Wanderkarte Östliches Thüringer Becken / Untere Unstruttal

Artikelnummer: WKT-20

Wanderkarte Östliches Thüringer Becken / Blatt 62 mit Kölleda, Apolda, Bad Sulza, Artern und dem Unteren Unstruttal

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Die Wanderkarte Östliches Thüringer Becken zeigt die Städte Artern, Heldrungen, Rossleben, Kölleda, Apolda und Bad Sulza. Die Landschaften Hohe Schrecke, Finne, Ilmtal von Niederrosla bis Bad Sulza, Unstruttal von Rossleben bis Burgscheidungen und das Thüringer Becken um Buttstedt sind abgebildet. Sehenswürdigkeiten der Altstädte Sömmerda, Apolda und Artern und Kaiserpfalz sind auf der Rückseite der Wanderkarte.

Die Unstrut ist der wasserreichste linke Zufluss der Saale. Der 192 km lange Fluss entspringt im südlichen Eichsfeld westlich von Dingelstedt. Sie entwässert fast das gesamte Thüringer Becken und die westlichen und nördlichen Randplatten, Teile des Südharzes und Teile des Thüringer Waldes. Die Unstrut durchbricht bei der Thüringer Pforte südlich von Heldrungen die Hainleite. Weiter fließt sie in großen Schleifen durch den Burgenlandkreis. Am Unterlauf wird sie von kalkreichen Bergen flankiert. Die Unstrut mündet bei Naumburg in die Saale.

Info's Wanderkarte mit Radwegen enthält UTM-Koordinatengitter und ist GPS-tauglich
ISBN 978-3-86979-146-3
Auflage 2010
Maßstab       1 : 50 000
Verlag GeoThüringen Erfurt

Interessant und Sehenswert

  • Historische Altstadt von Apolda
  • Wasserburg in Heldrungen
  • Klosterruine in Memleben
  • Kurort Bad Sulza und Kurort Bad Bibra
  • Mittleres Unstruttal von Rossleben bis Kirchscheidungen
  • Finne-Wanderweg, Mühlenwanderweg und Napoleon-Wanderweg
  • Ilmtal-Radweg und Unstrut-Radweg
Apolda ... ist das Verwaltungszentrum des Landkreises Weimarer Land und liegt zwischen... mehr

Apolda

... ist das Verwaltungszentrum des Landkreises Weimarer Land und liegt zwischen Weimar und Jena. Im Nordwesten des Stadtgebiets fließt die Ilm und der Stadtkern befindet sich in einem rechten Seitental der Ilm. Das Umland ist eine flachhügelige Kulturlandschaft am Rande des Thüringer Beckens mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung.
Schon in der Bronze- und Eisenzeit gab es in der Ilmaue Siedlungen. Bekannt wurde die Stadt besonders vor 250 Jahren als „Glockenstadt“ infolge der Glockengießerei. Von Bedeutung war auch die Strick- und Wirkwarenherstellung. Apolda konnte sich zu einer wichtigen Industriestadt in Sachsen-Weimar-Eisenach entwickeln. Das Stadtbild von Apolda zeigt eine geschlossene Architektur der Gründerzeit. Der älteste Stadtteil mit zwei- und dreigeschossigen Fachwerkhäusern umfasst den Markt und die umliegenden Straßen.
Sehenswertes:

  • Das Apoldaer Rathaus ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Der zweigeschossige Bau im Renaissancestil steht an der Ostseite des Marktes und wurde 1558/1559 errichtet.

  • Eine klassizistische Fabrikantenvilla in der Bahnhofstraße beherbergt das Glockenmuseum und das Stadtmuseum. Das Museum wurde 1952 gegründet.

  • Das Schloss Apolda befindet sich an der Stelle der ehemaligen Burg. Heute sind in ihm die Stadtverwaltung, das Standesamt, die Außenstelle der Musikschule Weimar und der Apoldaer Kulturverein. Im Obergeschoss ist ein Saal für Kleinkunstveranstaltungen und Konzerte.

Bad Sulza

... befindet sich im Landkreis Weimarer Land, wird als Kur- und Weinstadt bezeichnet und ist ein staatlich anerkanntes Heilbad. Seit 1839 wird in Sulza gekurt. Die Stadt gehört mit zum größten Weinanbaugebiet Mitteldeutschlands im Bäderdreieck Bad Bibra – Bad Kösen - Bad Sulza. Der Weinanbau ist seit 1195 in Sulza nachgewiesen, es ist aber anzunehmen, dass er noch älter ist. Der Ort gehörte früher wahrscheinlich auch zum Kloster Hersfeld.
Sehenswertes:

  • Trinkquelle an der Carl-Alexander-Sophien-Quelle, welche die nahegelegene Sophienklinik mit Solewasser versorgt, die 1883 Thüringens erste und älteste Rehabilitationsklinik ist.

  • Ein erstes Badehaus entstand am Leopold-Schacht und das erste Kurhaus auf dem Lachenberg. 1883 wurde das Kinderheilbad Sophie eingeweiht, benannt nach der sozial engagierten Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach. Es folgten um 1900 weitere Badehäuser, ein Inhalatorium, Brunnenpavillons, Pensionen und Villen.

  • Für das Gradierwerk „Louise“ wird heute Sole aus der Quelle „Johann Agricola“ verwendet. Die Toskana Therme ist eine Kombination eines Freizeitbades mit einem Thermalbad.

Bad Bibra

... ist eine Kleinstadt im Burgenlandkreis und gehört zur Verbandsgemeinde „An der Finne“. Die Stadt liegt im Tal des Biberbaches, unweit der Landesgrenze zu Thüringen. Im 9. Jh. stand Bibra auch im Verzeichnis der Güter des Klosters Hersfeld. Das Amt mit Bibra kam 1656/57 zum Herzogtum Sachsen-Weißenfels. Die Herzöge ließen den Gesundbrunnen einfassen. Der Ort entwickelte sich zum Modebad des Herzogtums. Im 19. Jh. blühte der Badetourismus erneut auf. Die Stadt ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.

Eckartsberga

... ist eine Kleinstadt im Burgenlandkreis, gehört zur Verbandsgemeinde „An der Finne“und liegt am Höhenzug Finne. Die Eckartsburg, eine teilweise erhaltene Höhenburg, liegt am südlichen Rand des Finne-Höhenzuges, oberhalb des gleichnamigen Ortes. Als Erbauer der Burg gilt Markgraf von Meißen und Herzog von Thüringen Ekkehard I., welcher die Burg 998 an der Via Regia erbaut haben soll.

Kölleda ... gehört zum Landkreis Sömmerda und liegt in zentraler Lage im Schwarzerdegebiet... mehr

Kölleda

... gehört zum Landkreis Sömmerda und liegt in zentraler Lage im Schwarzerdegebiet des nordöstlichen Thüringer Becken. Nördlich und östlich erstrecken sich die bewaldeten Höhenzüge Finne und Schmücke. Lehnsherr der Stadt war im Hochmittelalter das Stift Hersfeld. Dieses belehnten die Grafen von Beichlingen. Bekannt ist Kölleda auch als die „Jahnstadt“, hierher war der Turnvater Friedrich Ludwig Jahn verbannt. 1824 begann der Anbau medizinischer Kräuter, dadurch nannte man den Ort auch „Pfefferminzstadt“.
Die benediktinische Abtei Hersfeld gründete 1265 das von den Grafen Beichlingen gestiftete Nonnenkloster und besiedelte es mit Zisterzienserinnen. Die Klosterkirche ist heute noch auf dem Friedhofsgelände zu besichtigen. Das Erbbegräbnis der Grafen von Werthern-Beichlingen ist auf dem Kirchhof.

Beichlingen, Ortsteil von Kölleda

... liegt fünf Kilometer nördlich von Kölleda. Von Weitem sichtbar erhebt sich das Schloss Beichlingen. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1014 als Burganlage. 1080 war sie Mitgift und Wohnsitz der Gräfin Kunigunde von Weimar-Orlamünde. Ihr zweiter Ehemann Kuno von Northeim begründete die Linie der Grafen von Beichlingen. 1519 kaufte Hans von Werthern die Grafschaft Beichlingen und begann 1544 mit dem Umbau vom Burgschloss im Stil der Spätrenaissance. Von der alten Burganlage blieb nur das "Hohe Haus" sowie das Lehnshaus erhalten. Die Grafen von Werthern-Beichlingen besaßen das Schloss bis 1945. Seit 2001 ist das Schloss wieder in Privatbesitz, der Förderverein kann seine Arbeit aber fortsetzen. Im Schloss wird heute ein Hotel und ein Restaurant betrieben.

Rastenberg

... gehört zum Landkreis Sömmerda und liegt am südwestlichen Hang der Finne. Im Mittelalter war hier die Raspenburg am nordöstlichen Stadtrand. Das „Castrum Raspinberg“ war ab 1085 Besitz des Thüringer Landgrafen aus der Dynastie der Ludowinger. Die Wettiner erhoben 1378 Rastenberg zur Stadt, die Burg kam zur Stadtbefestigung. Bald verkam die Burganlage und wurde als Baumaterial verwendet. Die Reste des Burgturms legte man 1994 frei. Auf dem Turmstumpf steht heute ein Informationspavillon.

Buttstädt

... ist die zweitgrößte Gemeinde im Landkreis Sömmerda und liegt im östlichen Teil des Thüringer Beckens zwischen Ettersberg und Finne. Schon im 8. Jh. war Buttstedt dem Kloster Hersfeld zinspflichtig. Der Meißner Markgraf Ekkehard ernannte etwa 100 Jahre später Buttstädt zur Stadt. Im 9. Jh. wechselte die Zugehörigkeit zum Kloster Fulda. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort zur Stadt der Pferdemärkte. Das brachte ihm Wohlstand.
Seit 1982 hat man diese Tradition wieder aufgegriffen und sie hat sich zu einem wahren Volksfest entwickelt. Tausende Besucher kommen am ersten Juliwochenende zum Thüringer Pferdemarkt nach Buttstedt.

Artern ... befindet sich im Nordosten des Kyffhäuserkreises an der Grenze zu Sachsen-Anhalt.... mehr

Artern

... befindet sich im Nordosten des Kyffhäuserkreises an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt an einem Bogen der Unstrut, die die Stadt von Südwesten nach Südosten durchfließt und südöstlich mündet die Helme in die Unstrut. Zu Beginn des 9. Jh. gehörte Artern zum Kloster Hersfeld vom Erzbistum Mainz. 1346 wurden die Erzbischöfe von Magdeburg Lehnsherren. 1579 kam es durch Tausch zum Kurfürstentum Sachsen und nach dem Wiener Kongress zu Preußen.
Sehenswertes:

  • Die St.-Veits-Kirche ist das älteste mittelalterliche Bauwerke der Stadt. Der Bau stammt aus der Mitte des 13. Jh., der Zeit der späte Romanik bis Frühgotik. Seit Mitte des 16. Jh. wurde sie nicht mehr als Kirche genutzt. Heute ist sie Heimatmuseum, Ausstellungsraum, Konzertsaal und Standesamt.

  • Die Stadtkirche St.Marien stammt aus dem 12. Jh. Als Material verwendete man Buntsandstein, Kalkstein, Konglomerat und Gips. Nach 1150 erfolgte der Bau vom Turm und um 1225 vom späteren Chorraumt. 1540 wurde die Kirche evangelisch. Nach einem Brand entstand das Westschiff in den Jahren 1615 bis 1629 neu.

  • Der Obere Hof ist ein Fachwerkhaus aus dem 17. Jh. im ehemaligen Rittergut mit der Ausstellung zur Geschichte der Kyffhäuserhütte.

Allstedt

... befindet sich im Landkreis Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt), wenige Kilometer nördlich der Landesgrenze zu Thüringen. Durch die Stadt fließen die Rohne und die Helme, welche im Süden in die Unstrut münden. Das Tal ist hier eine fruchtbare Ebene, auch als das Ried oder Diamantene Aue bezeichnet. Allstedt hat schon im Thüringer Königreich im 5./6. Jh. existiert. Zwischen 881 und 899 erscheint der Ort im Zehntverzeichnis des Klosters Hersfeld. Schon König Heinrich I. soll hier eine Urkunde gezeichnet haben.
Allstedt ist auch bekannt durch den Aufenthalt von Thomas Müntzer als Pfarrer der Johanniskirche. In der Schlosskapelle hielt er 1524 vor dem sächsischen Kurfürsten Friedrich und Herzog Johann die berühmte Fürstenpredigt.
Sehenswertes:

  • Die Pfalz Allstedt war ein Königshof der Ottonen. Aus dieser ging die mittelalterliche Burg hervor. In der Barockzeit wurde sie zu einem Schloss umgebaut und ist heute ein Museum zur Geschichte von Pfalz, Burg, Schloss und Stadt Allstedt an der Straße der Romanik.

  • Die Wigberti-Kirche zählt zu den ältesten Bauwerken der "Goldenen Aue" und gehörte im 8./9. Jh. zum Kloster. 979 erwarb Otto II. die Kirche durch Tausch und gab sie an das Kloster Memleben.
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