Wanderkarte Thüringer Schiefergebirge mit Rennsteig

Artikelnummer: WKT-31

Wanderkarte Thüringer Schiefergebirge / Blatt 59 mit Saalfeld, Bad Blankenburg, Rudolstadt, Lehesten, Ludwigstadt, Katzhütte, Schmiedefeld und Oberweissbach.

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Wanderkarte Thüringer Schiefergebirge

Die Wanderkarte Thüringer Schiefergebirge zeigt den Saaleverlauf von der Talsperre Hohenwarte vorbei an Saalfeld, Bad Blankenburg und Rudolstadt bis Uhlstädt. Im Süden sind vom Frankenwald die Orte Lehesten und Ludwigstadt zu sehen sowie das Endstück vom Rennsteig mit Neuhaus am Rennweg, Lauscha, Schmiedefeld und Oberweissbach. Das Schwarzatal von Katzhütte bis zur Einmündung in die Saale ist eingezeichnet. Auf der Rückseite sind touristische Informationen von der Region Thüringer Schiefergebirge.

Info's Wanderkarte mit Radwegen enthält UTM-Koordinatengitter und ist GPS-tauglich     
ISBN 978-3-86-140-733-1
Maßstab         1 : 50 000
Verlag GeoThüringen Erfurt
Das Thüringische Schiefergebirge schließt sich östlich an den Thüriger Wald an und grenzt an... mehr

Das Thüringische Schiefergebirge schließt sich östlich an den Thüriger Wald an und grenzt an die Obere Saale bei den Saaletalsperren und ist ein Teil des in nordwest-südost sich erstreckenden Mittelgebirgszuges mit dem Thüringer Wald und dem Frankenwald. Es erreicht Höhen bis 870 m. Oft wird das Schiefergebirge zum Thüringer Wald zugerechnet. An die östlichen Ausläufer schließt sich das Vogtland und das Elstergebirge-Erzgebirge an.

Der Oberlauf der Saale, welche von Hof kommt, bildet zwischen der Einmündung des Tannbachs und der Selbitz die Grenze zwischen Bayern und Thüringen. Anschließend folgt der Flussverlauf durch das Thüringische Schiefergebirge. Dort ist die Saale in einer fünfstufigen Kaskade angestaut. Die bekanntesten Saaletalsperren sind die Bleiloch Talsperre und die Talsperre Hohenwarte, die ein beliebtes Ziel für Touristen und Wassersportler sind.

Die Schwarza ist ein etwa 53 km langer, linker Nebenfluss der Saale. Die Quelle befindet sich in der Nähe von Scheibe-Alsbach, nordwestlich des Rennsteiges. Der Fluss durchfließt eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit engen Schluchten und weiten Täler bis zur Mündung im Ortsteil Schwarza von Rudolstadt.
In ihrem Lauf nimmt die Schwarza 57 Zuflüsse auf. Eine geologische Besonderheit sind ihre Strudeltöpfe im unteren Schwarzatal. Die Schwarza ist zudem der goldreichste Fluss in Deutschland. Das Edelmetall wurde im Fluss selbst oder auf den drei angrenzenden Flussterrassen der Talaue der Schwarza aus dem Kies herausgewaschen.

Das bekannteste Touristenziel sind die Saalfelder Feengrotten. Das Besondere sind vor allem ihre farbigen Tropfsteine. Aufgrund des eisen- und mineralreichen Gesteins sind viele verschiedene Farben anzutreffen. Die Feengrotten sind das ehemalige Alaunschieferbergwerk „Jeremias Glück“ und geht auf das Jahr 1530 zurück. Die Suche nach Eisenerz war erfolglos, aber man baute den Alaunschiefer ab, der beim Gerben von Leder und bei der Vitriol-Herstellung Verwendung fand. Das Schaubergwerk besteht aus drei Sohlen.

Die Oberweißbacher Bergbahn verbindet seit 1922 den Haltepunkt Obstfelderschmiede der Schwarzatalbahn mit der Gemeinde Cursdorf. Die Bahn besteht aus einer 1,351 km langen Breitspur-Standseilbahn und einer 2,635 km langen normalspurigen, elektrifizierten Adhäsionsstrecke (Reibungsbahn). Beide Streckenteile sind betrieblich verbunden und stehen seit Januar 1982 unter Denkmalschutz. Täglich werden zwischen 5:30 und 20:00 Uhr 30 Fahrten im Halbstundentakt angeboten.

Der Landkreises Saalfeld-Rudolstadt bildet mit Saalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg einen... mehr

Der Landkreises Saalfeld-Rudolstadt bildet mit Saalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg einen Großsiedlungsraum mit ca. 75.000 Einwohnern. Dieses wird auch als „Städtedreiecks Saalebogen“ bezeichnet.

Saalfeld / Saale

... ist die Kreisstadt und liegt im Zentrum des Landkreises. Südwestlich grenzt das Thüringer Schiefergebirge an die Stadt. Sehenswert sind :

  • die Saalfelder Feengrotten
  • das Amtsgefängnis „Hutschachtel“. Der turmartige Rundbau wurde von 1857 bis 1859 gebaut. Bis 1950 wurde es noch als Gefängnis genutzt. Seit 1973 ist es das Stadtarchiv.
  • die gotische Johanniskirche, von 1380 bis 1514 errichtet, ist eine der größten Hallenkirchen in Thüringen.
  • das Renaissancegebäude des Franziskanerklosters aus der Zeit von 1490-1520 ist heute der Standort vom Thüringer Heimatmuseum. Nach seiner Auflösung (1534) wurde es städtische Lateinschule (bis 1914) und ab 1904 kam auch eine bis heute anhaltende museale Nutzung hinzu. Angeschlossen ist die Klosterkirche aus dem Jahr 1293 bzw. 1513.

Rudolstadt

... liegt im Tal der Saale, am „Saaleknie“, wo der Fluss einen Bogen von Süden nach Osten schlägt. Die ehemalige fürstliche Residenz liegt eingebettet in einem von Wald umgebenen Tal und zieht sich am weiten Bogen des Flusses entlang. Im Süden beginnt das Thüringer Schiefergebirge und östlich der Saale liegt die Hintere Heide.
Rudolstadt wurde 776 erstmals urkundlich, hat seit 1326 das Stadtrecht. Ihr Wahrzeichen ist das Schloss Heidecksburg. Das Residenzschloss der Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt beherrscht das Stadtbild. Sehenswert sind auch :

  • das Stadtschloss Ludwigsburg, ein dreiflügeliges Barockschloss, welche zwischen 1734 und 1741 unterhalb der Heidecksburg errichtet wurde.
  • die Stadtkirche St. Andreas, eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche, die durch Umbau eines älteren Kirchenbaues von 1463 bis 1475 entstand. 1634 bis 1636 erhielt sie die barocke Innenausstattung.
  • das Alte Rathaus, ein spätgotischer Bau von 1524 mit Turm, der 1603 ergänzt wurde. Das Neue Rathaus auf dem Markt entstand 1912.
  • im Rudolstädter Stadtpark befinden sich drei Thüringer Bauernhäuser aus dem 17. und 18. Jh. und sie sind das älteste deutsche Freilichtmuseum.
  • Das Schloss Heidecksburg ist das ehemalige Residenzschloss der Fürsten von Schwarzburg - Rudelstadt. Heute ist im Schloss das Thüringer Landesmuseum und das Thüringer Staatsarchiv Rudolstadt und zahlreiche Museen untergebracht. Schon im 13. Jh. stand auf dem Berg eine Burg der Grafen von Orlamünde. 1334 wechselte der Besitz an die Grafen von Schwarzburg und ab 1571 erfolgte ein Umbau zum Renaissanceschloss.

Bad Blankenburg

... liegt an der Thüringer Porzellanstraße.Sehenswert sind:

  • die Burg Greifenstein, eine mittelalterliche Burgruine, welche auf Heinrich I. zurückgehen soll. 1071/1137 wird sie in einer Urkunde den Orlagau betreffend genannt. Die Fläche der Burganlage beträgt rund 25.000 m². Mitte des 16. Jh. verfiel die Burg, die damals den Grafen von Schwarzburg gehörte. Restaurationsbemühungen gab es im 19. und 20. Jh. Eine Attraktion auf Burg Greifenstein ist heute eine Falknerei.
  • das Wohnhaus von Friedrich Fröbel, der in Blankenburg den ersten deutschen Kindergarten einrichtete.

Lehesten

... ist bekannt als Berg- und Schieferstadt und liegt im Landkreis Saalfeld Rudolstadt und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Schiefergebirge. Der Schiefer wurde hier bereits im 13. Jh. abgebaut. Der Thüringische Schieferpark Lehesten ist im historischen Tagebau mit all seinen einmaligen Funktionsgebäuden heute ein technisches Denkmal. Das etwa 105 ha große Areal ist zum Teil ein Naturschutzgebiet.
Auch sehenswert sind das Haus des Volkes, ein Bauhausdenkmal mit einem Museum und der Grenzbahnhof Probstzella von der Bahnlinie Leipzig - Gera - Frankenwaldbahn - Bamberg. Die ehemalige Grenzübergangsstelle wurde als Museum ausgebaut.

Lauscha

... liegt zwischen den Städten Sonneberg, Ilmenau und Saalfeld in einem Seitental der Steinach. Der Pappenheimer Berg (834 m) ist der höhste Punkt im Gemeindegebiet. In Lauscha begann die Herstellung von gläsernen Weihnachtsbaumschmuck. Dieser machte die Stadt und die Glasbläsern weltbekannt. Zahlreiche Glasgeschäfte und -galerien ziehen sich durch den ganzen Ort. Auch heute noch werden in Handarbeit Röhren und Stäbe für das Kunsthandwerk gefertigt. Die Fertigung können Besucher miterleben.
Das Museum für Glaskunst sammelt, dokumentiert und präsentiert das Thüringer Glas vom späten Mittelalter bis heute. Produkte wie das frühere Waldglas über Glasperlen, Glasaugen, Spielzeug und technischem Glas bis zum Kunsthandwerk der Gegenwart werden präsentiert.

Bad Lobenstein

... liegt im Saale-Orla-Kreis des Freistaates Thüringen südlich bzw. westlich der Bleiloch- und Hohenwarte Talsperre. Sehenswert ist im Kurort das Neue Schloss, eine Barockanlage, errichtet von 1714-1718 als Residenz der Fürsten von Reuß-Lobenstein und die Burg Lobenstein (Ruine) oberhalb der Altstadt. Es sind zwei Türme noch zu sehen. Der Bergfried hat eine Höhe von 35 m. Die Burg wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört.

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