velde. Heute wird das Haus als Henry van de Velde-Museum und Sitz der europäischen Van de Velde-Gesellschaft genutzt. Es ist außerdem Ort für Trauungen, Konzerte und Lesungen und beherbergt eine Kleinkunstbühne.

  • Im Stadtteil Debschwitz befindet sich der Tierpark. Er zeigt auf einem ca. 20 Hektar großen Gelände über 500 Tiere aus mehr als 80 Tierarten.

Bad Köstritz

... liegt im Landkreis Greiz, nördlich von Gera an der Weißen Elster. Der Ort entstand aus einer alten slawische Siedlung und wird 1364 in einer Urkunde genannt. Eine Burg gab es seit Mitte des 13. Jh. In Bad Köstritz beginnt die Reußische Fürstenstraße, sie führt bis in die Kurstadt Bad Lobenstein.
Sehenswertes:

  • Das Heinrich-Schütz-Haus ist das Geburtshaus des Komponisten Heinrich Schütz. Es ist heute Sitz der „Forschungs- und Gedenkstätte Heinrich Schütz Haus Bad Köstritz“. Im Haus ist auch ein Museum.

  • Im Jahr 1543 wurde das erste Schwarzbier der „Fürstlich-Reußschen Bierbrauerei“ ausgeschenkt. Heute produziert die Köstritzer Schwarzbierbrauerei jährlich rund 700.000 hl. Köstritzer ist mit 31 % Marktführer in Deutschland bei den dunklen untergärigen Bieren.

  • Der Gärtner Christian Deegen gründete in Bad Köstritz die erste Dahliengärtnerei in Deutschland. Anlässlich der Buga in Gera und Ronneburg 2007 wurde das Dahlien-Zentrum Bad Köstritz mit einer Dauerausstellung, einem Schau- und Lehrgarten und dem Deutschen Dahlien-Archiv eröffnet.

  • 1687 wurde ein Schloss als Residenz des Köstrizer Zweiges der Fürsten Reuß gebaut und 1830 richtete man im westlichen Schlosskomplex die Fürstliche Brauerei ein. 1972 riss man das verfallene Schloss ab. Nur das Schlossportal blieb heute erhalten.

Stadt Weida

... im Landkreis Greiz liegt im Tal der Auma an deren Mündung in die Weida. Die Besiedlung des Gebietes begann um das Jahr 1000. Der Kaiser setzte hier Ministeralen als Verwalter (Vögte) ein. Die Dynastie der Vögte von Weida werden erstmals 1122 erwähnt.
Sehenswertes:

  • Die Osterburg befindet sich auf einem Berg im Zentrum der Stadt. Es wird eine slawische Vorgängerburg auf dem Gelände der Osterburg vermutet. Zwischen 1163 und 1193 ließen die Vögte die romanische Befestigungsanlage errichten. Anfang des 15. Jh. kam sie an die Wettiner. Der Bergfried (54 m) ist der dritthöchste erhaltene Bergfried Deutschlands. Oberhalb seines zweiten Zinnenkranzes befindet sich die Türmerstube. Seit 1930 gibt es ein Museum in der Burg. Die Ausstellungsräume befinden sich im Alten Schloss, im Burgturm und in der Remise, wo sich eine Bauernstube, ein Bürgerzimmer und ein Burgmodell befinden.

  • Eisenhammer Weida ist das älteste noch funktionstüchtige Hammerwerk in Thüringen. Der Hammer liegt an der Auma im Ortsteil Liebsdorf unterhalb der Staumauer der Aumatalsperre.

Berga/Elster

... ist eine Kleinstadt im Landkreis Greiz am Hang des Elstertales. Berga wurde bei der Kolonisation des Elstertales um 1200 besiedelt. Eine Spornburg am Ostufer der Weißen Elster sicherte im Mittelalter den Flussübergang der Straße vom Orlatal zum Muldental und Zwickau.

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