Wanderkarte Westlicher Thüringer Wald

Artikelnummer: WKT-28

Wanderkarte Westlicher Thüringer Wald / Mittleres Werratal Blatt 55 mit Vacha, Gerstungen, Bad Salzungen, Waltershausen und Heringen

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Wanderkarte Westlicher Thüringer Wald - Mittleres Werratal Die Wanderkarte Westlicher... mehr

Wanderkarte Westlicher Thüringer Wald - Mittleres Werratal

Die Wanderkarte Westlicher Thüringer Wald zeigt im Osten die Ortschaften Waltershausen, Friedrichsroda und Tambach-Dietharz. Im Norden sind die Hörselberge und Eisenach zu sehen. Im westlichen Teil sind das Werratal und Ulstertal mit den Ortschaften Vacha, Heringen, Gerstungen sowie die Südabgrenzung im oberen Werratal mit Breitungen, Bad Salzungen und Merkers abgebildet. Der Thüringer Wald mit Bad Liebenstein, Ruhla und Brotterode durchschneidet diagonal die Wanderkarte. Die Rückseite der Karte enthält touristische Informationen vom Westlichen Thüringer Wald. Informationen auch in folgenden Wanderkarten:
WK 25 Ruhla
WK 25 Eisenach
WK 25 Inselsberg mit Friedrichroda und Tabarz
WK 25 Bad Liebenstein & Brotterode

Info's Wanderkarte mit Radwegen enthält UTM-Koordinatengitter und ist GPS-tauglich      
ISBN 978-3-86-140-265-7
Maßstab      1 : 50 000
Verlag GeoThüringen Erfurt


Die Höhenlagen vom Westlichen Thüringer Wald erreichen maximal 470 m und übersteigen das südwestliche Buntsandstein-Vorland nur wenig. Die bekannteste Erhebung sind der Wartburgberg und die östlich gelegenen Schluchten. Nördlich und östlich ist der Naturraum von Hörsel, Erbstrom und Mosbach sowie der Bundesstraße 19 begrenzt. Im Süden ist es das Bachbett der Elte, die bei Etterwinden entspringt und bei Lauchröden in die Werra mündet.

Von Meiningen kommend fließt die Werra durch Breitungen. In Bad Salzungen ändert sie ihre Richtung nach Westen. Bei Dorndorf münden die aus der Rhön zufließende Felda und bei Vacha und Philippsthal die zufließende Ulster in die Werra.
In Philippsthal erreicht der Strom erstmals Hessen und schwenkt hinter der Ulstermündung wieder nach Nordost und erreicht nördlich Heringen in Thüringen. Bei Gerstungen fließt sie östlich der Richelsdorfer Berge und bei Herleshausen ostwärts und bildet die Grenze zwischen Thüringen und Hessen. Die BAB 4 verläuft parallel zum Werra-Flusstal. Bei Hörschel mündet von Osten kommend die Hörsel und die Werra unterquert die Autobahnbrücke und erreicht Creuzburg.

Bad Salzungen ... ist eine Kur- und Kreisstadt vom Wartburgkreis am Mittellauf der Werra... mehr

Bad Salzungen

... ist eine Kur- und Kreisstadt vom Wartburgkreis am Mittellauf der Werra zwischen dem Thüringer Wald und der Rhön und ist umgeben von einem bewaldeten Hügel und mit landwirtschaftlich genutzten Tälern und Ebenen. 841 besaß das Kloster Fulda Salzungen. Im 12. Jh. herrschten die Grafen von Henneberg. Von 1680 bis 1918/1920 war der Ort im Herzogtum Sachsen-Meiningen. Schon in frühgeschichtlicher Zeit gab es hier die Salzgewinnung und im 14. Jh. war sie so einträglich, dass es Privilegien für die Pfännerschaft gab. Bereits im 16. Jh. kam die Nutzung der Salzquellen als Heilmittel und Sauerbrunnen auf. Das erste Badehaus baute man 1821.
Sehenswertes:

  • Das Rathaus wurde 1289 gebaut, 1506 erweitert und brannte 1640 ab. In den Folgejahren wurde es wieder aufgebaut und 1647 erstand der Rathausturm. Ein Stadtbrand vernichtete 1786 das Rathaus wieder und bedeutende Teile der Altstadt. Das heutige Rathaus baute mane 1790 unter Einbeziehung des alten Kellergewölbes als dreigeschossiges Gebäude.

  • Die Aktiengesellschaft Saline und Solbad errichtet ein Gebäude mit Warte- und Ankleideräumen. Das Fachwerkhaus im Schweizerstil ist mit einem Laubengang mit dem Gradierwerk verbunden. An der Ostwand beherbergt es die Bad Salzunger Tourist-lnformation und das Museum am Gradierwerk.

  • Die Schnepfenburg gab es bereits im Mittelalter in Salzungen. Nach dem Stadtbrand 1786 musste sie teilweise abgebrochen werden. Auf den Grundmauern der Burg entstand ein Schloss, heute das Amtsgericht, und die Salzunger Stadtkirche.

  • Das Schloss Wildprechtroda im gleichnamigen Stadtteil, erbaute im 16. Jh. im Renaissance-Stil kaufte 1996 Otto von Butler zurück und sanierte es. Das Denkmal ist für die Öffentlichkeit nicht begehbar. Nur der Saal kann für Feiern genutzt werden.

Merkers

... ist ein Ortsteil der Krayenberggemeinde im Wartburgkreis und liegt am Nordrand der thüringischen Rhön. Im Norden befindet sich der 431 m hohe Krayenberg. Merkers ist ein jüngerer Ort, 1308 wird eine Mühle als Besitz des Klosters Frauensee genannt. Die Industrialisierung begann 1878 mit der meterspurigen Feldabahn von Bad Salzungen bis Merkers. 1910 wurde ein Schacht für die Kaliförderung in Betrieb genommen und 1925 eröffnete das Kaliwerk Merkers seine Produktion. Unter dem Fördergebiet sind ca. 240 Millionen Jahre alte Ablagerungen eines Zechstein-Meeres, deren Steinsalzschichten zwischen 20 und 150 m stark sind.
Im Mai 1945 wurde in den Schachtanlage Gold der Reichsbank, Geld und Kunstschätze, welche im Bergwerk versteckt waren, von der US-Army entdeckt. General Eisenhower besuchte daraufhin den Ort und das Bergwerk.
Sehenswertes:

  • Das Erlebnisbergwerk Merkers ist ein modernes Schaubergwerk. Zum ehemaligen Salzbergwerk gehören die Schächte Kaiseroda I-III. Die Kali-Werra AG fusionierte 1993 mit der Kali und Salz GmbH, welche noch im selben Jahr den Bergbau in Merkers zu Gunsten des Werkes Unterbreizbach einstellte. In einer etwa 21 Kilometer langen Rundfahrt untertage auf Mannschaftswagen erfahren Besucher Einzelheiten über den Kalisalzabbau und können ein Salzbergbau-Museum besichtigen. Die Führung durch das Bergwerk dauert etwa zwei bis drei Stunden. und erfolgt in einer Tiefe von ca. 500 m. Das Erlebnisbergwerk Merkers gehört zur Europäischen Route der Industriekultur.

Gemeinde Gerstungen

... ist die flächengrößte und einwohnerreichste Gemeinde Thüringens im Wartburgkreis und liegt unmittelbar an der Grenze zu Hessen zwischen dem Richelsdorfer Gebirge im Westen und dem Naturpark Thüringer Wald und wird von der Werra durchflossen. 1074 fanden hier die Verhandlungen zum Frieden von Gerstungen zwischen dem aufständischen sächsischen und thüringischen Adel und dem König Heinrich IV. statt. Der Bahnhof Gerstungen war von 1963 bis 1990 der drittgrößte Grenzbahnhof an der Grenze zwischen der DDR und der BRD.
Sehenswertes:

  • Die Ruine Brandenburg auf dem Burgberg war schon in der Eisenzeit besiedelt. Das Geschlecht der Grafen von Wartburg, Verwalter der Ludowinger auf der Wartburg, sind urkundlich seit 1138 nachweisbar. Spätestens seit Beginn des 14. Jh. gab es auf dem Burgberg zwei eigenständige Anlagen, welche als Nieder- und Oberburg bzw. als West- und Ostburg bezeichnet wurden. Die Westburg gab man Mitte des 16. Jh. und die Ostburg nach 1650 auf.
    1994 erfolgte der Besitzwechsel an die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, welche die denkmalpflegerische Sicherung übernahm. Der Brandenburgverein übernahm die Verwaltung und Erschließung der Burg für Besucher mit der Einrichtung eines Museums in der Kemenate.

  • Die evangelische Katharinenkirche steht auf dem Hochufer der Werra unmittelbar neben der ehemaligen Wasserburg, dem heutigen Schloss. Das Kirche – Schloss Ensemble ist ein Wahrzeichen der Gemeinde.

  • Das Schloss Gerstungen wurde im 17./18. Jahrhundert auf den Mauern der älteren Wasserburg errichtet. Das Obergeschoss ist ein Fachwerkbau aus dem Jahre 1796.
Waltershausen ... ist die zweitgrößte Stadte im Landkreis Gotha. Sie liegt am Übergang des... mehr

Waltershausen

... ist die zweitgrößte Stadte im Landkreis Gotha. Sie liegt am Übergang des Thüringer Waldes in das westliche Thüringer Becken und wird auch als „Tor zum Thüringer Wald“ bezeichnet. Der Ort entstand an der Kreuzung der alten Salzstraße Bad Salzungen-Erfurt mit der Straße Eisenach-Saalfeld. Die Siedlung lag im Schutz der 1176 erstmals erwähnten Burg Tenneberg. Im 19. Jh. entwickelten sich eine Vielzahl von Spielzeug- und Puppenfabriken. Waltershausen erhielt auch die Bezeichnung „Puppenstadt“. Die Puppenfertigung endete um das Jahr 2000. Ein Betrieb mit 80-jähriger Tradition ist die Multicar Spezialfahrzeuge GmbH. Die Herstellung von Gummiartikeln war und ist ebenfalls ein Hauptindustriezweig der Industriestadt an der BAB 4.
Sehenswertes:

  • Das Schloss Tenneberg ist eine um 1170 erbaute Burg, gehörte den Grafen von Mühlburg und danach den Thüringer Landgrafen. Sie wurde mehrfach umgebaut und das heutige Aussehen stammt aus dem frühen 18. Jh. Durch die unterschiedlichen Nutzungen sind in der Zeit die Barockräume verloren gegangen bis auf den Festsaal, das Treppenhaus und die Kapelle. Seit 1929 befindet sich das Heimatmuseum im Schloss. Die Ausstellung zur Geschichte der Puppenindustrie ist der Schwerpunkt der Exposition.

  • Die Stadtkirche „Zur Gotteshilfe“ ist ein barocker Zentralbau, errichtet von 1719 bis 1723. In ihr steht die größte Barockorgel in Thüringen. Sie hatte eine Doppel-funktion als Stadt- und Residenzkirche. Sie war von der Architektur ein Vorbild für die Frauenkirche in Dresden.

  • Das historische Rathaus von 1441 ist das zweitältestes Fachwerk-Rathaus in Mitteldeutschland. Die Gewölbekeller besitzen wertvolles Kreuzgrat- und Tonnengewölbe. Das erste Obergeschoss diente als Festsaal und Markthalle.

  • Die Salzmannschule im Schnepfenthal ist der Wirkungsort vom Pädagogen Guts Muths gewesen. Er schuf den ersten deutschen Turnplatz. An der Schule studierte auch der Turnvater Jahn beim Lehrer GutsMuths. Heute ist die Schule ein staatliches Spezialgymnasium für Sprachen.

Vacha

... ist eine Stadt im Wartburgkreis direkt an der Landesgrenze zu Hessen im Werratal am Nordrand der Rhön. Südlich befindet sich der Öchsenberg (627 m), auch Öchsen genannt. Das ehemalige Dorf wird erstmals in einem Verzeichnis des Klosters Fulda zwischen 1155 und 1165 erwähnt. Im 12. Jh. wurde der Bau einer Stadtmauer und der Burg Wendelstein zum Schutz des Werraübergang begonnen. Die industrielle Neuzeit begann mit dem Bahnanschluß 1879. Im Osten der Stadt entstanden einige Fabriken und zahlreiche Neubauten. Ab 1945 lag Vacha unmittelbar an der innerdeutschen Grenze.
Sehenswertes:

  • Die Burg Wendelstein als Stadtburg am Nordrand der Altstadt ca. 100 m von der Werra entfernt errichtet, sollte den Zugang zur Werrabrücke schützen. Deren erster Bau erfolgte um 1294. Die Burganlage war auch Teil der Stadtbefestigung. In der Kemenate der Burg wurde anlässlich der 800-Jahr-Feier 1986 das Heimatmuseum Vacha eingerichtet.

  • Die 225 m lange Werrabrücke besteht aus Natursteinmauerwerk mit elf Bögen im Vorland und drei Bögen über der Werra. 1186 wurde die erste Brücke als Flussübergang der Via regia errichtet. Änderungen und Reparaturen gab es 1696, 1753 und 1802 bis 1806. Im Frühjahr 1945 sprengte man zwei Bögen und der Wiederaufbau erfolgte 1950/1951 aus Stahlbeton mit Sandsteinverblendung.

  • Das Rathaus von Vacha befindet sich seit 1911 im Haus Widmarckt. Der Fachwerkbau im hessischen Stil wurde 1613 für den landgräflichen Amtmann Widmarckter erbaut. 1910 erhielt es einen Anbau. Eine Restaurierung erfolgte 1923.

Stadtlengsfeld

... ist ein Ortsteil der Gemeinde Dermbach im Wartburgkreis und liegt im Tal der Felda, dem linken Werra-Nebenfluss. Südöstlich der Stadt erhebt sich der Vulkankegel Baier (714 m). Um 1125 veranlasste das Kloster Hersfeld die Errichtung einer Burg. 1326 mussten die Besitzer an die Abtei Fulda verkaufen. Die von Boyneburg-Lengsfeld saßen bis 1945 im Schloss Stadtlengsfeld. Territorial gehörte sie zum Herzogtum Sachsen-Meiningen.
Die Burg Lengsfeld im Feldatal war anfänglich eine Wasserburg. 1600 begannen Umbauten zum Schloss und Anfang vom 19. Jh. erfolgte ein weiterer Umbau. Heute befindet sie sich im Privatbesitz und ist eine Klinik für psychotherapeutische und psychosomatische Rehabilitation.

Herleshausen

... ist eine Gemeinde im Werra-Meißner-Kreis des Landes Hessen an der Grenze zu Thüringen, am Rande des Geo-Naturparks Werratal-Meißner-Kaufunger Wald und dem Naturpark Thüringer Wald. Nach Süden wird des Gemeindegebietes durch die Werra begrenzt. Das ehemalige Dorf war 1019 im Besitz des Klosters Kaufungen, verblieb bis 1527, kam danach an den Landgrafen Philipp I. und nach der Erbteilung an Hessen Kassel. Bekannt wurde Herleshausen nachdem 1952 der Grenzübergang Wartha/Herleshausen eingerichtet wurde.
Sehenswertes:

  • Das Schloss „Augustenau entstand aus dem Schloss "Steinstock" (erbaut 1539), welches vorher das Gut Herleshausen war. Nach der Aufhebung der Klöster mit der Reformation gab Philipp I. das Gut an Georg von Reckrodt. 1678 fiel das Schloss und Gut Herleshausen als erledigtes Lehen an den Landgraf von Hessen-Kassel zurück. So kam es an die Linie Hessen-Philippstal.

  • Hohenhaus ist ein Gutshof mit Schloss im Dorf Holzhausen, Ortsteil von Herleshausen. Ein ehemaliger Pferdestall und die Kutschenremise wurde ab 1982 entkernt und unter Erhaltung der historischen Fassade mit dem Schloss zu einem modernen Hotelgebäude umgebaut. Der Ausbau zum Hotel wird als architektonisch vorbildlicher Bau gezählt.

Heringen (Werra)

... liegt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg an der Landesgrenze zu Thüringen an der Werra. Im Westen erstrecken sich der Seulingswald, im Osten der Thüringer Wald und im Süden die Rhön. Das Kloster Fulda verfügte über Heringen um 1153 und verlehnte es an Heinrich von Heringen. 1893 wurde an der Werra erstmals Kalisalz nachgewiesen. Das Kaliwerk Wintershall, heute Kali + Salz AG, begann 1903 mit der Förderung. Das Bergwerk verfügt heute über das größte Abbaugebiet von Kali der Welt und erreicht eine Flächenausdehnung von ca. 312 km².
Sehenswertes:

  • Das Werra-Kalibergbaumuseum und die Steinsalz-Abraumhalde „Monte Kali“

  • Das Schloss Philippsthal, südlich von Heringen, liegt in der gleichnamigen hessischen Gemeinde. Die Barock-Residenz wurde vom Landgraf von Hessen-Philippsthal von 1685 bis 1735 auf dem aufgehobenen hersfeldischen Klosters Kreuzberg errichtet.
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