Wanderkarte Zentraler Thüringer Wald

Artikelnummer: WKT-17

Wanderkarte Zentraler Thüringer Wald / Oberes Werratal - Blatt 58 mit Suhl, Zella Mehlis, Meiningen, Schmalkalden, Masserberg, Oberhof und Breitungen

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Wanderkarte Zentraler Thüringer Wald mit dem Oberen Werratal Die Wanderkarte Zentraler... mehr

Wanderkarte Zentraler Thüringer Wald mit dem Oberen Werratal

Die Wanderkarte Zentraler Thüringer Wald zeigt das Werratal von Grimmelshausen bis Breitungen, das Vessertal, das Schwarzatal und das Ilmtal sowie den Internationale Wanderweg Rennsteig. Die Gebiete um die Städte Suhl, Zella Mehlis,  Meiningen, Schmalkalden, Oberhof, Masserberg, Themar, Henneberg und Wasungen sind abgebildet. Informationben zu den Sehenswürdigkeiten der historischen Altstädte, das Biosphärenreservat Vessertal, der Goethewanderweg zum Kickelhahn und die Oberhofer Sportanlagen sind auf der Rückseite vorhanden. Weitere Informationen auch in folgenden Wanderkarten:
WK 25 Oberhof mit Zelle-Mehlis
WK 25 Schmalkalden
WK 25 Masserberg

Info's Wanderkarte mit Radwegen enthält UTM-Koordinatengitter und ist GPS-tauglich.          
ISBN 978-3-86140-267-1
Auflage 2010
Maßstab        1 : 50 000
Verlag GeoThüringen Erfurt


Die Schleuse ist ein ca. 34 km langer Fluss im nördlichen Landkreis Hildburghausen. Sie entspringt am Großen Dreiherrenstein bei der Ortschaft Frauenwald, fließt zunächst südwärts in die Talsperre Schönbrunn und erreicht den Ortsteil Schönbrunn der Stadt Schleusingen. Danach strömt die Schleuse in die Talsperre Ratscher. Westwärts passiert der Fluss südlich die Stadt Schleusingen und nach weiteren 8 km mündet sie beim Kloster Veßra in die Werra.

Die Hasel ist ein 26 km langer Nebenfluss der Werra, der im Stadtgebiet von Suhl die Lauter und die Schwarza aufnimmt. Die Quelle ist im Suhler Ortsteil Friedberg. Sie mündet bei Einhausen in die Werra.

Zentraler Thüringer Wald ... wird geografisch in drei Gebiete unterteilt: Tambach-Oberhofer... mehr

Zentraler Thüringer Wald

... wird geografisch in drei Gebiete unterteilt:

Tambach-Oberhofer Thüringer Wald

Die Straße Tambach-Dietharz nach Floh Seeligenthal ist die nordwestliche Begrenzung des Gebietes. Der Gebirgskamm erreicht hier um die 900 Höhenmeter, wird kaum durch Einzelberge unterbrochen und ist die Wasserscheide zwischen Elbe und Weser. Der Nordteil wird durch die Flüsse Apfelstedt und Ohra entwässert. Sie fließen der Gera und Unstrut zu. Hier befinden sich drei Talsperren. Die Bäche der Südseite entwässern in die Schmalkalde und Hasel. Der Tambach-Oberhofer Thüringer Wald wird nicht durch Siedlungen und Straßen unterbrochen. Am Südrand liegen die Orte Floh-Seeligenthal, Steinbach-Hallenberg mit Ortsteilen sowie Zella-Mehlis. Der Falkenstein liegt im Schmalwassergrund und ist der bedeutendste Felsenberg im Thüringer Wald.
Die höchsten Berge sind:

  • der Schützenberg (904 m) und der Greifenberg (901 m) bei Oberhof
  • der Gebrannte Stein (897 m) bei Zella-Mehlis
  • der Donnershauk (894 m ) bei Oberschönau

Gehlberger Thüringer Wald

Die BAB 71 Erfurt-Coburg und die L 3247 sind die westliche Begrenzung des Gebietes. Die A 71 unterquert den Gebirgskamm mit 3 Tunnelbauwerken, von denen der Rennsteig-Tunnel mit 7.916 Metern der längste Straßentunnel in Deutschland ist. Dieser Abschnitt des Thüringer Waldes besitzt im Kammgebiet die drei höchsten Berge des gesamten Mittelgebirges und weitere hohe Gipfel. Im Waldgebiet liegen nur die Orte Gehlberg und die Ortsteile Vesser, Goldlauter-Heidersbach von Suhl. In diesem Abschnitt erreicht der Kamm mit einigen vulkanische Porphyr Kegelbergen fast 1000 m.
Im äußersten Süden liegt das Biosphärenreservat Vessertal. Die Namen Schmiedefeld und Eisenberg erinnern an den einstigen Erzabbau. Der Nordseite des Waldgebietes entwässert über die Lütsche, die Wilde Gera und die Zahme Gera zur Unstrut und Saale. Die Südwestflanke entwässert über die Lauter, Hasel, Erle Vesser und Schleuse in die Werra.
Die höchsten Berge sind:

  • der Große Beerberg (983 m)
  • der Schneekopf (978 m)
  • der Teufelskreis (967 m, Südgipfel)
  • der Große Finsterberg (944 m)

Frauenwald-Neustädter Thüringer Wald

Der südöstlichste Teil des Thüringer Waldes wird nach Südosten durch die Täler der Schleuse und Neubrunn begrenzt. Die Stadt Neustadt am Rennsteig und der Stadtteil Gehren von Ilmenau bilden die Grenze zum Thüringer Schiefergebirge. Im Waldgebiet liegen Frauenwald und Stützerbach. Nur wenige Straßen durchschneiden hier den Thüringer Wald. Der Hauptkamm längs des Rennsteigs erreicht 800 m und darüber. Den Nordosten entwässern die Zuflüsse der Ilm, den Südwesten die Nahe, Schleuse, Gabel und Neubrunn. Die Schleuse wird mit der Talsperre Schönbrunn aufgestaut.
Die höchsten Berge sind:

  • der Kickelhahn (861 m)
  • der Große Dreiherrenstein (838 m)
  • der Lindenberg (749 m)

Verlauf der Werra von Kloster Veßra bis Wernshausen

Vom Kloster Veßra im Ortsteil Themar fließt die Schleuse von rechts kommend in die Werra. Die fächerförmigen Zuflüsse der Schleuse entwässern Teile das Thüringer Schiefergebirge und zu noch größeren Teilen den Thüringer Wald. Zu Wasserhochstandszeiten bringt die Schleuse größere Wassermengen als die Werra. Vor Themar beim Ortsteil Grimmelshausen besteht ein Hochwasserrückhaltebecken der Werra. Es kann in Notsituationen 1,75 Mio. m³ anstauen. Die A 71 überquert bei Einhausen den Fluss. Hinter der Brücke mündet die Hasel von Suhl kommend in die Werra ein und erreicht später Meiningen. Hier wird sie in mehrere Arme und Flutgräben aufgespalten. Die historische Altstadt von Meinigen wird umflossen, es gibt sieben Straßen- und Fußgängerbrücken über den Hauptflusslauf. Anschließend fließt die Werra links am Bergmassiv Dolmar vorbei und erreicht bei Wernhausen das Stadtgebiet von Schmalkalden.

Suhl ... liegt im fränkisch geprägten Süden des Freistaats Thüringen und zieht sich am Südhang... mehr

Suhl

... liegt im fränkisch geprägten Süden des Freistaats Thüringen und zieht sich am Südhang des Thüringer Waldes von 380 bis 600 m im Tal der Lauter und Hasel hinauf. Die kreisfreie Stadt ist von Bergen zwischen 650 und 983 m Höhe umgeben. Im Nordosten reicht die Gemarkung bis zum Rennsteig mit den Gipfeln des Großen Beerberg (983 m) und des Schneekopfs (978 m). Verzeichnisse des Klosters Fulda nennen den Ort erstmals 900 und um 1100 gehörte das Gebiet den Grafen von Henneberg. Die ältesten Eisenhämmer Suhls sind seit 1363 bekannt. 1553 ließen sich Büchsenmacher aus Nürnberg und Augsburg hier nieder. Der Graf von Henneberg erteilte 1563 den Schlossern und Büchsenmachern Innungsprivilegien.
Suhl wurde 1815 Amt im Königreich Preußen. Mit der Industrialisierung entwickelten sich bedeutenden Waffenfabriken, Firmen der Unternehmer Sauer, Hänel, Simson und Walther waren führend in Deutschland. Die erste und damit älteste Beschussanstalt in Deutschland entstand 1893. Die Waffenfabrik Ernst-Thälmann-Werk und das Fahrzeug- und Gerätewerk Simson Suhl waren in der DDR Zeit die größten Arbeitgeber der Stadt. Erst 1945 kam Suhl zum Land Thüringen und wurde 1952 Bezirkshauptstadt in der DDR. Seit Anfang 2014 trägt Suhl den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“.
Direkt aus dem Stadtzentrum von Suhl ragt der 675 m hohe Domberg heraus, in südöstlicher Richtung befindet sich der 760 m hohe Döllberg und im Nordosten liegt der 745 m hohe Ringberg. Insgesamt 9 von 10 höchsten Bergen des Thüringer Waldes befinden sich in der Umgebung von Suhl.
Sehenswertes: (Auswahl)

  • Das Waffenmuseum im Stadtzentrum befindet sich im historischen Malzhaus, einem Fachwerkbau aus dem 17. Jh.. Es zeigt die 600-jährigen Tradition Suhler Waffenfertigung.
  • Das Fahrzeugmuseum im Congress-Centrum besitzt ca. 220 Modelle des Fahrzeugbaus, besonders die Motorräder und Kleinkrafträder der Marke „Simson“.
  • Die Stadtkirche St. Marien (1487–1491) wurde nach mehreren Bränden in den Jahren 1590, 1634 und 1753 wiederaufgebaut.
  • Das Waffenschmied-Denkmal auf dem Marktplatz von 1903 ist das Wahrzeichen von Suhl
  • Ein Fachwerkensemble im Ortsteil Heinrichs mit Rathaus von 1657 (Erdgeschoss 1515)
  • Das Biosphärenreservat Vessertal gehört in Teilen zur Gemarkung Suhl.

Schleusingen

... liegt am südlichen Abhang des Thüringer Waldes im Landkreis Hildburghausen und hat 17 Ortsteile. Sein Name kommt vom Fluss Schleuse, der südlich des Kernstadtgebietes fließt. Die Stadt selbst liegt an der Nahe. Erstmalig urkundlich erwähnt wurde der Ort 1232, als der Graf von Henneberg die Bertholdsburg erbauen ließ. Schleusingen erhielt 1412 das Stadtrecht und erst 1533 das Markrecht. Im 16. Jh. kam es durch Zuzug von Glasmachern aus dem Hessischen und dem Spessart zum wirtschaftlichen Aufschwung. Die reichen Holzvorräte im gebirgigen Hinterland waren bis ins 19. Jh. Grundlage zahlreicher Glashütten und der Porzellanmanufakturen.
Sehenswertes: (Auswahl)

  • Das Schloss Bertholdsburg befindet sich am westlichen Rand der Altstadt über dem Zusammenfluss von Erle und Nahe und wird von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten verwaltet. Es beheimatet ein naturhistorisches sowie ein heimatgeschichtliches Museum. Der 38 Meter hohe Hauptturm aus dem Jahr 1597 ist als Aussichtsturm begehbar.

  • Die Teutsche Schule ist ein bedeutendes Fachwerkgebäude im hennebergischen Stil aus dem Jahre 1681 und steht auf einem Sandsteinsockel und wird von einem abgewalmten Satteldach bedeckt. Seit 2017 ist das Gebäude in städtischem Eigentum.

  • Der Adlersberg (850 m) ist zwar niedriger als seine nördlichen Nachbarn, aber er überragt alle südlichen Gipfel um 200 – 300 m. Von 1884 bis 1892 wurde auf dem Platou ein 22 m hoher Aussichtsturm aus Porphyr errichtet. Umfangreiche Ausbesserungsmaßnahmen fanden 1929 und 1971 bis 1972 statt.

Themar

... ist eine kleine Landstadt im Landkreis Hildburghausen am Oberlauf der Werra und im Vorland des Thüringer Waldes. Der Ort wurde im Jahre 796 erstmals erwähnt und gehörte während dieser Zeit zum Stammesherzogtum Ostfranken. Seit dem 11. Jh. herrschten die Henneberger und und sie standen in enger Verbindung mit dem Kloster Veßra.
Sehenswert sind in Themar sind die Stadtmauer mit gut erhaltenen Wehrtürmen aus dem 15.Jh., das Amtshaus von 1665, ein hennebergisch-fränkischen Fachwerkhaus und der Marktplatz mit dem denkmalgeschützten Rathaus, erbaut von 1706 bis 1711.

Meiningen ... liegt im Werratal am Ostrand der Rhön im Dreiländereck von Thüringen, Bayern und... mehr

Meiningen

... liegt im Werratal am Ostrand der Rhön im Dreiländereck von Thüringen, Bayern und Hessen im fränkisch geprägten Süden des Freistaates Thüringens. Die erste schriftliche Überlieferung ist von 982, das Königsgut des Kaiser Otto II. betreffend. Die später herrschenden Henneberger übergaben das Gebiet an das Herzogtum Sachsen-Gotha. 1680 entstand das Herzogtum Sachsen-Meiningen und Meiningen entwickelte sich zur Residenzstadt. Sie kam 1920 zum Land Thüringen und war von 1952 bis 1990 Kreisstadt des Kreises Meiningen im Bezirk Suhl. 2003 erhielt sie einen direkten Anschluss an das deutsche Autobahnnetz mit der A 71.
Sehenswertes: (Auswahl)

  • Das Schloss Elisabethenburg war bis 1918 das Residenzschloss der Herzöge von Sachsen-Meiningen. Es befindet sich am nordwestlichen Rand der Altstadt im Schlosspark an der Werra und beherbergt heute neben einem Museum das Stadtarchiv und das Thüringische Staatsarchiv Meiningen, die Musikschule „Max Reger“, den Konzertsaal „Johannes Brahms“ in der ehemaligen Schlosskirche, die Stadtverwaltung und die Trauungsräume des Standesamtes.

  • Das Schloss Landsberg ist ein ehemaliges Lustschloss der Herzöge von Sachsen-Meiningen. Es wurde auf den Ruinen der Burg Landeswehre von 1836 bis 1840 erbaut und befindet sich am nördlichen Stadtrand der Kreisstadt Meiningen auf einem Berg. Das Schloss Landsberg soll als Hotel betrieben werden.

  • Die Stadtkirche Unserer lieben Frauen ist eine dreischiffige Hallenkirche mit zwei Türmen an der Südseite des Marktes ist das älteste Bauwerk der Stadt und besitzt auf Grund der über tausendjährigen Baugeschichte mehrere Baustile. An der Nordseite des Kirchenschiffes befindet sich der Brunnen mit der Statue vom Kaiser Heinrich II. Er soll 1003 in Meiningen den Bau der Kirche veranlasst haben.

  • Die zahlreichen Denkmäler berühmter Persönlichkeiten aus Musik und Literatur zeugen von einer reichhaltigen Kulturgeschichte der Stadt. Zu den sehenswerten Fachwerkbauten gehören das Büchnersche Hinterhaus von 1596 und das Hartungsche Haus mit der "galeria ada". Das Bachmannhaus ist heute ein Literaturmuseum. Das Meininger Theater, 1831 gegründete, ist ein Vier-Sparten-Theater und bietet Kammerspiele, Musiktheater, Schauspiel, Ballett und Puppentheater sowie Konzerte.

Henneberg

... ist ein Stadtteil der Kreisstadt Meiningen und liegt 10 km südlich vom Stadtzentrum direkt an der Landesgrenze zu Bayern. Hoch über dem Dorf erheben sich auf einem Felskegel die Reste der Burganlage  Henneburg. Sie war der Stammsitz der Grafen von Henneberg. Nach der Teilung der Grafschaft Henneberg in drei Stammlinien verloren der Ort und die Burg an Bedeutung. Nach dem Aussterben der Grafen kam die Herrschaft 1583 unter sächsische Verwaltung. Ab 1680 gehörte er zum Herzogtum Sachsen-Meiningen. Ab 1945 war sie im Grenzgebiet und nur durch die Grenztruppen genutzt. Seit 1995 ist die Burgruine Henneburg im Besitz der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.

Steinbach-Hallenberg

... ist eine Stadt im Landkreis Schmalkalden-Meiningen und liegt im Haseltal am Südwesthang des Thüringer Waldes. Die Anfänge vom Ort sind mit der Geschichte der jetzigen Ruine Hallenburg verbunden. Die Besiedlung des Haseltal vollzog sich vermutlich seit dem 12. Jh. und 1303 hat der Ort seine erste dokumentierte Erwähnung. Ältere belegte Zeugnisse liegen jedoch von der Hallenburg vor. So wird im Jahre 1228 Reginhard von Hallenberg genannt. Die Burgbesitzer unterstanden ab 1232 den Hennebergern. 1619- 1866 gehörte der Ort zum Kurfürstentum Hessen, danach zu Preußen (Provinz Hessen-Nassau). Erst 1945 kam es zu Thüringen.
Auf einem 80 m hohen Porphyrfelsen am Arnsberg steht die Burgruine Hallenburg. Sie wurde in einer Schenkungsurkunde 1268 als castum Haldenberc erstmals urkundlich erwähnt.
Am Schlossberg befindet sich das Heimatmuseum „Glockenhaus“, ein Fachwerkhaus mit Unterbau aus dem Mittelalter. In ihm entstand das Metallhandwerksmuseum.

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