Wanderkarte Südliches Eichsfeld

Artikelnummer: WKT-16

Wanderkarte Südliches Eichsfeld / Blatt 54 mit Mühlhausen, Bad Langensalza, Eschwege, Creuzburg, Treffurt sowie Nationalpark Hainich, Werratal von Creuzburg bis Bad Sooden–Allendorf.

weitere Details

6,50 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort versandfertig, Lieferzeit ca. 1-3 Werktage

  • WKT-16
Wanderkarte vom Südlichen Eichsfeld mit Hainich und Werratal Die Wanderkarte Südliches... mehr

Wanderkarte vom Südlichen Eichsfeld mit Hainich und Werratal

Die Wanderkarte Südliches Eichsfeld umfasst die Gebiete um die Städte Mühlhausen, Bad Langensalza, Eschwege, Creuzburg und Treffurt. Abgebildet sind der Nationalpark Hainich und das Werratal von Creuzburg bis Bad Sooden–Allendorf.
Informationen zu den Sehenswürdigkeiten der Altstädte Mühlhausen, Eschwege, Treffurt und Bad Sooden-Allendorf sowie die Burgen und Wehranlagen in Treffurt, Mühlhausen und Creuzburg und der Werra Burgensteig von Hann zur Wartburg sind vorhanden.

Info's Wanderkarte mit Radwegen, enthält UTM-Koordinatengitter und ist GPS-tauglich        
ISBN 978-3-86140-225-1
Auflage 2012
Maßstab         1 : 50 000
Verlag GeoThüringen Erfurt


Wanderungen und Radtouren

  • Fernwanderweg Harz-Eichsfeld-Thüringer Wald
  • Grünes Band (Grenzwanderweg)
  • Lutherweg, Naturpark-Wanderweg und Eichsfeldwanderweg
  • Unstrut-Radweg und Werratal-Radweg
Der Hainich ist ein bewaldeter Höhenrücken (bis 494 m Höhe), gehört zur nordwest-thüringischen... mehr

Der Hainich ist ein bewaldeter Höhenrücken (bis 494 m Höhe), gehört zur nordwest-thüringischen Muschelkalk-Randplatte und ist die nordwestliche Umrahmung des Thüringer Keuperbeckens und Acker-hügellandes. Im Osten befindet sich das intensiv landwirtschaftlich genutzten Mühlhäuser Becken. Der Nationalpark Hainich ist der südliche Teil des Höhenzuges.
Die größte zusammenhängende, nutzungsfreie Laubwaldfläche Deutschlands beträgt ca. 160 km². 1997 erfolgte die Gründung des Nationalparks, welcher eine Fäche von 75 km² unfasst, davon bilden 48 km² die Kernzone. Zentrale Bereiche gehören seit 2011 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Die Verwaltung befindet sich in Bad Langensalza.
Im Ostteil des Nationalparks beim Forsthaus Thiemsburg ist der bei Naturtouristen beliebte Baumkronenpfad.
Der Süden des Parkes war bis 1990 Panzer-Truppenübungsplatz der Sowjetarmee, nach der Entsorgung der militärischen Altlasten wächst hier ein Jungwald heran.

Im Unterlauf der Werra unterquert der Fluss die Bundesautobahn A 4 bei Hörschel, fließt an Creuzburg vorbei und bildet über mehrere Kilometer die Grenze zwischen Thüringen und Hessen. Sie weicht dem Hainich nach Westen aus, bei Mihla wendet sie sich nach Nordwesten in Richtung Treffurt. Bei Wahnfried erreicht sie wieder Hessen. Hier weitet sich das Tal zur Flussniederung bei Eschwege. Nördlich der Stadt durchfließt sie den Werratalsee, ein ehemaliger Kiesabbaubaggersee. Bei Bad Sooden-Allendorf erreicht sie den Hohen Meißner/Kaufunger Wald. Der Creuzburger Werradurchbruch im Wartburgkreis beginnt im erweiterten Sinne an der westlichen Thüringer Pforte bei Hörschel. Danach weitet sich das Tal und bildet ein kleines Becken. Ab Creuzburg in Richtung Mihla beginnt die eigentliche Engtalstrecke mit seinen steilen Hängen, die durch kleine Seitentäler stark gegliedert sind.

Der Dün ist ein bis 522,3 m hoher, ca. 270 km² umfassender Höhenzug nordwestlich von Mühlhausen in den Landkreisen Eichsfeld, Nordhausen, Unstrut-Hainich-Kreis und Kyffhäuserkreis. Der Höhenzug aus Muschelkalk wird im Norden begrenzt durch das Leine- und Wippertal.

Das Mühlhäuser Pflaumenmus gehört mit einem Marktanteil von 51% zu den bekanntesten Brotaufstrichen in Deutschland. Der Ursprung ist eine Rezeptur der „Thüringischen Pflaumenmus- und Konservenfabrik“ von 1908. In der DDR war er wegen des Exports in den „Westen“ nur Bückware. Nach Privatisierung und mehrmaligen Verkauf wurde leider auch das Rezept verändert. Der Pflaumenanteil sank um 25 %.

Mühlhausen ... ist die Kreisstadt des Unstrut-Hainich-Kreises und liegt an der Unstrut, dem... mehr

Mühlhausen

... ist die Kreisstadt des Unstrut-Hainich-Kreises und liegt an der Unstrut, dem linken Nebenfluss der Saale, im Nordwesten des Thüringer Beckens. Sie wird im Westen durch den Hainich und im Norden durch das Obereichsfeld begrenzt. Im Mittelalter war die freie Reichsstadt Mühlhausen die zweitgrößte Stadt in Thüringen. Wie archäologische Funde bestätigen war das Gebiet schon zur Zeit des Thüringer Königsreiches zwischen 400 und 531 bedeutsam gewesen. Im Jahre 967 wurde Mühlhausen erstmals urkundlich durch Kaiser Otto II. erwähnt.
Sehenswerte Bauwerke sind:

  • Marienkirche, zweitgrößte Kirche Thüringens, ist eine fünfschiffige gotische Hallenkirche und bestimmt das Stadtbild. Der Kirchenbau dauerte von 1317 bis ins frühe 15. Jh..

  • Divi-Blasi-Kirche am Untermarkt ist eine dreischiffige gotische Hallenkirche. Der Deutsche Orden begann den Bau um 1276.

  • Petrikirche geht auf eine romanische Kapelle aus dem Jahr 1250 zurück. Am nördlichen Seitenschiff ist der Übergang von der Romanik zur Gotik zu erkennen.

  • Nikolaikirche ist die bedeutendste und größte unter den Vorstadtkirchen Mühlhausens. Die erste urkundliche Erwähnung lässt sich für 1314 nachweisen.

  • Mittelalterlicher Stadtmauerring mit Wehrgang - Zwischen Frauentor und Rabenturm befand sich ein 17 m langes und 9 m hohes Teilstück der Stadtmauer, welches 2018 durch Abbau und Wiederaufmauerung erneuert wurde.

  • Inneres und Äußeres Frauentor, erhaltene Bestandteile der einstigen Prachtstraße, sind auf das Westportal der Marienkirche ausgerichtet und dienten früher dem Empfang hoher Würdenträger bis hin zum Kaisers beim Besuch der Pfalz.

  • Mühlhäuser Rathaus liegt zwischen Unter- und Obermarkt, teilweise über dem Bachlauf der Schwemmnotte. Der älteste, gotische Teil ist am Spitzbogen über der Ratsstraße zu erkennen. Der zweigeschossige gotische Kernbau ist vermutlich 1256 errichtet und diente wie die Brotlaube und Fleischhalle am Obermarkt als Markthalle.

  • Denkmal Popperöder Brunnenhaus besteht aus der Brunnenfassung der Popperöder Quelle und dem Brunnenhaus.


Durch Mühlhausen führen der Pilgerweg vom Kloster Loccum (Niedersachsen) zum Kloster Volkenroda, der Unstrut-Radweg und der Barbarossa-Wanderweg.

Treffurt

... liegt im Tal der Werra im Wartburgkreis unmittelbar an der Grenze zu Hessen und erscheint 1104 erstmals auf einer Urkunde des Mainzer Erzbischofs. Die Stadt besitzt einen historischen Altstadtkern mit vielen restaurierten Fachwerkhäusern, deren Baustil eine Mischung von thüringischen und hessischen Einflüsse aufweisen.
Sehenswertes:

  • Renaissancerathaus, von 1546 bis 1549 auf älteren Fundamenten errichtet, wurde 1616 um den markanten fünfstöckigen Fachwerkturm, der auf barocken Säulen über der zweischenkligen Freitreppe ruht, erweitert.

  • Burg Normannenstein, eine Spornburgruine oberhalb der Stadt, ist das Wahrzeichen von Treffurt und wurde etwa im 9. Jh. erbaut. Nach der deutschen Wiedervereinigung erfolgte zwischen 1995 und 2006 eine umfassende Sanierung. Im großen Viereckturm ist die Ausstellung „Werraburgen über Werrafurten“ zu sehen. 2008 wurde das Restaurant auf der Burg wiedereröffnet.

  • St.-Bonifatius-Kirche, die evangelische Stadtkirche befindet sich im Zentrum der Altstadt. Die ältesten Teile entstammen der Zeit um 1230.

Creuzburg

... ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Hainich-Werratal im Wartburgkreis. Bekannt ist die Stadt durch die Burg Creuzburg, welcher zwischen dem Ringgau im Westen, Hainich im Osten, Thüringer Wald im Süden und Eichsfeld im Norden, am Ufer der Werra liegt. Im frühen Mittelalter war die Burg Creuzburg ein bevorzugter Residenzort der Ludowinger und bevorzugter Aufenthaltsort der Heiligen Elisabeth von Thüringen.
Creuzburg und seine 4 Rathäuser:

  • Schon um 1220 entstand nördlich der Nikolaikirche das erste Rathaus, welches später die Lateinschule wurde.

  • Der Wohlstand der Stadt erlaubte 1589 ein neues, größeres Renaissancerthaus am Marktplatz südlich der Nikolaikirche zu erbauen. 1765 brannte das zweite Rathaus ab.

  • Der Wiederaufbau des dritten klassizistischen Rathauses dauerte von 1770 bis 1825. Dieses brannte bei den Kampfhandlungen am 1. April 1945 aus.

  • Aus dem stark beschädigten Gebäude der Lateinschule entstand das heutige Rathaus im historisierenden Fachwerkstil.


Die Stadtkirche St. Nikolai am Markt von 1215 ist eine kunstgeschichtlich bedeutende romanische Kirche. Sie brannte am 1. April 1945 vollkommen aus und wurde nach 1960 gesichert und schrittweise wieder aufgebaut.

Eschwege ... ist der Verwaltungssitz des nordhessischen Werra-Meißner-Kreises und liegt in... mehr

Eschwege

... ist der Verwaltungssitz des nordhessischen Werra-Meißner-Kreises und liegt in einer weiten Flussniederung und östlich des Hohen Meißner. Eschwege besitzt einen mittelalterlichen Stadtkern mit zahlreichen Fachwerksbauten.
Sehenswerte Gebäude:

  • Landgrafenschloss Eschwege im Nordwesten der Altstadt direkt an der Werra ist ein dreiflügeliger Renaissancebau aus dem 16. und 17. Jh. Seit 1821 wird es als Sitz der Kreisverwaltung genutzt. Die Erbauung geht auf den Landgrafen Philipp I. zurück. Interessant ist der Frau Holle Brunnen von 1930.

  • Neustädter St.Katharina Kirche und Marktkirche St. Dionys

  • Hochzeitshaus - ein Renaissancebau von 1578 mit Zugang zum Karlsturm, auch Schwarzer Turm genannt

  • Nikolai-Aussichtsturm (Kirchturm von 1455), höchster Turm der Stadt (47,62 m)


Kurort Bad Sooden-Allendorf

... liegt im Werra-Meißner-Kreis an der Werra, direkt an der Grenze zu Thüringen und besteht ca. 1.200 Jahre. Eine Urkunde von Karl dem Großen, welche von 776 oder 779 stammen soll, belegt eine Besitzübertragung der Salzquellen, Salzpfannen, Salzarbeiter, Markt, Tribut und Zoll der Siedlung Westera dem Kloster Fulda. Wegen der salzhaltigen, für Atemwege wohltuenden Luft, ist Bad Sooden-Allendorf ein beliebter Erholungsort. Gradierwerk wurde von 1999 bis 2002 abgerissen und neu aufgebaut.
Sehenswertes:

  • Grenzmuseum Schifflersgrund steht direkt auf der ehemaligen Grenze zwischen der BRD und der DDR. Es beherbergt neben Installationen der Grenzanlagen einer Reihe historischer Militärfahrzeuge bzw. -helikopter.

  • Salzmuseum im Söder Tor erinnert an die knapp 1000-jährige Geschichte der Salzgewinnung.

  • „Am Brunnen vor dem Tore“ - Am Brunnen vor dem ehemaligen Steintor stand ein Lindenbaum, welcher Wilhelm Müller zu dem Gedicht angeregt hatte (Vertonung Franz Schubert). Am Brunnen endete eine 1.000 m lange Holzleitung von einer Bergquelle in einem Kump (Zisterne) vor dem südlichen Stadttor.

  • Diebesturm ist ein im 14. Jh. als Teil der Stadtbefestigung errichteter Wachturm. Er dient heute als Aussichtsturm.

  • Schloss Rothestein bei Bad Sooden-Allendorf ist eine neogotische Schlossanlage im Westen des Höhenzuges Gobert. Die im gotischen Stil errichteten Kirchen St. Crucis, St. Martin und die Heilige Geist Kapelle haben ihre Ursprünge in den Zeiten der Christianisierung, was aber nicht exakt nachweisbar ist.

  • Werratal-Therme nutzt Solewasser und ist mit Außenbereich und Sauna ausgestattet. Das Gradierwerk ist zu einem Viertel in den Saunabereich integriert.

Kleinstadt Wanfried

... an der Werra ist bekannt für ihren historischen Stadtkern mit vielen erhaltenen denkmalgeschützten Fachwerkhäusern. Wanfried war eine uralte Siedlung. Als der heilige Bonifatius in diese Gegend kam, bestand sie schon. Ihm wird die Errichtung der Kirche und Kloster auf dem Hülfensberg zugesprochen.
Sehenswertes:

  • Keudellsches Schloss, ein Fachwerkhaus, ist heute Sitz des Heimatmuseums.

  • Landgrafenschloss Wanfried war ein ehemalige Residenz der Landgrafen von Hessen-Kassel und Hessen-Wanfried im Westen des Ortes.

  • Schlagd, der alte Werrahafen mit Fachwerk-Lagerhäusern

  • Rathaus, um 1670 als dreistöckiges Handelshaus errichtet, ist als Fachwerkhaus ein Baudenkmal

  • Hülfensberg ist ein 448 m hoher Berg in der Gemeinde Geismar im Landkreis Eichsfeld. Auf dem Berg ist ein Kloster. Seit dem Spätmittelalter werden Wallfahrten auf den „Heiliger Berg des Eichsfeldes“ durchgeführt.
Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
Kundenbewertungen für "Wanderkarte Südliches Eichsfeld"
Bewertung schreiben

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Zuletzt angesehen