Wanderkarte Nördliches Eichsfeld

Artikelnummer: WKT-18

Wanderkarte Nördliches Eichsfeld / Blatt 53 mit Heiligenstadt, Leinefelde-Worbis, Bleicherrode, Bad Sachsa und Ohmgebirge.

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Information

Die Wanderkarte Nördliches Eichsfeld zeigt die Gebiete um die Städte Heilbad Heiligenstadt, Leinefelde-Worbis, Dingelstedt, Duderstadt, Bleicherrode und Bad Sachsa. Abgebildet sind das Landschaftsschutzgebiet Dün – Helbetal und das Ohmgebirge. Informationen zu den Sehenswürdigkeiten der historischen Altstädte Heilbad Heiligenstadt, Duderstadt und Dingelstedt sowie die Burg Bodenstein, die Burgruine Hanfried und die Burg Scharfenstein sind vorhanden.

Info's Wanderkarte mit Radwegen enthält UTM-Koordinatengitter und ist GPS-tauglich      
ISBN 978-3-86140-224-4
Maßstab         1 : 50 000
Verlag GeoThüringen Erfurt
Das Ohmgebirg e ist ein bis 533,4 m hohes Tafelbergmassiv aus Muschelkalk mit einer... mehr

Das Ohmgebirge ist ein bis 533,4 m hohes Tafelbergmassiv aus Muschelkalk mit einer Ausdehnung etwa 80 km² und liegt zwischen dem Untereichsfeld, dem Helmetal und dem Wippertal. Das Ohmgebirge und die Bleicheröder Berge befinden sich im Landkreis Eichsfeld und Nordhausen. Die wellige Hochfläche des Gebietes wird für Ackerbau und Weidewirtschaft genutzt. Die steilen Randbereiche sind mit Kalkbuchenwäldern bewachsen und Kalkmagerrasenflächen und noch wildwachsende Eiben sind zu sehen.

Als Goldene Mark wird ein Teil des Untereichsfeld im südlichen Niedersachsen bezeichnet. Die Hauptorte sind Duderstadt, Gieboldehausen und Bilshausen. Bekannt sind die fruchtbaren Ackerflächen des Eichsfelder Beckens entlang der Hahle. Zahlreiche kleine Zuflüsse der Hahle entwässern diese Landschaft.

Die Burgruine Hanstein befindet sich bei Bornhagen im Landkreis Eichsfeld und ist eine der größten Burgruinen Mitteldeutschlands, ca. 4 km vom Dreiländereck Thüringen-Hessen- Niedersachsen entfernt. Sie war bis Mitte des 20. Jh. ein beliebtes Wanderziel der Göttinger Studenten.
Jährlich gibt es am ersten Augustwochenende ein Mittelalterfest. Unterhalb der Burg Hanstein befindet sich der Klausenhof, ein altes Wirtshaus mit historischer Herberge, welches einst zu den Gütern der Burg Hanstein zählte.

Burg Bodenstein ist eine mittelalterliche Burg beim Dorf Winzingerode. Sie ist die am besten erhaltene Burg im Eichsfeld und liegt im Ohmgebirge. Ursprünglich war sie ein Grenzposten zwischen den Stammesgebieten der Sachsen und Thüringer und gehörte vermutlich zum Hausgut der Ottonen. Später gehörte sie dem Grafen Otto von Nordheim und bis 1945 der Adelsfamilie von Winzingerode. Gegenwärtig ist die Burg Familienerholungs- und Begegnungsstätte der Evangelischen Kirche. Sie kann an Sonn- und Feiertagen mit Führungen besichtigt werden und besitzt ein kleines Café.

Burg Scharfenstein ist eine hochmittelalterliche Burg, welche 1209 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie befindet sich südwestlich von Leinefelde und oberhalb des Dorfes Beuren am Nordrand des Düns. Seit 2006 wird die Burg restauriert und 2012 erhielt sie den Thüringer Denkmalsschutzpreis. Auf der Burg Scharfenstein gibt es zwei Aussichtspunkte:
- von der Terrasse nach Norden und Osten ins Leinetal und zum Ohmgebirge und Harz
- vom im Jahre 2016 gebauten Turm hat der Besucher eine Rundumsicht.

Burgruine Lohra (Großlohra) im Landkreis Nordhausen ist von der ehemaligen Burg der Grafen von Lohra, welche im 11. Jh. entstand. Viele mittelalterliche Bauten sind nahezu komplett erhalten. Bedeutsam ist die Doppelkapelle aus der Stauferzeit. Seit 1992 kümmert sich der Weimarer Verein „Offene Häuser e. V.“ mit dem Arbeitskreis Denkmalpflege um die Erhaltung der Burg Lohra und bietet Übernachtungsmöglichkeiten an.

Grenzlandmuseum Eichsfeld befindet sich bei Teistungen am ehemaligen Straßengrenzübergang Worbis-Duderstadt. Ihm ist eine Bildungsstätte angeschlossen und ein Rundwanderweg. Die Gedenkstätte liegt am Schutzgebiet Grünes Band.

Das Grüne Band Europa ist eine Naturschutzinitiative, bei dem der durch den Kalten Krieg entstandene, naturnahe Grenzstreifen des Eisernen Vorhanges quer durch Europa erhalten werden soll.

Heilbad Heiligenstadt ... ist die Kreisstadt des Landkreises Eichsfeld und liegt im... mehr

Heilbad Heiligenstadt

... ist die Kreisstadt des Landkreises Eichsfeld und liegt im Obereichsfeld. Durch die Stadt fließt die Leine und südlich befindet sich der Stadtwald, welcher zum Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal gehört. 1929 erhielt Heiligenstadt den Titel Kneippbad und 1950 den Namens Heilbad Heiligenstadt. Sehenswertes:

  • Eichsfelder Heimatmuseum im ehemaligen Jesuitenkolleg, einem Barockbau aus Sandstein, aus dem Jahr 1740 als Niederlassung für die Jesuiten (1575–1773 in Heiligenstadt) errichtet, danach Gymnasium.

  • Mainzer Schloss befindet sich auf dem Stiftsberg. Seit 1022 gehörte die Stadt zum Kurfürstentum Mainz. Von 1736 bis 1738 ließ der Kurfürst Philipp Karl von Eltz-Kempenich das Schloss als Residenz des erzbischöflichen Statthalters erbauen. Die Laurentiuskapelle wurde abgerissen und in den Schlossneubau integriert. Heute ist das Gebäude Sitz des Landratsamtes.

  • Heiligenstadt als Zentrum des katholischen Eichsfeldes besitzt zahlreiche Kirchenbauten. So unter anderem die St. Aegidien, die St. Marien die Altstädter Kirche aus dem 14. Jh. sowie die Annen-Kapelle.

  • St. Martin ist die evangelische Hauptkirche von Stadt und Region. Die erste Saalkirche wurde um die Mitte des 9. Jh.s durch eine vorromanische Basilika ersetzt. Um 960 gründete der Mainzer Erzbischof bei St. Martin ein Augistiner - Chorherren-Stift. Um 1276 begann der Um- und Neubau der Kirche.

Leinefelde-Worbis

liegt im Landkreis Eichsfeld und ist die größte Gemeinde im LK. Im Norden der Stadt befindet sich das Ohmgebirge und in Süden der Höhenzug Dün. Die Quelle der Leine, welche zur Weser fließt, ist in Leinefelde, die der Wipper (Elbeflusssystem) im Innenstadtgebiet Worbis.
Die Lage des Ortes Leinefelde lässt darauf schließen, dass er im 9. Jh. entstand und wurde 1227 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname Worbis wird im Jahre 1162 erstmalig erwähnt. Die Besitzer waren Lehnleute der Burg Lohra. Die Hoheit wechselte später an die Beichlinger und Landgrafen von Thüringen. Worbis liegt an der Deutschen Fachwerkstraße.Sehenswertes:

  • Ehemalige Franziskanerkirche St. Antonius in Worbis ist eine katholische Gemeinde- und Wallfahrtskirche. Sie hat eine einmalige barocke Architektur und Innenausstattung. Der Bau erfolgte von 1670 bis 1678 auf den Mauern des alten Zisterzienserklosters St. Petri.

  • Bärenpark Worbis ist ein am Ortsrand von Leinefelde-Worbis befindlicher Tierpark. Er entstand 1996 aus dem kommunalen Tierpark durch die Initiative der „Aktion Bärenhilfswerk“. Hier wird ein Tier-, Natur- und Artenschutzprojekt durch naturgemäße Haltung wildlebender Arten geleistet.

  • Das frühere Amtshaus und jetzige Rathaus Worbis ist ein historisches Fachwerkgebäude. Es steht am Nordwestrand des alten Stadtzentrums zwischen Amtsstraße und Obertor. Hier war vorher die Wasserburg Worbis, welche im Bauernkrieg zerstört wurde. Unter der Herrschaft der Mainzer Kurfürsten erfolgte der Neuaufbau des Burgareals ab 1574 als Amtshaus. Die heutige noch zweiflüglige Anlage wurde umfassend restauriert. Jetzt befinden sich hier einige Verwaltungsbehörden und das Standesamt der Stadt.

Duderstadt

... liegt im Süden des Landkreises Göttingen an der Grenze zum Freistaat Thüringen und ist das Zentrum des Untereichsfeld im südlichen Harzvorland. Das Land im Hahletal wird wegen der fruchtbaren Böden auch als „Goldene Mark“ bezeichnet. Nordöstlich befindet sich der Harz und südöstlich das Ohmgebirge.
Die mittelalterliche Stadt wird von rund 600 Bürgerhäusern, davon 500 Fachwerkhäuser, geprägt. Sie ist auch in die Deutsche Fachwerkstraße einbezogen.Sehenswertes:

  • Fachwerk-Rathaus entstand um 1302/1303 und 1432 wurde das ursprüngliche Rathausgebäude mit Ratsstube, Archiv und Ratsweinkelleran durch einen Kaufhausanbau ersetzt. Im 16. Jh. erfolgte der Bau eines weiteren Geschosses. Drei Türme krönen die Nordfassade und Giebel mit Erker untergliedern sie. Eine zweigeschossige Laube wurde errichtet, um die Nordfassade zu tragen. 1673/1674 gestaltete man einen Aufgang zur Laube mit lebensgroßen Figuren, die die Überdachung tragen.

  • Katholische Basilika St. Cyriakus wird auch „Eichsfelder Dom“ genannt. Die Errichtung der frühgotischen Kirche begann gegen 1240 mit dem Westbau. Später wurde das romanische Langhaus durch ein gotisches ersetzt. Es ist eine dreischiffige Staffelhalle mit sechs Jochen. Erst nach einem Brand 1852 wurde der Südturm errichtet. Seit 2015 ist sie eine Basilica minor.

  • Evangelische Kirche St. Servatius bildet den westlichen Abschluss der Marktstraße. Um das Jahr 1000 gab es an der Stelle ein Königshof, welcher der sächsischen Königspfalz Quedlinburg zugehörte. Es stand zu der Zeit auch eine Kapelle. Ältester Teil der heutigen Kirche ist der Chor von 1370.

  • Der Westerturm ist das letzte Torturm der mittelalterlicher Stadtmauer mit dem Stadttor. Das Besondere ist die gedrehte Spitze des Daches.

Gemeinde Walkenried

... ist eine am Rande des Südharzes gelegen Gemeinde mit den Ortsteile Zorge und Wieda. Sie gehört zum Landkreis Göttingen in Niedersachsen. Bis 1990 befand sich Walkenried unmittelbar an der Grenze der BRD zur DDR. Walkenried und Zorge sind Luftkurorte und Wieda gilt als heilklimatischer Kurort.
Das ehemalige Zisterzienserkloster Walkenried liegt mitten im gleichnamigen Ort. Der Klosterkomplex umfasst die Ruine der Klosterkirche sowie das größtenteils erhaltene gotische Klausurgebäude. Das im Jahr 1127 gestiftete Zisterzienserkloster war das dritte im deutschsprachigen Raum. Die herausragende Leistung der Mönche war die seit 1144 durchgeführte Melioration des Helmeried.
Seit 2006 ist im Klosterkomplex das Zisterziensermuseum Kloster Walkenried. Seit 2010 gehört es unter der Bezeichnung „Bergwerk Rammelsberg, Altstadt Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft“ zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Bad Sachsa

... befindet sich am Südrand des Harzes im Landkreis Göttingen an der Grenze von Niedersachsen und Thüringen südlich der Kurstadt Bad Lauterberg. Die Stadt ist ein Heilklimatisch anerkannter Kurort.

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