Wanderkarte Osterland mit Altenburg und Ronneburg

Artikelnummer: WKT-24

Wanderkarte Osterland / Blatt 66 mit Altenburg, Ronneburg, Glauchau, Waldenburg, Frohburg, Zeitz und Schmölln.

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Wanderkarte Osterland mit Altenburg und Ronneburg Die Wanderkarte Osterland zeigt die Gebiete... mehr

Wanderkarte Osterland mit Altenburg und Ronneburg

Die Wanderkarte Osterland zeigt die Gebiete um die Städt Altenburg und im Südwesten Ronneburg. Im Südosten sind der Lauf der Zwickauer Mulde von Glauchau bis Waldenburg und im Ostteil die Orte Kohren-Sahlis und Frohburg zu sehen.   Im Süden liegen die Städte Meerane, Crimmitschau und Schmölln an der BAB 4. Die Rückseite der Karte enthält touristische Informationen von der Region Osterland

Info's Wanderkarte enthält UTM-Koordinatengitter und ist GPS-tauglich
Info's Karte mit UTM-Koordinatengitter - GPS-tauglich         
ISBN 978-3-86979-150-0
Auflage 2016
Maßstab         1 : 50 000
Verlag GeoThüringen Erfurt


Die Zwickauer Mulde ist ein 167 km langer Fluss im Südwesten Sachsens und ihr Mittellauf ist in der Karte eingezeichnet. Ab der Stadt Glauchau wird das Tal enger und felsig. Im Abschnitt sind die Höhen um das Tal von zahlreichen Burgen besetzt.

Altenburg ... ist eine mehr als 1.000 Jahre alte ehemalige Residenzstadt im Osten von... mehr

Altenburg

... ist eine mehr als 1.000 Jahre alte ehemalige Residenzstadt im Osten von Thüringen. Sie ist Kreisstadt des Landkreises Altenburger Land. Das Kartenspiel Skat wurde 1810 in Altenburg erfunden. Das Gebiet der Stadt gehört zu den Ausläufern des Erzgebirgsvorlandes am Übergang zur Leipziger Tieflandsbucht. Im Süden wird die Stadt von der Pleiße durchflossen.
Schon vor rund 6.000 Jahren gab es erste Siedlungen in dem fruchtbaren Gebiet. Nach den Kelten waren die Hermunduren und danach Westslawen hier sesshaft. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Altenburg im Jahr 976 als dem Bistum Zeitz zugehörig. Kaiser Lothar III. gründete hier eine Kaiserpfalz. Unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa war das Pleißenland Königsterritorium. 1243 kam es zur Verpfändung an die Wettiner als Mitgift der Kaisertochter. Mit der Leipziger Teilung 1485 erhielten die Ernestiner das Gebiet und so wurde es zum Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg.
Sehenswertes:

  • Das Schloss Altenburg, ein ehemaliges Residenzschloss der Herzöge von Sachsen-Altenburg, befindet sich im Stadtzentrum und in ihm sind die Ausstellungsbereiche Herzogtum und Spielkartenmuseum. Das Schloss war Schauplatz des Altenburger Prinzenraubes 1455. Die spätgotische Schlosskirche mit der berühmten Trost-Orgel sowie die spätmittelalterlichen Turmanlagen sind Sehenswürdigkeiten. Die Festsäle und der Schlosshof bieten Raum für Kulturveranstaltungen. Ab 1919 wurde es Museum und man begann mit der ehemalige herzogliche Rüst- und Antiquitätenkammer. Vier Jahre später kam das Spielkartenmuseum dazu.

  • Die Roten Spitzen, ein Doppelturm der ehemaligen Marienkirche der Augustiner-Chorherren, sind ein Wahrzeichen der Residenzstadt Altenburg. Nach einer Renovierung eröffnete 2013 eine Dauerausstellung zum Bauwerk und zu Ausgrabungsfunden.

  • Das historische Naturkundemuseum Mauritiaum und das Lindenau-Museum, welches die größte Sammlung frühitalienischer Tafelbildmalerei nördlich der Alpen des Kunstmäzen und sächsischen Ministers Bernhard von Lindenau beherbergt.

  • Das Altenburger Rathaus ist ein bedeutender Renaissancebau Deutschlands. Das Rathaus ist ein dreigeschossiger, rechteckiger Bau an der Südseite des Marktplatzes und wurde zwischen 1561 und 1564 errichtet.

  • Die St.-Bartholomäi-Kirche ist die evangelische Stadtkirche. Die gotische Hallenkirche wurde 2011 neben sechs weiteren in Thüringen von bundesweit insgesamt 22 Stätten der Reformation mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet.

  • Der Pohlhof ist ein mittelalterlicher Freihof. Im Hauptgebäude wohnte Bernhard August von Lindenau. Es wurde wahrscheinlich schon um 1400 gebaut. Besonders auffallend am Hauptgebäude ist der geschmückten Renaissance-Treppengiebel. Heute befindet sich im Haus das Altenburger Standesamt.

Der Leipzig-Altenburg Airport

... ist ein regionaler Verkehrslandeplatz 5 km südöstlich von Altenburg bei der Gemeinde Nobitz. Der Flugplatz ist einer der ältesten Flugplätze Deutschlands. 1935 erfolgte mit der Aufrüstung ein Neubau des Fliegerhorstes im Leinawald. 1945 übernahm die Sowjetarmee den Platz. Bis Mai 1992 wurde der Flugplatz Altenburg-Nobitz durch die Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland genutzt. Die zivile Nutzung begann danach mit der Gründung der Flugplatz Altenburg-Nobitz GmbH. Im März 2005 wurde das Museum „Flugwelt Altenburg-Nobitz“ gegründet. 2009 verlängerte man die Start- und Landebahn wieder auf 2435 m. Der 640 m² großen Terminalanbau ging 2010 in Betrieb.

Meuselwitz

... ist die drittgrößte Stadt im Landkreis Altenburger Land und liegt im Dreiländereck Thüringen-Sachsen-Sachsen-Anhalt am Südrand der Leipziger Tieflandsbucht zwischen Zeitz und Altenburg. Der Ort war seit dem 17. Jh. zunächst durch das Wirken des Adelsgeschlechts von Seckendorff geprägt, wandelte sich ab 1860 zur Industriestadt. Mitte des 19. Jh.'s entstanden bis Altenburg zahlreiche Kohlegruben und Brikettfabriken. Große Tagebaue existierten bis 1968 vor allem im Westen, Norden und Osten der Stadt.
Sehenswert ist in Meuselwitz der Schlosspark mit der Orangerie im hinteren Teil des ehemaligen Parks. Die Schlossanlage gehörte der Familie von Seckendorff. Die Orangerie wurde in den Jahren 1724 bis 1727 mit der Erweiterung des Schlosses erbaut.

Schmölln

... liegt im Landkreis Altenburger Land am Flüsschen Sprotte. Um 1066 bestand im Gebiet ein Benediktinerkloster, dass zum Bistum Naumburg gehörte. Schmölln, zugehörig den Vögten von Weida, erhielt 1329 das Stadtrecht. 1429 übernahmen die Wettiner die Herrschaft. Bekannt geworden ist die Stadt Schmölln im 19. Jh. vor allem durch die Knopfindustrie. Gleichzeitig kam es infolge des Ronneburger Uranbergbau zum Bau von Neubauten.

Ronneburg ... liegt östlich der Stadt Gera im Landkreis Greiz . Der Ort wurde 1209 als Besitz... mehr

Ronneburg

... liegt östlich der Stadt Gera im Landkreis Greiz. Der Ort wurde 1209 als Besitz der Vögte von Weide genannt und erhielt 1304 Stadtrecht. 1357 nach dem Vogtländischen Krieg wurde Ronneburg wettinisches Besitz. Ronneburg besitzt eine fast zweihundertjährige Tradition als Radiumbad. Im 17. Jh. waren beim Bergbau Mineralquellen gefunden worden. Infolge der gesteigerten Bergbauaktivitäten versiegten die Mineralquellen, der Kurbetrieb musste eingestellt werden.
Im Jahr 1953 begann der Uranbergbau durch die SDAG Wismut. Zeitweise förderten die Gruben im Ronneburger Revier 11 % des weltweit abgebauten Urans. Landmarken der Stadt waren die vier Spitzkegelhalden. Nach der Einstellung der Förderung 1990 begann deren Einebnung und 2004 war sie abgeschlossen. Die „Neue Landschaft Ronneburg“ nutzte man als Bestandteil der Bundesgartenschau 2007.
Sehenswertes:

  • Das Schloss Ronneburg befindet auf einem steilen Felssporn im Westen der Stadt. Der Baustil reicht von der Romanik bis zum Historismus. Ab 1357 nutzten die Wettiner des Schloss als Amt. Heute gehört es der Stadt Ronneburg. Im vorderen Teil des Schlosses sind das Stadt- und Schulmuseum, welche durch den Heimatverein Ronneburg e. V. betreut werden.

  • Im Gebäude neben der Bogenbinderhalle befindet sich ein Museum der Geschichte des Uranerzbergbaus und der gegenwärtigen Landschaftsumgestaltung.

  • In der Neuen Scheune neben dem Rittergut ist das Museum der Wismut GmbH „Objekt 90“ untergebracht. Dieses zeigt ebenfalls die Geschichte des Bergbaus in moderner Art und Weise.

Zeitz

... befindet sich im Burgenlandkreis im Süden von Sachsen-Anhalt und liegt an der Weißen Elster ca. 25 km nördlich von Gera. Die Unterstadt ist an der Elster und die Oberstadt auf dem Berg östlich des Flusses. Die Gemarkung grenzt im Süden an den Freistaat Thüringen. Im Jahr 967 wurde auf der Synode von Ravenna die Gründung des Erzbistums Magdeburg und der Bistümer Meißen, Merseburg und Zeitz beschlossen. 1564 erfolgte die Auflösung des Bistum nach ca. 600- jährigen Bestehens. Von 1652 bis 1718 war Zeitz Hauptstadt des Sekundogenitur-Herzogtums Sachsen-Zeitz.
Seit dem 19. Jh. entwickelte sich Zeitz zur Industriestadt. Die Industrialisierung begann mit dem Braunkohleabbau. Die ZEMAG stellte Bergwerksausrüstungen her, es gab ein Hydrierwerk, eine Zuckerfabrik und berühmt wurden die ZEKIWA Kinderwagen. Die Deindustrialisierung nach 1990 überstand nur die Zeitzer Zuckerfabrik sowie die Zeitzer Schokoladenmanufaktur „Zetti“. Neu entstand die Südzucker Bioethanol GmbH 2005. Sie betreibt die größte Bioethanolanlage in Europa.
Sehenswertes:

  • Das heutige Barockschlosss Moritzburg, ein befestigtes Schloss, entstand an der Stelle der Königspfalz und des Bischofssitz im 17. Jh. Das Schlossmuseum befindet sich in der Residenz der Herzöge von Sachsen-Zeitz und die stadtgeschichtliche Dauerausstellung zeigt Möbel von Renaissance bis zum Biedermeier und Zeitz in der Zeit der Bischöfe.

  • Das Deutsche Kinderwagenmuseum ist ebenfalls im Schloss Moritzburg untergebracht und besitzt die größte Kinderwagenausstellung Europas. In der Dauerausstellung zu sehen sind 380 Kinder-, Sport- und Puppenwagen.

  • Der Dom St. Peter und Paul war von 968 bis 1029 die Kathedrale des Bistums Zeitz und ist heute eine Station an der Straße der Romanik. In der Krypta des Zeitzer Dom ist seit 1666 das Erbbegräbnis der Zeitzer Herzöge. Die Fürstengruft ist ein bedeutendes Denkmal barocker Bestattungskultur. In der Kirche ruhen der Vater der Mineralogie Georgius Agricola und der letzte Bischof Julius von Pflug.

  • Das Rathaus befindet sich im Stadtzentrum von Zeitz am Altmarkt 1 und wurde von 1505 bis 1509 erbaut. Der dreigeschossige, spätgotische Bau hat einen rechteckigem Grundriss und das Satteldach fünf reich verzierte Zwerchhäuser. An den Seiten des Hauses stehen hohe Treppengiebel. welche eine auffällige Ähnlichkeit zum Mittelgiebel des Breslauer Rathauses haben. Von 1906 bis 1909 erfolgten Erweiterungen und Umbau des Hauses und ein seitlicher Turm entstand.

  • Im Untergrund der Altstadt Zeitz befindet sich in sechs bis zwölf Metern Tiefe ein ausgedehntes und in weiten Teilen für Touristen zugängliches mittelalterliches Höhlen-Gangsystem.
Glauchau ... ist eine große Kreisstadt im Landkreis Zwickau westlich der Stadt Chemnitz. Sie... mehr

Glauchau

... ist eine große Kreisstadt im Landkreis Zwickau westlich der Stadt Chemnitz. Sie befindet sich beidseitig an der Zwickauer Mulde auf einer Höhe von 266 m und am Rand des Erzgebirgsbeckens. Der Ortsname ist sorbischen Ursprungs, was auf eine alte Siedlung schließen lässt. Seit 1170 sind die Schönburger auf einer Burg nachgewiesen und herrschten hier bis 1945.
Im Mittelalter prägten Gerber, Schneider, Tuch- und Schuhmacher das wirtschaftliche Bild von Glauchau. In der Zeit der Industrialisierung war hier ein Standort der Textilindustrie. Heute ist in der Stadt ein großes Logistikzentrum der Schnellecke Group, Maschinenbau und Automotive-Firmen. Drei Kilometer südwestlich von Glauchau befindet sich das VW-Werk Zwickau-Mosel.
Sehenswertes:

  • Das Schloss Hinterglauchau steht an der Stelle, wo 1170 eine Burg errichtet wurde. Zwischen 1470 und 1485 erfolgte ein spätgotischer Umbau. Die Doppelschlossanlage entstand durch die Errichtung vom Renaissance-Schloss Forderglauchau von 1527 bis 1534. Dabei wurde das Hintere Schloss zum zweitenmal umgebaut. Im April 1945 brannte durch Beschuss ein Teil des Schlosses Forderglauchau aus.

  • Heute beherbergen Hinterglauchau das Heimatmuseum und eine Kunstsammlung und Schloss Forderglauchau eine Bibliothek, Musikschule und Galerie.

  • Die Stadtkirche St. Georgen aus der Barockzeit von 1728 besitzt eine Silbermannorgel.

  • Der Bismarckturm Glauchau ist mit 45m der höchste heute noch existierende Bismarckturm. Er steht auf der Bismarckhöhe südlich vom Stadtzentrum in Glauchau.

Waldenburg

... ist eine Stadt im Landkreis Zwickau in Sachsen. Sie ist Zentrum der Verwaltungsgemeinschaft Waldenburg. Durch die Stadt fließt die Zwickauer Mulde. 1165 und 1172 ist die Existenz einer Burg erstmals beurkundet worden. Die Waldenburger Töpfer erhielten 1388 als Erste in Deutschland einen Innungsbrief.
Die bekanntesten Sehenswürdigkeit von Waldenburg sind das Heimatmuseum und das Naturalienkabinett gegenüber dem Schloss. Das Schloss Waldenburg ist im Stil des Historismus unter Einbeziehung von mittelalterlichen Teilen des vorhergegangenen Schlossbaus von 1855 bis 1859 erbaut worden. Das folgende „hintere Schloss" und „vordere Schloss" waren Renaissance-Bauten. Nach einem Brand 1848 errichtete man das neue Waldenburger Schloss im Stile der Neogotik.

Frohburg

... ist eine Kleinstadt im Landkreis Leipzig an der Grenze zu Thüringen und am Übergang der Leipziger Tieflandsbucht zum Sächsischen Burgen- und Heideland. Durch Frohburg fließt das Flüsschen Wyhra. Das Schloss Frohburg hat eine mehrere hundert Jahre alte Baugeschicht. Das älteste Bauwerk der Stadt diente bis 1945 als Verwaltungssitz für eines der größten Rittergüter Sachsens. Heute ist in ihm das Museum der Stadt. Sehenswert ist auch der Töpferbrunnen im Stadtzentrum
Ein Stadtteil von Frohburg ist Kohren-Sahlis. Es bildet das Zentrum des Kohrener Landes. Die Burg Gnandstein steht im gleichnamigen Ort und sie gilt als Sachsens besterhaltene romanische Burganlage. Die Burg wurde zu Beginn des 13. Jh. erbaut. Aus den Anfängen stammt auch ein 25 m tiefer Brunnen. Dieser erhielt ein Brunnenhaus, welches aber beim Ausbau des Südflügels gotisch überbaut wurde. Kohren-Sahlis ist durch das Töpferhandwerk bekannt geworden, wie Frohburg. Das Töpfermuseum befindet sich in einem historischen Töpferhaus von 1783.

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