Wanderkarte Vordere Rhön - Thüringsche Rhön

Artikelnummer: WKT-27

Wanderkarte Vordere Rhön / Blatt 52 mit Breitungen, Wasungen, Kaltennordheim, Thann, Dermbach und Fladungen sowie dem Wanderweg „Grünes Band“.

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Die Wanderkarte Vordere Rhön zeigt das Biosphärenreservat Rhön. Im Osten ist das Obere Werratal mit Breitungen und Wasungen zu sehen. Zentral sind die Ortschaften Kaltennordheim, Thann und Dermbach abgebildet. Diagonal zieht sich das ehemalige Grenzgebiet mit dem Wanderweg „Grünes Band“ durch das Kartenblatt. Im Westen ist der Naturpark Hessische Rhön und im Süden der Naturpark Bayerische Rhön mit Fladungen eingezeichnet. Auf der Rückseite sind touristische Informationen von der Region Vordere Rhön.

Info's Wanderkarte mit Radwegen enthält UTM-Koordinatengitter und ist GPS-tauglich.     
ISBN 978-3-86979-011-4
Auflage 2015
Maßstab        1 : 50 000
Verlag GeoThüringen Erfurt
Das Biosphärenreservat Rhön wird von den Kernbereichen des Mittelgebirges Rhön in den... mehr

Das Biosphärenreservat Rhön wird von den Kernbereichen des Mittelgebirges Rhön in den Bundesländern Bayern, Hessen und Thüringen gebildet. Der thüringische Teil wurde im Jahr 1990 zum Nationalpark erklärt. Im Jahr 1991 erkannte die UNESCO die Rhön als Biosphärenreservat an, welches eine Gesamtfläche von 2433 km² besitzt, davon 1296 km² in Bayern, 648 km² in Hessen und 489 km² in Thüringen. Das Hauptziel des Biosphärenreservates ist die Vielfalt und die Qualität des Lebensraumes Rhön zu sichern und dabei die Belange der Landwirtschaft, des Naturschutzes, des Tourismus und des Gewerbes zu berücksichtigen. 7.438 ha sind als Kernzonen ausgewiesen, die von jeder land- und forstwirtschaftlichen Nutzung ausgeschlossen sind. Weitere 53.897 ha wurden als Pflegezonen mit einer naturnahe Landnutzung eingeordnet. Der übrige Anteil von 181.988 ha ist als Entwicklungszone, in welcher die Dörfer und Städte der Rhön liegen, bestimmt.

Die Wasserkuppe im hessischen Landkreis Fulda ist mit 950 m der höchste Berg der Rhön. Auf dem Berg, auch bekannt als „Wiege des Segelflugs“, entspringt der Fluss Fulda und weitere 30 Bäche. Rund um ihn existieren mehrere Naturschutzgebiete. Die Wasserkuppe liegt östlich der Stadt Poppenhausen. Von der Gipfelregion reicht der Blick bei guter Sicht über die Rhönlandschaft hinweg bis zum Thüringer Wald, zum Hohen Meißner, dem Rothaargebirge und dem Taunus. Auf dem Berg befindet sich ein Informationszentrum vom Biosphärenreservat Rhön.

Die Ulster ist ein 57,2 km langer linker Zufluss der Werra und sie entspringt im Landkreis Fulda in der Hohen Rhön. Ihre Quelle liegt im Biospährenreservat / Naturpark Hessiche Rhön zwischen dem Ottilienstein (846 m) und dem Heidelstein (925 m). Die Ulster fließt in nördlicher Richtung zu großen Teilen von der B 278 begleitet. In Thüringen fließt sie vorbei an Motzlar und an Schleid, durchfließt Geisa und passiert Buttlar. Nördlich von Wenigentaft bildet der Strom ein Stück die Hessisch-Thüringische Grenze. Nördlich durchfließt die Ulster den Ort Unterbreizbach. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg westlich des Ortszentrum von Philippsthal mündet sie in die Werra.

Wasungen ... befindet sich im Landkreis Schmalkalden-Meiningen im fränkisch geprägten Süden... mehr

Wasungen

... befindet sich im Landkreis Schmalkalden-Meiningen im fränkisch geprägten Süden von Thüringen und liegt 12 km nördlich von Meiningen im mittleren Werratal. Der Ort wurde 874 mit Schwallungen und Schmalkalken in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Fulda erstmals erwähnt. Im 12. Jh. wuchs die Marktsiedlung beiderseitig der Werra unter dem Schlossberg. Der Graf von Henneberg-Schleusingen gab 1308 dem Ort das Schweinfurter Stadtrecht. Die Burg Wasungen wurde Sitz eines Amtes. Nach dem Aussterben der Henneberger kam Wasungen 1583 an die Wettiner, 1660 an Sachsen-Gotha und 1680 an Sachsen-Meiningen.
Seit dem 16. Jh. entwickelte sich das Metallhandwerk, besonders die Büchsenmacher. 1659 wurde Wasungen Ausgangspunkt und regionales Zentrum von Tabakanbau, -verarbeitung und -handel.
Sehenswertes:

  • Burgruine Maienluft dient als Wahrzeichen der Stadt. Vom Bergfried hat der Besucher eine gute Aussicht auf das Werratal und die Vorderrhön. Von der Burg sind noch Mauerreste und Teile der Kapelle erhalten. Auf dem Burgberg ist eine Gaststätte.

  • Die Altstadt besitzt eine große Zahl von fränkischen Fachwerkbauten. Um den Marktplatz gruppieren sich Fachwerkhäuser aus dem 16. bis 20. Jh., das von 1532 bis 1534 errichtete Rathaus, die spätgotische Stadtkirche St. Trinitatis, der Judenturm und die Pfaffenburg aus dem Jahr 1387.

  • Der Marschalksche Adelshof, ein Wehr- und Wohnturm mit Kemenate von 1596, den Bernhard Marschalk von Ostheim im Renaissance Stil erbauen ließ und als Damenstift spendete. Heute beherbergt das ehemalige Stiftshaus das Wasunger Stadtmuseum, das Stadtarchiv, die Tourist-Information und das Thüringer Karnevalsmuseum.

  • Der Wasunger Karneval ist bekannt seit 1524 und findet jedes Jahr traditionell am Samstag vor Rosenmontag stattfindet.

Kaltennordheim

... ist eine Kleinstadt in der Rhön, gehört zum Landkreis Schmalkalden-Meiningen und befindet sich im oberen Feldatal. Die Höhenlage reicht von 400 m bis 800 m in Kaltenwestheim. Als es 795 erstmals urkundlich erwähnt wurde, ging der Ort in den Besitz des Klosters Fulda über. 1145 wurde Kaltennordheim das Marktrecht erteilt. Die Grafen von Henneberg erbten im 13. Jh. den Grundbesitz. Seit 1563 wird zu Pfingsten im Ort der „Heiratsmarkt“ abgehalten. Aus dem ursprünglichen Warenmarkt entwickelte sich das größte Volksfest in der Thüringer Rhön.
Die Wehrkirche ist das Wahrzeichen des Dorfes Kaltensundheim. Sie ist im Jahr 1604 auf einem Kalksteinfelsen aus einer alten Burganlage hervorgegangen. Der Wehrturm und eine 6 bis 7 m hohe Mauer aus 1495 sind noch erhalten. Das Ortsbild Kaltensundheim ist von Fachwerkhäusern geprägt. Hervorzuheben ist das Backhaus von 1704, in dem ein Dorfmuseum über die Ortsgeschichte und das ländliche Brauchtum informiert.

Helmershausen

... ist ein Ortsteil der Gemeinde Rhönblick im Landkreis Schmalkalden-Meiningen und liegt im Tal der Herpf, am Fuße des Gebabergs und des Hutbergs. Der Ort erscheint 856 erstmals in einem Schenkungsbrief der Abtei Fulda. Neben dem Kloster Fulda hatten auch die Henneberger Grafen hier Bodenbesitz. Die Abtei Fulda erwirkte 1323 von Kaiser Ludwig die Erteilung des Stadtrecht. Außer dem „Hennebergischen Freihof“ am Markt auf dem sogenannten Poppenstein befanden sich in Helmershausen fünf Rittersitze.
Sehenswertes:

  • Die Hutsburg war eine hochmittelalterliche Höhenburg auf dem Hutsberg (639 m), einem markanten Basaltberg. Sie wurde 1273 erstmals urkundlich erwähnt. Sie war ein Raubritternest. 1383 ließen die Grafen von Henneberg die Hutsburg wieder aufbauen. Im Mai 1525 wurde sie im Bauernkrieg von den aufständischen Bauern endgültig zerstört.
    Die Hutsburg ist Besuchern frei zugänglich, ist aber rund um die Außenmauern durch einen Zaun gesperrt.

  • Die evangelische Kirche wird auch Dom der Rhön genannt. Sie entstand 1559 durch den Umbau einer katholische Kapelle zu einer protestantischen Kirche mit Wehrmauern und Vorratsscheune. 1736 wurde das alte Mauerwerkes abgerissen und ein Neubau begonnen. 1777 war der außergewöhnlich große und prunkvolle Bau der Dorfkirche im fränkischen Barockstil fertiggestellt.
Breitungen / Werra ... liegt an der Werra zwischen Thüringer Wald und Rhön. Erstmals... mehr

Breitungen / Werra

... liegt an der Werra zwischen Thüringer Wald und Rhön. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 933. Er gehörte zum Kloster Hersfeld, später den Henneberger Grafen und den Herzögen von Sachsen-Meiningen. Die Wirtschaftsstruktur der Gemeinde wird durch kleinere mittelständische Unternehmen, besonders der Elektrotechnik und Kleingewerbe bestimmt.
Sehenswertes:

  • Im 12. Jh. wurde auf einem Hügel rechts der Werra, dem späteren Herrenbreitungen ein Benediktinerkloster errichtet, welches bis 1553 bestand. Um 1560 ließ Graf Popo XII. von Henneberg auf den Mauern des Klosters ein Renaissanceschloss bauen. Das Schloss ist in Privatbesitz und wird schrittweise saniert.

  • Die Basilika der Benediktinermönche ist 1112 geweiht worden. Der Bau aus Sandstein in romanischem Stil war eine kreuzförmige Kirche mit dreischiffigem Langhaus, Querschiff und einem Chorraum. 1993–1994 wurde sie aufwändig saniert. Dabei musste aus Gründen des Artenschutzes Rücksicht auf die Brutstätten der Dohlen, das größte Vorkommen in Südthüringen, genommen werden.

  • Das Rußwurmsche Herrenhaus ist ein historisches Baudenkmal und ist über 800 Jahre allt. Im Gebäude befinden sich der Wolff-Verlag, der Thuringi Verlag und die Gesellschaft Kulturerbe Thüringen e. V.

  • Der erste Turm auf dem Pleß ist ein aus Kalksandstein gebauter Aussichtsturm (20 m). Er hat eine Fassade aus Titan-Zink-Blech. Schon 1921 gab es hier einen Holzturm, er hielt nur 13 Jahre bis ihn ein Sturm fällte. Der zweite Turm konnte ab 1962 nicht mehr benutzt werden, da er im Grenzsperrgebiet stand. Die Aussicht ist eine 360° Rundumsicht.

Geisa

... ist eine Kleinstadt im Ulstertal im Süden des Wartburgkreises. Das historischen Stadtzentrum ist auf dem Gangolfiberg zwischen Ulster und Geisa. Die neueren Stadtteile sind in den Flusstälern. Elf Dörfer gehören heute zur Stadt. Das Geisaer Gebiet mit dem Ulstertal war seit der jüngeren Steinzeit besiedelt. Es gibt Funde aus der Bronzezeit aus zahlreichen Grabhügeln im oberen Ulstertal. Die ersten schriftlichen Belege zur Stadtgeschichte stammen aus der Zeit um 778 bis 840. Durch die günstige Lage an der Straße Ansanvia Mainz-Eisenach und der Via Regia erlebte Geisa einen wirtschaftlichen Aufschwung als Handels- und Marktort. 1815 kam das Geisaer Amt zum Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach.
Sehenswertes:

  • Point Alpha war einer von vier Beobachtungsstützpunkten der US-Army in Hessen an der Grenze zur DDR und ist heute der Name einer Gedenk- und Begegnungsstätte an der Straße zwischen Geisa und Rasdorf.

  • Schloss Geisa wurde von 1700 bis 1714 auf den Mauern eines Vorgängerbaus errichtet. Baumeister war Johann Dientzenhofer aus der berühmten Barockbaumeister Dynastie. Es diente als Jagdschloss und Sommerresidenz. Östlich schließt sich der Schlossgarten an. Öffentliche Einrichtungen sind heute im Schloss und das Erdgeschoss kann für Feiern sowie für Tagungen genutzt werden.

Gemeinde Dermbach

... liegt im Wartburgkreis in der thüringischen Rhön, zentral in der kuppenreichen Vorderrhön im mittleren Feldatal. Zu ihr gehören 17 Ortsteile. Der Ort wurde 1145 erstmals als „Tirmbach“ urkundlich erwähnt Die Herrschaft über den Ort wechselte 1326 an das Kloster Fulda. Der Sitz des Amtes der Fuldaer Äbte war ab 1707 im Dermbacher Schloss. Nach dem Wiener Kongress 1815 kam Dermbach an das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach.
1707 ließ der Abt vom Kloster Fulda den Bau des Dermbacher Barockschlosses beginnen und 1717 um die Gebäude und den Garten eine Sandsteinmauer errichten. Das Schloss ist eine dreiflüglige Anlage. Im Jahr 1952 zog die DDR-Grenzpolizei und später der Stab des Grenzregiments „Florian Geyer“ in das Gebäude ein. Seit 1999 befindet sich im Schloss die Gemeindeverwaltung mit Bibliothek, Standesamt und Vereinsräumen.
Der Ort war seit dem 16. Jh. traditionell vom Textilgewerbe geprägt.

Tann (Rhön) ... liegt im hessischen Landkreis Fulda und ist ein anerkannter Luftkurort im... mehr

Tann (Rhön)

... liegt im hessischen Landkreis Fulda und ist ein anerkannter Luftkurort im mittleren Tal der Ulster im Naturpark Hessische Rhön auf etwa 370 m. Jenseits der Ulster steigt das Gelände zum Habelberg (718,5 m) an. Die Stadt Tann wurde 1197 erstmals erwähnt. Eine Burg der Herren von der Tann entstand im 11. oder 12. Jh. Marktrecht erhielt die Stadt im Jahr 1541.
Sehenswertes:

  • Das Schloss Tann wurde vom Anfang des 16. und 18. Jh. von den Herren von und zu der Tann im Stil der Renaissance und des Barock errichtet. Es besteht aus drei Flügeln, dem Roten, dem Blauen und dem Gelben Schloss, die sich um einen quadratischen Innenhof anordnen. Das Schloss ist bis in die Gegenwart im Privatbesitz derer von Tann. Der Ahnensaal im Gelben Schloss kann besichtigt werden.

  • Das sanierte Stadttor von 1557, das ehemalige Zenthaus am Markt von 1689, der Stadtbrunnen von 1710, das Elf-Apostel-Haus - ältestes Bürgerhaus aus dem 16. Jh. und die Sankt-Nikolaus-Kirche sind Sehenswürdigkeiten von Tann,

Fladungen

... ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern und liegt im Tal der Streu. Im Jahre 789 war Fladungen im Besitz des Klosters Fulda. Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im Herzogtum Franken. 1335 verlieh der Kaiser Ludwig der Bayer das Stadtrecht. Besitzer waren im Spätmittelalter auch die Grafen von Henneberg und danach das Hochstift Würzburg. 1814 kam das Gebiet endgültig zu Bayern.
Sehenswertes:

  • Die Stadtmauer aus dem Jahr 1335 umgibt in ihrer ursprünglichen Höhe die Altstadt von Fladungen. Sie wurde mit fünf Türmen und 16 Reitertürmchen erbaut. Alle Türme der Stadtmauer sind erhalten geblieben.

  • Die Altstadt besitzt viele Fachwerkbauten. Bekannt ist das ehemalige Pfründnerspital. sehenswert sind auch das Fürstbischöfliche Amtshaus und die katholische Stadtpfarrkirche Sankt Kilian. Im historischen Amtshaus von 1628 befindet sich das Regionalmuseum. Seine Gründung war im Jahr 1921.

  • Das Fränkische Freilandmuseum wurde als Museum für ländliche Baukultur und für dörfliches Wohnen und Wirtschaften in Unterfranken errichtet. Es bewahrt alte Bau- und Wohnformen und dokumentiert das Leben der Landbevölkerung in früheren Zeiten mit seinen historischen und sozialen Hintergründen.
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