Gebiete Schlesisch Mähren und Ölmütz
Der Norden wird von den waldreichen Bergen des Hohen Gesenk (Jeseniky) mit Höhen bis 1400 m. geprägt. Auch der Osten mit dem westlichen, den Schlesisch-Mährichen- Beskiden, an der Grenze zur Slowakei, ist eine in Deutschland noch unbekannte Wandergegend.
Wer den Fernweg Eisenach bis Budapest gelaufen ist, kennt auch diese Region. Eine modifizierte Variante ist die VIA Czechia, der Böhmische Kammweg, im Westerzgebirge beginnend und den Sudeten folgend.
Im Altvatergebirges wurde 1969 das Naturschutzgebiet Jeseníky mit einer Fläche von 740 km² gebildet. Touristisch wird es als Erholungs- und Wandergebiet genutzt. Für den Wintersport bieten sich einige Skigebiete an, so zum Beispiel Červenohorské sedlo (Roterbergsattel) oder Praděd-Ovčárna (das höchstgelegene Skigebiet Tschechiens). Für den Skilanglauf sind zahlreiche Loipen ausgeschildert.
Bekannte Heilbäder und Kurorte sind Karlova Studánka (Bad Karlsbrunn), Lipová-lázně (Bad Lindewiese), Gräfenberg (heute Ortsteil von Jeseník/Freiwaldau) und Velké Losiny (Bad Groß Ullersdorf) mit warmen Schwefelquellen.
Mähren ist der östliche Landesteil der Tschechischen Republik. Er ist nur halb so groß wie Böhmen.
Landschaftlich bietet er von den Bergen im Norden, über die Hochflächen der Böhmisch-Mährischen Höhen, bis zu den Flussniederungen und Landwirtschaftsgebieten im Süden mit zahlreichen Weinbergen eine Abwechslung.