Wanderkarte Südliches Harzvorland

Artikelnummer: WKT-29

Wanderkarte Südliches Harzvorland / Blatt 56 mit Nordhausen, Sondershausen, Bad Frankenhausen, Bad Sachsa, Bad Stolberg und Talsperre Kelbra.

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Wanderkarte Südliches Harzvorland mit Kyffhäusergebirge und Hainleite Die Wanderkarte... mehr

Wanderkarte Südliches Harzvorland mit Kyffhäusergebirge und Hainleite

Die Wanderkarte Südliches Harzvorland zeigt zentral das obere Helmetal mit der Stadt Nordhausen und der Talsperre Kelbra und im Süden die Hainleite mit Sondershausen. Im Südosten liegt der Landschafts- und Naturpark Kyffhäuser mit Bad Frankenhausen. Im Nordwesten ist vom Harzvorland ein Teil von Bad Sachsa und Ellrich und im Nordosten Ilfeld und Bad Stolberg abgebildet. Auf der Rückseite sind touristische Informationen vom Harzvorland. Informationen auch in folgenden Wanderkarten:
WK 25 Kyffhäusergebirge
WK 25 Sondershausen

Info's Wanderkarte mit Rad- und Reitwegen,  enthält UTM-Koordinatengitter und ist GPS-tauglich             
ISBN 978-3-86-140-244-2
Maßstab        1 : 50 000
Verlag

GeoThüringen Erfurt

Das südliche Harzvorland wird in den Kreisen Nordhausen (Thüringen) und Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) vom Südharzer Zechsteingürtel bestimmt. Die Südhänge des Harzes sind oftmals eine Magerrasen-Landschaft mit Karstfelsenpartien. Die rote Farbe stammt von den Kupferanteilen im Gestein. Wirtschaftlich hatte dieses im Gebiet um Sangerhausen und Eisleben in der frühen Neuzeit bis ins 20. Jh. große Bedeutung durch den Kupferschieferabbau.

Die Hainleit e ist ein über 400 m hoher bewaldeter Höhenzug von ca. 210 km² aus Muschelkalk. Er... mehr

Die Hainleite ist ein über 400 m hoher bewaldeter Höhenzug von ca. 210 km² aus Muschelkalk. Er bildet den Nordrand des Thüringer Beckens in den Landkreisen Kyffhäuser, Nordhausen und Sömmerda. Die Windleite ist ein etwa 50 km² großer Höhenzug zwischen Sondershausen und der Goldenen Aue bei Nordhausen. Er erreicht Höhen bis 374 m.

Die Goldene Aue erstreckt sich im Helmetal zwischen dem Harz im Norden und dem Kyffhäuser und der Windleite in Süden. Zuflüsse zur Helme aus dem Harz sind die Zorge, Thyra und Leine. Die flachen Talauen der Helme sind ein hochwertiges Ackerbaugebiet. Die Gemeinde Roßla ist der Hauptort der Verwaltungsgemeinschaft Südharz im Landkreis Mansfeld-Südharz von Sachsen-Anhalt. Der Ort Roßla liegt zwischen Harz und Kyffhäuser direkt an der Helme und gehört zur „Goldenen Aue“. Sehenswert ist das Schloss und die fürstliche Rentkammer.

Die Harzquerbahn ist eine Schmalspurbahn mit einer Meterspur. Sie verbindet Nordhausen mit Wernigerode. Die eingleisige, nicht elektrifizierte Strecke durchquert den Harz und ist ein Touristenmagnet. Betrieben wird sie von der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB).
Das Südende der Harzquerbahn ist der Kopfbahnhof Nordhausen Nord. Er befindet sich neben dem Bahnhof der Deutschen Bahn. Die Strecke führt durch Nordhausen nach Norden und erreicht Niedersachswerfen (beim km 6) parallel zur Zorge und zur Bahnlinie nach Northeim. Nach Illfeld (km 10,7) geht es in die Wälder des Harzes. Beim Bahnhof Eisfelder Talmühle (am km 17,3) zweigt die Selketalbahn ab. Am Bahnhof Benneckenstein (km 29,8) erreicht die Bahn 530 m Höhe. Nach dem Tal der Warmen Bode steigt die Strecke auf 559 m. Beim Bahnhof „Drei Annen Hohne“ (km 46,4) kann man auf die Brockenbahn umsteigen. Von hier geht es bergab nach Wernigerode, das nach 60 km Fahrt erreicht wird. Hier ist das Umsteigen zu DB möglich.

Die Helme ist ein ca. 81 km langer, linker Zufluss der Unstrut und entspringt im Landkreis Eichsfeld zwischen den Orten Stöckey und Weßenborn-Lüderode am Ohmgebirge. Nach kurzem Verlauf mündet sie in den Speicher Schiedungen (Großer Schiedunger Teich – 28 ha). Der Teich wurde schon im Mittelalter angelegt, die erste Erwähnung war 1525. Die Helme fließt weiter nach Nordhausen, parallel zur A 38. Westlich von Nordhausen mündet von Norden kommend die Ichte und bei Heringen die Zorge. Danach durchfließt sie den Stausee Kelbra.

Die Salza ist ein nur 5,6 km langer wasserreicher Nebenfluss der Helme. Die Quelle befindet sich südlich des Kohnsteins. Früher wurde sie im Stadtbereich mehrfach angestaut und trieb einige Mühlen an. Der Salzaspring, eine Karstquelle, ist Thüringens stärkste Quelle. Die Hauptquelle schüttet ca. 400 l/sek. Wasser. Mit allen Nebenquellen beträgt die Gesamtschüttung 704 l/sek., der Sulfatgehalt liegt bei 800 mg/l.

Die Wipper ist ein ca. 92 km langer Zufluss der Unstrut. Sie hat ihre Quelle bei Worbis und fließt nördlich der Hainleite. Die Wipper durchbricht zwischen Seega und Kindelbrück kurz vor der Mündung in die Unstrut den Höhenzug der Hainleite.

Der Kohnstein (335 m) ist ein Sulfatkarst-Berg im südlichen Harzvorland mit einer typischen Gipskarstlandschaft bei Nordhausen.

Das Konzentrationslager Mittelbau-Dora war ein nationalsozialistisches Lager nördlich von Nordhausen am Südhang des Kohnsteins bei Niedersachswerfen. Es waren von 1943 bis April 1945 ca. 60.000 Häftlinge im Lager „Dora“, 20.000 überlebten nicht diese Hölle. Als unterirdische Produktionsstätte war das 20 km Stollensystem ursprünglich für die Herstellung von Treibstoff vorgesehen, wurde aber ab Mitte 1943 zur Rüstungsfabrik für die V1 und V2 (Flugbomben und Raketen) umgebaut. Der Großteil der Häftlinge war nicht in der Raketenproduktion, sondern beim Stollenausbau, der Untertageverlagerung für weiterer Betriebe und dem Aufbau von Außenlagern im Harz eingesetzt. Heute ist hier eine Gedenkstätte.

Nordhausen ... ist ein Industriezentrum am Südrand des Harzes und nordwestlich der „Goldenen... mehr

Nordhausen

... ist ein Industriezentrum am Südrand des Harzes und nordwestlich der „Goldenen Aue“ und nach Einwohnern die siebengrößte Stadt Thüringens. Südlich der Stadt fließt die Helme, parallel dazu befindet sich die Autobahn A 38. Die erste geschichtliche Spure ist eine Urkunde von 929 vom König Heinrich I., eine Schenkung an die Königin Mathilde betreffend.
Nordhausen war bis 1802 eine freie Reichsstadt und kam im selben Jahr zu Preußen. Die Stadt war eine der größten Fachwerk-Altstadt in Deutschland. Am 3. und 4. April 1945 wurde die Stadt durch zwei britische Luftangriffe zu 74 % zerstört. Die architektonisch wertvolle Altstadt brannte fast restlos nieder. Heute ist Nordhausen eine Kreisstadt an der Zorge im gleichnamigen Landkreis.
Sehenswerte Bauwerke sind:

  • Der Nordhäuser Roland ist eine mittelalterliche Ritterfigur am Alten Rathaus. Sie ist das Symbol der Reichsstadt von 1220 bis 1802. Vor dem Alten Rathaus steht eine Kopie, das Orginal befindet sich im Neuen Rathaus.

  • Das Alte Rathaus ist zwischen 1608 und 1610 im Renaissancestil erbaut worden. Im April 1945 brannte der größte Teil des Hauses ab. Der Wiederaufbau konnte 1952 vollendet werden.

  • Nahezu alle Kirchen im Stadtgebiet von Nordhausen entstanden in der Zeit der Romanik. Die ursprünglichen Baustile sind jedoch nicht erhalten geblieben. Es sind der kath. Dom zum Heiligen Kreuz, die ev. Stadtpfarrkirche St. Blasii, die ev. Altendorfer Kirche St. Maria im Tale und die älteste Kirche der Stadt St. Maria auf dem Berg.

  • Die Flohburg, ein gotisches Fachwerkhaus, ist eines der ältesten und wertvollsten Gebäude der Stadt. 2012 wurde hier das „Nordhausen Museum“ eröffnet.

  • Das Museum Tabakspeicher befindet sich im Fachwerk-Tabakschober (1712) und informiert über die Wirtschaftsgeschichte wie die Nordhäuser Kornbrennerei, die Kautabakherstellung und der Maschinenbau sowie über traditionelle Handwerket.

  • Das Haus in der Domstraße 12 ist eines der ältesten Wohnhäuser in Thüringen mit einem schweren massiven Sockel und einem leichten Fachwerk. Der Oberstock ist reich dekoriert und ist ein Beispiel für den niedersächsischen Baustil des 16. Jh.. Untersuchungen ergaben, dass das älteste Holz aus dem Jahr 1303 stammt.

  • Die Finkenburg (auch Finklerburg) ist ein gotisches Fachwerkhaus und wurde um 1444 als Ständerbau mit austragendem oberen Stockwerk auf einem älteren Keller erbaut.

  • Die St.-Petri-Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und es blieb nur der Turm erhalten. Der Petri-Turm ist heute ein Aussichtsturm.

Ellrich

... ist die nördlichste Stadt Thüringens. Sie liegt am Fluss Zorge an der Landesgrenze zu Niedersachsen. Der Stadtteil Sülzhain befindet sich 3 km nordöstlich. Dort gibt es zahlreiche Sanatorien und Pensionen, die teilweise im Wald liegen. Die evangelische Dorfkirche St. Marien steht auf dem Frauenberg. Die 720 geweihte Wehrkirche gilt als ältestes sakrales Bauwerk im Landkreis Nordhausen. Die Marktkirche St. Johannis geht auf das Jahr 950 zurück. Das Ellricher Stadt- und Heimatmuseum befindet sich in den Räumen eines ehemaligen Hospitalgebäudes.

Luftkurort Stolberg (Harz) ... gehört zur Gemeinde Südharz im Landkreis Mansfeld-Südharz und... mehr

Luftkurort Stolberg (Harz)

... gehört zur Gemeinde Südharz im Landkreis Mansfeld-Südharz und befindet sich im Unterharz vom Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt im Tal der Thyra, einem Helme Zufluss. Wegen seiner vielen Fachwerkhäuser ist der Luftkurort ein beliebtes Touristenziel. Stolberg entstand um das Jahr 1000 als Bergmannssiedlung. Die Bergbautätigkeit nach Eisen, Kupfer, Zinn und Gold in dem Gebiet ist schon seit 794 nachweisbar. Seit 1210 war der Ort Residenz der Grafen zu Stolberg.
Sehenswerte Bauwerke sind:

  • Das Schloss Stolberg stammt aus dem 13. Jh. und steht auf einem Bergsporn oberhalb der Stadt. Der Rundturm aus der Zeit um 1200 und die neueren Teile wurden im Renaissancestil von 1539 bis 1547 erbaut. Im Südostflügel befinden sich das klassizistische große Empfangszimmer und der Rote Saal nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel. Seit 2002 gehört es der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die es komplett restauriert und saniert. Seit März 2008 ist das Schloss zu Teilen wieder der Öffentlichkeit zugänglich und wird als touristisches Zentrum, Hotel sowie als Museum genutzt.

  • Das Rathaus entstand von 1452 bis 1454 und wurde von 1480 bis 1482 um zwei Fachwerkgeschosse erhöht. Später erfolgten weitere Umbauten.

  • Der Seigerturm ist ein mittelalterlicher Rundturm an der südlichen, sehr engen Ausfahrt des Marktplatzes. Es war ein Torturm der Stadtbefestigung.

  • Die Alte Münze ist ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus und wurde 534/1535 vom Stolberger Bürger- und Münzmeister Kilian Keßler gebaut. Im Laufe der Zeit war es Münze, Berglehnsamt und Amtsgericht. In dem Gebäude ist heute das Stolberger Museum Alte Münze mit einer historischen Münzwerkstatt untergebracht.

  • Das Josephskreuz ist ein Aussichtsturm auf der Josephshöhe des Großen Auerbergs bei Stolberg. Der Turm wurde in Form eines aufrecht stehenden lateinischen Kreuzes aus Stahlfachwerk errichtet. Die 38 m hohe Konstruktion wiegt 125 t und wird von etwa 100.000 Nieten zusammengehalten. Anstelle eines gleichartigen Holzkreuzes von Schinkel, welches abbrannte, wurde der stählerne Turm 1896 nach Vorbild des Eiffelturmes errichtet.

Bad Frankenhausen

... ist ein Kur- und Erholungsort im Kyffhäuserkreis. Durch Ausgrabungen wurden die erste Besiedlung vor etwa 10.000 Jahren nachgewiesen. Sehenswertes:

  • Neigender Turm der im 14. Jh. gebauten Oberkirche. Die Spitze ist 4,60 m außer Lot. Seine Sanierung hat seit 1990 1,3 Mio. € gekostet.

  • Der Hausmannsturm der Oberburg aus dem 13. Jh. ist ein weiteres Wahrzeichen der Stadt.

  • Das Panorama Museum auf dem Schlachtberg enthält das monumentale Bauernkriegspanorama - Bild des Malers und Kunstprofessors Werner Tübke. Das Bild entstand in den Jahren 1976 bis 1987 zum Gedenken an den Deutschen Bauernkrieg und an ihren Führer in Thüringen, Thomas Müntzer. Es hat eine Fläche von 1722 m².

Sondershausen

... ist die Kreisstadt des Kyffhäuserkreises und liegt im Norden von Thüringen im Tal der Wipper zwischen der Hainleite und der Windleite. Die Stadt war bis 1918 die Residenzstadt des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen. Das Stadtzentrum wird vom Residenzschloss dominiert, welches sich aus einer ehemaligen Burg zu einer unregelmäßigen Vierflügelanlage entwickelte. Das Rathaus, die Wache und die Trinitatiskirche sind bedeutende historische Bauten von Sondershausen.

Heringen

... liegt an der Helme östlich des Stausees Kelbra im Landkreis Nordhausen. 1172 wird ein Rittergeschlecht von Heringen auf einer Wasserburg erwähnt. Besitzer waren die Grafen von Beichlingen und später die von Hohnstein. 1318–27 eine Burg- und Stadtmauer mit Wehrtürmen sowie einen Wohnturm, eine Kapelle und Wirtschaftshof errichten. Im 15. Jh. kam das Schloss an die Grafen von Schwarzburg, welche es bis 1945 besaßen. 2003 begann eine umfassende Sanierung, die 2014 abgeschlossen wurde. Seit 2015 beherbergt das Schloss die Stadtbibliothek, ein Museum, eine Puppensammlung, historische Arztpraxen und Sonderausstellungen.

Kleinstadt Bleicherode

... liegt im Landkreis Nordhausen westlich der Kreisstadt in den Bleichröder Bergen, einem Teil des Ohmgebirges. Zum Gemeindeverband gehören 5 Orte, darunter Großlohra mit der Burg Lohra. An die hundertjährige Bergbautradition erinnern im Stadtbild einige sanierte Übertageanlagen des Kaliwerkes. Unter dem Druck der Konkurrenz und der Abnahme der Kalivorkommen wurde der Abbau Untertage eingestellt. Heute erzeugt die Firma DEUSA International GmbH aus der Sole, welche Untertage gewonnen wird, chemische Produkte.

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