Wanderkarte Der Oberharz

Artikelnummer: HWK-02

Wanderkarte "Der Oberharz“ reicht von Goslar im Norden bis St. Andreasberg im Süden und von Osterode im Westen bis Braunlage im Osten in Thüringen.

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Information

Die Wander- und Fahrradkarte „Der Oberharz“ zeigt auf der Vorderseite den westlichen Teil des Harzes und wird durch Clausthal-Zellerfeld, Herzberg, Odertalsperre und dem Brocken begrenzt. Weitere Ortsgebiete sind Osterode, Altenau, St. Andreasberg und Braunlage.
Auf der Rückseite sind im Norden das Stadtgebiet von Goslar und Bad Harzburg zu sehen und im Westen Bad Grund und Lauenthal. Im Süden der Karte ist der Anschluss zur Vorderseite. Zentral ist der Oker-Stausee und im Osten sind der Brocken und das Eckertal abgebildet.
Ausgedehnte Wanderungen und Radtouren durch den Nationalpark Harz führen durch unberührte Natur. Die Pfade entlang des UNESCO Welterbes Oberharzer Wasserwirtschaft vermitteln Kultur und Geschichte des Bergbaus. Empfehlenswert ist auch eine Tour durch das romantische Okertal mi seinen vielfältige Felsformationen.

Beschilderte Fernwanderwege durch den Oberharz :

  • Harzer Försterstieg von Goslar bis Kamschlacken
  • Westliche Teil des Harzer Hexen-Stiegs
  • Harzer Teufelsstieg und Harzer Grenzweg
  • nördliche Bereiche des Harzer Baudensteigs.
Info's Wander- und Fahrradkarte, wasserfest, reißfest, UTM-Gitter für GPS
ISBN  978-3-945974-06-3
Maßstab 1 : 30 000
Format 110 x 200 mm, 990 x 600 mm (offen)
Auflage Aktualisierte Auflage Oktober 2019
Verlag Schmidt-Buch-Verlag

 

  • Die Karte wurde auf dem hochwertigen Synthetikpapier "Polyart" gedruckt (beidseitig matt gestrichene Polyethylen-Folie). Außerdem ist es recyclebar, frei von Chlor und für die Ozonschicht schädlichen Stoffen.
  • Freizeitstätten wie Schwimmhallen, Freibäder, Golf- und Tennisplätze, Kletter- und Bikeparks werden genannt
  • Sehenswürdigkeiten, Camping- bzw. Wohnmobilstellplätzen und Jugendherbergen werden angeführt
  • Information zu Reitmöglichkeiten, Skilifte, Skiabfahrten und Rodelbahnen sind zu finden
Als Oberharz im engeren Sinn wird der nordwestliche Teil Gebirges bezeichnet. Entwässert wird... mehr

Als Oberharz im engeren Sinn wird der nordwestliche Teil Gebirges bezeichnet. Entwässert wird dieser Teil des Harzes über Söse Innerste, Grane sowie obere Oker. Nach Südosten wird der Oberharz durch die Acker-Bruchberg-Brocken-Linie begrenzt. Im weiteren Sinn werden St. Andreasberg oder der östlich liegende Hochharz mit dem Brockenmassiv dazu gezählt.
Im historischen Sinne bezieht sich die Bezeichnung Oberharz auf die Oberharzer Bergstädte Clausthal, Zellerfeld, St. Andreasberg, Altenau, Lauenthal, Wildenau und Grund. Es gibt eine Dopplung des Begriffs durch die Bildung der Stadt Oberharz in Sachsen-Anhalt. Dieses Gebiet war jahrhundertelang durch den Silberbergbau geprägt. Hier gibt es eine eigene Mundart.
Eine andere Einteilung in Ober- und Unterharz bezieht sich auf das Gebirge als Wasserscheide. Der Oberharz, alles, was von ihm im Westen liegt entwässert zur Weser. Der Unterharz, welcher im Osten liegt, gehört zum Einzugsgebiet der Elbe.

Der Nationalpark Harz ist einer der größten Nationalparks in Deutschland. Er entstand 2006 durch den Zusammenschluss der Nationalparks in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Er besitzt eine Fläche von 247 km², das sind ca. zehn Prozent der Gesamtfläche des Gebirges. Der Nationalpark ist Teil des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000.
Etwa 96 Prozent sind von Fichten und Buchenwäldern bedeckt. Herausragend sind zahlreiche Moore, Granitklippen und Bergbäche.

Der Brocken, der lange gesperrt war, ist die Hauptattraktion vom Nationalpark Harz. Jährlich werden auf ihm ca. 1 Million Besucher gezählt.  Er gehört zur Gemarkung Schierke, einem Ortsteil der Stadt Wernigerode. Vom Gipfel des Brockens ist bei guter Sicht der Große Inselsberg im Thüringer Wald, der Petersberg bei Halle, der Kötersberg im Weserbergland und bei besonderen Wetterlagen sogar der Fichtelberg und Keilberg im Erzgebirge zu sehen.

Eine Besonderheit ist das Klima auf dem Brockengipfel. Die Baumgrenze liegt bei 1100 m Höhe.  Der Gipfel besitzt eine Heidevegetation wie in der Tundra.  Die ca. 300 Regen- und Schneetage und häufige Nebel sind Ursachen für das extreme Klima. Die Lage in der Hauptwetterrichtung erzeugt hohe Niederschläge, dadurch zählt der Harz zu den wasserreichsten Regionen Deutschlands.
Im subalpinen Bereich über 1050 m sind die Fichten vom Wind zu bizarren Formen gebogen. Verschiedene Zwergstrauchheiden und Hochmoore sind vorherrschend. Zwischen 750 m und 1050 m dominiert der Fichtenwald. Im montanen Bereich zwischen 450 m und 750 m herrschen Buchenwälder vor.  Die Waldgesellschaft wird als Hainsimsen-Buchenwald bezeichnet. Teile des Waldes wurden als Fichtenmonokultur umgestaltet. Infolge des Klimawandels kam es auch hier zu vermehrten Schäden durch Borkenkäferbefall.

 

Goslar ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen mit über 50.000... mehr

Goslar ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen mit über 50.000 Einwohnern. Der 979 erstmals erwähnte Ort war Sitz einer Kaiserpfalz und entwickelte sich durch den Bergbau zur Stadt. Die frühesten Nachweise für den Abbau und die Verhüttung des Erzes vom Rammelsberg konnten durch archäologische Ausgrabungen auf das 3. Jh. n. Chr. datiert werden. 1290 erlangte Goslar die Rechtsstellung als Reichsstadt, welche bis 1802 bestand.
Die Altstadt von Goslar, das am südlichen Stadtrand liegende ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg und die Oberharzer Wasserwirtschaft zählen seit 1992 zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO. Der Rammelsberg gehört zu den nordwestlichen Ausläufern des Harzes. Im Norden befindet sich der Salzgitter Höhenzug. Durch die Stadt fließt die Oker.

Sehenswertes

  • Romanische Kaiserpfalz mit dem Goslarer Kaiserstuhl
  • Museum und Besucherbergwerk Rammelsberg
  • Gotische Rathaus mit dem Huldigungssaal auf dem Markt
  • Kaiserringhaus (ehemalige Kämmerei), Glockenspiel mit Figurenumgang der Bergleute
  • Zwinger und Stadtbefestigung
  • Mönchehaus Museum Goslar
  • Hospiz „Großes Heiliges Kreuz“
  • Gildehaus „Kaiserworth“ und Patrizierhaus „Brusttuch“
  • St. Annenhaus, das ältestes vollständig erhaltene Fachwerkhaus von 1488
  • evangelische Marktkirche St. Cosmas und Damian
  • Ehemalige Klosterkirche St. Peter und Paul auf dem Frankenberg
  • Katholische St. Jakobi Kirche


Ausflugsziele

  • Ehemalige Klosterkirche St. Peter und Paul auf dem Frankenberg
  • Klostergut Wöltingerode mit Brennerei, Brauerei und Lachs-Infocenter
  • Bocksberg Seilbahn und Aussichtsturm
  • Aussichtsturm auf dem Steinberg
Luftkurort Braunlage ... ist eine Stadt im LK Goslar, befindet sich in der Höhenlage um 550... mehr

Luftkurort Braunlage

... ist eine Stadt im LK Goslar, befindet sich in der Höhenlage um 550 bis 970 m südlich des Brockens und ist umgeben vom Nationalpark Harz. Zur Ortslage gehört der Wurmberg. Die Bergstadt Sankt Andreasberg gehört seit 2011 zur neugebildeten Stadt Braunlage und ist auch ein Luftkurort.

Sehenswertes:

  • evangelische Trinitatiskirche
  • Pfarrhaus, eines der ältesten Häuser Braunlages
  • Altes Forsthaus von 1658, ehemalige Faktorei des Braunlager Hüttenwerks, heute Hotel
  • Beliebtes Wintersportzentrum am Wurmberg
  • FIS Ski und Heimatmuseum

Bad Harzburg

  ist die zweitgrößte Stadt im LK Goslar am Nordrand des Harzes und befindet sich in den nördlichen Ausläufern des Harzes im Tal der Radau, auf einer Höhe zwischen 173 m und 555 m, an der Grenze von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Der Ort ist ein anerkanntes Sole-Heilbad. Bad Harzburg  erhielt schon 1841 Eisenbahnanschluss nach Braunschweig.

Sehenswertes:

  • Museum – Haus Natur im Kurpark mit der interaktiven Dauerausstellung „Harzwald“
  • Ruine der Harzburg, erreichbar mit der Burgbergseilbahn
  • Bündheimer Schloss und historische Fachwerkbauten sowie neogotische Lutherkirche
  • Kurpark, Schlosspark und Stadtpark
  • Baumwipfelpfad Harz im Kurpark von Bad Harzburg mit ca. 1000 m Länge in über 20 m Höhe über eine 300 m lange spiralförmige Rampe, auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignet.

Clausthal-Zellerfeld

... liegt im LK Goslar auf einer Höhe von 390 bis 820 m und trägt den Titel Berg- und Universitätsstadt sowie das Prädikat Luftkurort. Zu den Ortsteilen gehört auch die ehemalige freie Bergstadt Altenau, heute ein heilklimatischer Kurort. Bis 1930 war der Bergbau die Haupterwerbstätigkeit. Heute ist der Tourismus bestimmend.

Sehenswertes

  • Oberharzer Bergwerksmuseum mit den Außenstellen Kaiser-Wilhelm-Schacht, Ottiliae-Schacht und die Radstuben  (Bestandteile des UNESCO-Welterbe)
  • GeoMuseum in der Universität
  • Marktkirche „Zum Heiligen Geist“
  • St.-Salvatoris-Kirche (Zellerfeld)
  • Oberharzer Wasserregal (Bestandteile des UNESCO-Welterbe)
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