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Berg- und Naturverlag Rölke
... mit Sitz in Dresden hat bereits 19 Wander- und Naturführer veröffentlicht. Derzeitig gibt es Beschreibungen flächendeckend von der Sächsischen Schweiz und dem Dresdner Elbland. Hinzu kommen zwei Wanderführer über das Erzgebirge, zwei über die Oberlausitz und in den letzten Jahren entstanden vier Wanderführer über interessante Ziele in Nordböhmen im Berg- und Naturverlag. Dr. Peter Rölke, der im Vorstand des Sächsischen Bergsteigerbund mitarbeitet, verlegt auch die offiziellen Kletterführer der Sächsischen Schweiz. Bildbände und Monografien ergänzen das Verlagsprogramm.
Wie gewohnt gibt es auch für das Jahr 2026 den Wanderkalender vom Berg- und Naturverlag Rölke mit einem Wandevorschlag und Kartenskizze für jeden Monat. Dies sind: 01 Wanderung im Schmilkaer Gebiet zur Breiten-Kluft-Aussicht und über den Zurückesteig 02 Das obere Polenztal im Granitgebiet 03 Auf den Quaderberg (Dečin) und in dert Laubenschlucht 04 Zu den Aussichtskanzeln von Katzstein und Spitzstein 05 Frühlingswanderung im Böhmischen Mittelgebirge über die drei Steppenberge Brník, Srdov und Oblík 06 Durch den Zschand auf die Felsenburg Winterstein 07 Die 200 Jahre Odeleben-Karte 08 Auf Stiegen durch das Bielatal – von der Schweizermühle zu Johanniswacht, Ottomühle und Herkulessäulen 09 Durch das Schwarzbachtal zum Goßdorfer Raubschloss und auf den aussichtsreichen Hankehübel 10 Über den Lehnsteig auf den Großen Winterberg 11 Der Schwarzspecht und der Borkenkäfer 12 Über die Brandstufen zur Brandaussicht und durch den Schulzengrund hinab ins Polenztal Fotografien: Peter Rölke (11), Holm Riebe (1), Michael Hörenz (1) Texte auf den Kalenderrückseiten: Peter Rölke / Karin Rölke / Alfred Rölke / Christa Rölke (9); Holm Riebe (1); Ulrich Augst (1), Manfred Schober (1) Kartenzeichnungen auf der Rückseite von Alfred RölkeFormat: 25 cm breit x 21 cm hoch; Ringbindung
Die 15 schönsten Wanderungen durch die Elbsandsteinlandschaft Dieses Buch wendet sich besonders an diejenigen, die zum ersten Mal die Sächsisch-Böhmische Schweiz besuchen, oder einen kompakten Wanderführer mit den wichtigsten Zielen suchen. Die 15 ausgewählten Touren führen zu den touristisch interessantesten Punkten, die man unbedingt gesehen haben sollte, wenn man das Gebiet besucht. Dabei sind Wegbeschreibungen, Exkurse und Wanderkarten gewohnt detailliert und umfassend wie in den Bänden der Reihe der Wander- Naturführer. Es wurde eine Auswahl der 15 wichtigsten und schönsten Touren getroffen. Diese reichen vom Wehlener und Rathener Gebiet mit der Bastei über Hohnstein mit Brand und Polenztal, die Tafelberge Lilienstein, Pfaffenstein und Gohrisch bis ins Bielatal. In der Hinteren Sächsischen Schweiz finden sich Touren zu den Schrammsteinen, ins Schmilkaer Gebiet, die Affensteine, den Zschand bis nach Hinterhermsdorf. Zusätzlich wurden noch zwei Touren in der Böhmischen Schweiz ausgewählt, u.a. zum Prebischtor. Wanderführer ist mit 89 Farbfotografien, 18 historische Fotos und Graphiken, 27 Kartenzeichnungen illustriert und hat 184 Seiten. Der Malerweg wurde ausführlich in die Wandertouren einbezogen, das Buch illustrieren auch historische Graphiken und Stiche aus dem 19. Jahrhundert.
Vom Mückentürmchen über Zinnwald, Kahleberg, Schellerhau und Neuhermsdorf bis Nassau und Holzhau 65 Farbfotografien, 20 Schwarz-Weiß-Fotos, historische Dokumente und historische Postkarten, 11 Skikarten sowie 10 Skitouren-Höhenprofile und 128 Seiten. Format: 13 x 19 cm
Bildband Jahreszeiten im Elbsandstein zeigt die jahreszeitlichen Veränderungen in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz mit ihren Tafelbergen, tiefen Schluchten und bizarren Felstürmen. Dabei spielen nicht nur die bekannten Wandergebiete um die Bastei und den Schrammsteinen eine Rolle, sondern auch die Weiten des Zschands, von Hinterhermsdorf, zum Luchsstein und die einsamen böhmischen Gebiete um den Wolfsberg, das Schwarze Tor unweit der Kirnitzsch und der Paulinengrund. Bilder von zahlreiche Umgebinde- und Fachwerkhäuser, schmuckvolle Türschlußsteine und alte Mühlen im Kirnitzschtal sind enthalten. Wanderungen im Frühjahr führen zu den Märzenbecherwiesen im Polenztal. Im Sommer sind die kühlen Schluchten im Zschand oder der Amselfall das Wanderziel. Im Herbst locken die bunten Wälder im Basteigebiet oder in den Ochelwänden. Mit der Wintersonnenwende an der Kleinen Liebe endet der Bildband. So bietet die Sächsisch-Böhmische Schweiz zu jeder Jahreszeit, ob im Winter tief verschneit, im frischen Frühlingsgrün, im heißen Sommer oder geschmückt mit prächtigen Herbstfarben, etwas ganz Besonderes. Info's Bildband mit 168 Seiten und 183 Farbfotographien Format 28 x 24,5 cm; Festeinband mit Schutzumschlag Verlag Berg- und Naturverlag P. Rölke Dresden Textautor Manfred Schober, Dietrich Graf, Dr. Peter Rölke Fotograf Dr. Peter Rölke
Der Bildband ist ein umfassendes und aktuelles Buch zur Tierwelt der Sächsischen Schweiz und beinhaltet etwa 70 Säugetierarten, über 250 Vogelarten, 22 Lurche und Kriechtiere und 51 Fischarten. Die Schwerpunkte liegen dabei auf charakteristischen oder faunistisch wertvollen Arten wie Sieben- und Gartenschläfer, Fischotter, Luchs, Gemse, Schwarzstorch, Uhu, Turm- und Wanderfalke, Zwergfliegenschnäpper und Feuersalamander. Betrachtungen zu ausgestorbenen Tierarten wie Wolf, Bär und Auerhuhn fehlen nicht. Bildaufnahmen zeigen dem Leser Unterschiede z.B. zwischen Haselmaus, Sieben- und Gartenschläfer, Turm-, Baum- und Wanderfalke, Tannen-, Beutel- und Weidenmeise, Zaun- und Waldeidechse, Gras- und Teichfrosch, Kreuzotter und Glattnatter. Verbreitungskarten zeigen Beobachtungen u.a. von Spitzmäusen, Bilchen, Fischotter und Feuersalamander sowie die Brutplätze von Falken, Eulen oder Kolkraben. Wertvolle Tiere, wie z.B. Siebenschläfer, Eisvogel, Wanderfalken und Feuersalamander werden ausführlich vorgestellt. Info's Bildband mit 152 Seiten, 179 Abbildungen und 15 Verbreitungskarten Format 23 x 22 cm, Festeinband mit Schutzumschlag Verlag Berg- und Naturverlag P. Rölke Dresden Autoren Ulrich Augst und Holm Riebe
Im Jahre 1786 veröffentlichte Wilhelm Leberecht Götzinger in der „Geschichte und Beschreibung des Chursächsischen Amts Hohnstein mit Lohmen” eine erste zusammenfassende Darstellung der Entwicklung von Sebnitz von den Anfängen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Nach ihm haben zahlreiche Heimatforscher, unter ihnen besonders Prof. Dr. Alfred Meiche, viele größere und kleinere Beiträge zur Stadtchronik geschrieben und umfangreiche Forschungen vorgenommen, aber zu einer Zusammenfassung der Forschungsergebnisse kam es nicht. Es ist das Verdienst von Manfred Schober mit diesem Buch erstmals seit Götzingers Chronik eine ausführliche Gesamtdarstellung über die Geschichte von Sebnitz zu geben. Dabei wird die Entwicklung von den Anfängen als Ackerbürgerstadt über die Zeit des industriellen Aufschwungs und ihre Blüte als Kunstblumenstadt, die Jahre der beiden Weltkriege bis hin zur DDR-Zeit und zur Gegenwart gezeigt. Enthalten sind auch kurze geschichtliche Abrisse über die im Verlauf der letzten Jahrzehnte eingemeindeten Dörfer Schönbach, Hof- und Amtshainersdorf, Hertigswalde und Hinterhermsdorf. Eine Vielzahl der Bild- und Schriftdokumente dieses Werkes werden erstmalig veröffentlicht. 168 Seiten, 188 Fotografien, Dokumente und Abbildungen Format: 24 cm x 22,5 cm; Hochwertiger Festeinband mit Schutzumschlag Autor: Manfred Schober Berg- und Naturverlag Rölke Dresden Zum Autor: Manfred Schober (Jahrgang 1941) ... wurde in Liegnitz/Schlesien geboren. Nach der Schulzeit absolvierte er eine Lehre als Buchdrucker und arbeitete anschließend in einer Buchdruckerei. In einem Fernstudium der Volkskunde an der Humboldt-Universität Berlin qualifizierte er sich für die spätere Tätigkeit als Museologe. Von 1972 bis zu seinem Renteneintritt war er Leiter des Sebnitzer Kunstblumen- und Heimatmuseums „Prof. Alfred Meiche”. Sein Verdienst ist es, dass das Museum mit dem Afrikahaus und der Heimatstube Hinterhermsdorf eines der umfangreichsten Sammlungen der Heimatkunde in Sachsen wurde. Besondere Verdienste erwarb sich Manfred Schober durch seine publizistische Arbeit. Er befasste sich über Jahrzehnte mit dem Schaffen des herausragenden Heimatforschers Prof. Dr. Alfred Meiche. Er sorgte für mehrere Reprintausgaben von dessen Werken und führte systematisch die Forschungen weiter. Großen Anteil hatte er an der Herausgabe der zwei Mühlenbücher über die Mühlen in der Sächsischen Schweiz. Zahlreiche größere und kleinere Beiträge verfasste er zur Geschichte und Volkskunde seiner Heimat, welche auch in den Büchern des Berg- und Naturverlages Rölke zu finden sind. Die Forschungen zur Geschichte und der Volkskunde von Sebnitz und der Sächsischen Schweiz sind in dem Buch „Sebnitz - Aus der Geschichte einer sächsischen Stadt...“ zusammengefasst.
Dieser zweite Band des Wander- und Exkursionsführers beinhaltet den mittleren und westlichen Teil der Montanregion und führt den Wanderer zusammen mit dem östlichen Band 1 „Wanderungen und Exkursionen zwischen Freiberg, Halsbrücke, Brand-Erbisdorf, Altenberg, Zinnwald und Krupka“ in die vom Bergbau geprägte Erzgebirgslandschaft Der außergewöhnliche Reichtum an Erzen hat dem Erzgebirge nicht nur seinen Namen gegeben, sondern mit dem über Jahrhunderte andauernden Bergbau eine charakteristische Kulturlandschaft entstehen lassen. Bis heute sind zahlreiche Schachtanlagen, Halden und Pingen, Kunstgräben und -teiche, Mundlöcher und Röschen erhalten geblieben. Um diese Sachzeugen aus den unterschiedlichen Bergbauepochen zu bewahren, wurde im Jahr 2019 der Montanregion Erzgebirge beiderseits der sächsisch-böhmischen Grenze der UNESCO Welterbe-Titel zuerkannt. Dieses Welterbe, das in seiner Gesamtheit die Tradition von über 850 Jahren Bergbau und Hüttenwesen im Erzgebirge würdigt, beinhaltet mit 17 sächsischen und 5 böhmischen Bestandteilen einige hundert Einzelobjekte. Für den Besucher der Montanregion Erzgebirge ist bei einigen Objekten der Bezug zum Bergbau auf den ersten Blick ersichtlich. Jedoch ist der größte Teil der zahlreichen Sachzeugen nicht einfach zu entdecken und deren Funktion nur schwierig zu entschlüsseln. Wo der Laie hübsche kleine Häuschen sieht, erkennt der bereits Sachkundige historische Huthäuser und Bergschmieden. Die vielen Kunstteiche und -gräben sind für den Außenstehenden einfach nur große Teiche und schmale Bäche und in ungewöhnlichen Geländeunebenheiten offenbaren sich dem Fachmann Bergbau- halden und Pingen. Sind schon die übertägigen Sachzeugen nicht auf den ersten Blick als Zeuge des Bergbaus zu erkennen, so sind die zahllosen untertägigen Hinterlassenschaften des Bergbaus im wahrsten Sinne des Wortes unsichtbar. Dieser Wander- und Exkursionsführer soll dazu beitragen, unseren Blick für dieses bergbauliche Erbe und ihre Sachzeugen zu schärfen, die ingenieur-technischen Meisterleistungen des erzgebirgischen Bergbaus und Hüttenwesens zu erkennen und die Bergbaugeschichte vorstellbar und erlebbar werden zu lassen. Das Team um Dr. Rölke hat sich auf eine Auswahl bergbaulicher Sachzeugen konzentriert, die zu Fuß zu erwandern sind und oder auf einer Exkursion mit einem Fahrzeug entdeckt werden können. Für jede Tour gibt es detaillierte, farbige Wanderkarten. Sie folgen dabei nicht ausschließlich der Liste der offiziell anerkannten Welterbe-Einzelobjekte, sondern besuchen zusätzlich auch nicht anerkannte, aber aus bergbaulicher Sicht bedeutende und anschauliche Sachzeugen, um die Bergbaulandschaft als einheitliches Ganzes zu betrachten. Autoren: Dr. Peter Rölke; unter Mitarbeit von Christa und Alfred Rölke, Dresden; Karin Rölke, Dresden; Prof. Dr. Klaus Thalheim, Dresden Wanderungen und Exkursionen zwischen Schneeberg, Jáchymov, Annaberg, Marienberg, Olbernhau und Seiffen Ausstattung: 272 Seiten, 220 Farbfotografien, 30 historische Fotografien, Postkarten und Dokumente, 33 Zeichnungen, ein Diagramm, eine Übersichtskarte Format: 130 x 190mm / fester Einband Kartenzeichnungen von Alfred Rölke Weiterführende Link zu Informationen über die Montanregion Erzgebirge
Oftmals liegen sie zu Unrecht etwas im Schatten der klassischen Wanderziele: die Randgebiete der Sächsischen Schweiz. Die Bergwiesen um Oelsen, die Märzenbecher im Polenztal, die geologische Vielgestaltigkeit der Landschaft und prächtige Fernblicke von Höhenzügen und Aussichtstürmen werden den Naturliebhaber erfreuen. Zwischen Bad Gottleuba, Stolpen und Sebnitz warten historische Kleindenkmale wie Steinkreuze, Wegsäulen, Forstgrenzsteine und Triangulierungssäulen auf ihre Entdeckung und besonders der Einsamkeit und Ruhe suchende Wanderer kommt am Rande der Sächsischen Schweiz auf seine Kosten. Wanderführer ist mit 182 Farbfotografien, 36 historische Dokumente und historische Postkarten, 25 Kartenzeichnungen, 1 Tabelle, 2 Übersichtskarten und hat 288 Seiten. Von der Oelsener Höhe, Cottaer Spitzberg, Liebethaler Grund, Burg Stolpen und Tanzplan bei Sebnitz Format: 130 x 190 mm Kartenzeichnungen von Alfred Rölke Informationen über die Sächsische Schweiz Ergänzungen, Hinweise und Korrekturen:Wanderung 5: Am Nachmittag des 20. Dezember 2022 brach in der Bergbaude am Aussichtsturm an der Panoramahöhe oberhalb von Berggießhübel ein Feuer aus. Über 100 Feuerwehrleute mit 25 Fahrzeugen versuchten die ganze Nacht über zu löschen. Starker Wind fachte das Feuer immer wieder an, außerdem behinderte Glatteis den Wassertransport mit Tanklöschfahrzeugen aus Berggießhübel. Die Baude brannte komplett nieder. Wanderung 6 (Berggießhübel - Jagdstein): Vom Sattel an der Straße am Jagdstein führte bisher die gelbe und grüne Markierung durch einen Steinbruch hindurch in Richtung Gersdorfer Ruine. Im Steinbruch finden aber derzeit umfangreiche Munitionsbergungsarbeiten statt, weshalb der Steinbruch gesperrt ist und der markierte Wanderweg verlegt werden musste. Wir folgen nun der Markierung vom Sattel entlang der Straße (nach Nordwesten) abwärts und dann rechts abbiegend auf einem befestigten Weg hinauf zur Schutzhütte. Dort ist man wieder auf dem ursprünglichen Weg. Wanderung 18 (Unger): Auf dieser Wanderung gibt es einen neuen Zugang zum Peststein. Durch Borkenkäferbefall und umgestürzte Fichten ist der bisher (in allen drei Auflagen des Buches) genutzte Pfad zum Peststein nicht mehr begehbar. Der neu ausgeschilderte Zugang zum Peststein erfolgt jetzt von einer anderen Seite. Wanderung 20: Das Gasthaus Waldhaus wurde 2023 geschlossen, es wird zu Ferienwohnungen umgebaut.
Als zweitgrößte sächsische Felsenlandschaft (nach dem Elbsandsteingebirge) wurde das Zittauer Gebirge vor allem mit Namen wie dem Berg Oybin, dem Kelchstein, dem Nonnenfelsen und den Jonsdorfer Mühlsteinbrüchen bekannt. Im Unterschied zur Sächsischen Schweiz fallen hier die hohen Vulkanberge wie Lausche, Hochwald und Jonsberg auf und bestimmen mit bizarren Sandsteinenfelsen, engen Felsengassen und weiten Wiesen und Wäldern das Landschaftsbild. Sehenswert sind auch die Gebirgsorte mit ihren Kurparks und den Umgebindehäusern, die reich verzierte Sandsteintürstöcke schmücken. Wanderführer ist mit 191 Farbfotografien, 25 historische Fotografien, Postkarten und Dokumente, 18 Zeichnungen, 1 Tabelle illustriert und hat 240 Seiten. Von der Lausche durch die Mühlsteinbrüche und über den Hochwald zum Berg Oybin Band Zittauer Gebirge ist 2025 in einer aktualisierten Version erschienen. Kartenzeichnungen von Alfred Rölke Informationen über Zittauer Gebirge Ergänzungen, Hinweise und Korrekturen Wanderung 14: In Lückendorf hat das Hotel "Zum Hochwaldblick" wahrscheinlich dauerhaft geschlossen. Eine Wiedereröffnung ist ungewiss. Wer die älteren Auflagen aus dem Jahren 2006 und 2014 besitzt, dem sei empfohlen, diese gegen die neue Auflage von 2025 zu tauschen, denn es haben sich zahlreiche Veränderungen ergeben. Neu ist eine aussichtsreiche Wanderung rund um den Kurort Lückendorf, die zwei bisherige Wanderungen ersetzt, weil diese durch den mittlerweile abgestorbenen Fichtenwald verlaufen. Erneuert wurde auch die Wegführung von Waltersdorf an den Grundmauern des einstigen Gasthauses Neubrasilien vorbei nach Horní Svetla (Oberlichtenwalde), die nun nicht mehr auf Asphaltstraßen, sondern auf einsamen, schmalen Pfaden verläuft. Neu sind auch Rundblicke in Form von jeweils sechs Fotografien, sowohl vom neuen Aussichtsturm auf der Lausche als auch vom Aussichtsturm auf dem Hochwald. Außerdem wurden zahlreiche neue Fotografien hinzugefügt, die Vorfreude auf das Wandern bereiten sollen.
Felsenlandschaft zwischen Bad Schandau und Hinterhermsdorf Die Kernzone des Nationalparkes Sächsische Schweiz umfaßt ein großes zusammenhängendes Gebiet zwischen der tschechichen Grenze, der Kirnitzsch und der Elbe. Den Wanderer erwarten hier schroffe, wild zerklüftete Sandsteinfelsen hoch über dem Elbtal in den Schrammsteinen, tiefe Schluchten, enge Täler und gewaltige Felshörner im Zschand, weite Waldgebiete um Hinterhermsdorf und die Obere Schleuse. Entdecken Sie auf den 23 Wanderungen historische Kulturdenkmale und Reste mittelalterlicher Felsenburgen und erfahren Sie Wissenswertes zur Geschichte, zu geologischen Besonderheiten und zur Pflanzen- und Tierwelt des Gebietes. Wanderführer ist mit 144 Farbfotografien und 40 Schwarz-Weiß-Fotos, historischen Dokumenten und historischen Postkarten, 38 Zeichnungen und Kartenmaterial illustriert und hat 304 Seiten. Format: 130 x 190 mm Kartenzeichnungen von Alfred Rölke Informationen über die Sächsische Schweiz Ergänzungen, Hinweise und Korrekturen: Wanderung 14: Achtung: Der in dieser Wanderung begangene Wegabschnitt östlich der Thorwalder Wände ist nach wie vor durch umgestürzte tote Fichten unpassierbar. Mittelfristig sollen diese unmarkierten Wege durch die Nationalpark- und Forstverwaltung wieder begehbar gemacht werden. Wir bitten die Wanderung deshalb auf später zu verschieben.
Unterwegs auf schmalen Pfaden und den schönsten Stiegen Es werden bekannte und beliebte Stiegen wie z.B. die Häntzschelstiege, Rübezahlstiege, Zwillingsstiege und Starke Stiege im Wanderführer beschrieben. Weiterhin werden Wanderungen auf schmalen Pfaden im Schmilkaer Gebiet auf dem Terrassenpfad und im Gebiet um Rathen über den Honigsteinrücken vorgestellt. Zahlreiche, mit historischen Fotos illustrierte Exkurse geben dem Leser Informationen zur Geschichte der einzelnen Stiegen und Aufstiege, wie z.B.: Zur Erschließung von Gamrig, Rauensteingratweg, Gohrischstein und Pfaffenstein den Stiegen um die Schweizermühle und Wildschützensteig der Stiege auf das Hermannseck. Ergänzungen, Hinweise und Korrekturen: Wanderung 1: Haldenweg Auf einem Teilstück des Haldenweges von Wehlen zum Griesgrund stehen Schilder mit der Aufschrift „Achtung Felssturzgefahr Haldenweg gesperrt.“ Diese Schilder wurden auf Veranlassung des Sächsischen Oberbergamtes angebracht. Ursache war ein Felssturz im Jahr 2009 und mögliche zukünftige Gefährdungen. Allerdings ist es in Gebirgen und in einer Erosionslandschaft wie der Sächsischen Schweiz nirgends 100%ig ungefährlich. Wer den Haldenweg trotzdem wandert, kann aufgrund der Verbotsignorierung im Schadensfall nicht gegen den Freistaat Sachsen klagen oder Ansprüche geltend machen. Wanderung 3:Dauerhaft gesperrt bleibt der rot markierte Polenztalweg, beginnend an der ehemaligen Waltersdorfer Mühle talabwärts. Nach Stürmen gab es sehr große Schäden, außerdem rutscht der Hang und wurde instabil und unterhalb des Weges sind Mauern instabil geworden. Die Wanderung 3 im Stiegenführer kann unternommen werden, es ist eine Umleitung über die andere Polenzseite ausgeschildert. In der neuesten Auflage von 2018 ist diese Änderung bereits berücksichtigt. Wanderung 13 Rübezahlstiege: Die Nationalparkverwaltung hat die alten Eisenklammern in der Rübezahlstiege erneuert. Eine Klammer im Bereich der Höhle wurde hinzufügt, alle anderen Klammern so belassen wie bisher. Wanderung 16: Viele Bereiche in den Bärenfangwänden sind von 2019 bis 2024 stark vom Borkenkäfer geschädigt worden und alle Altfichten sind abgestorben. Achtung: Dadurch sind auch etliche der im Folgenden genutzten Pfade und Wege schwieriger begehbar; teilweise muss man Bäume übersteigen oder unter umgefallenen Bäumen hindurchkriechen. Wanderung 17:An der Kirnitzsch wuchs am Wanderweg die größte Fichte Sachsens und eine der größten in Mitteleuropa. Wegen des Borkenkäferbefalls ist sie leider im Jahr 2022 abgestorben. Ihre Höhe betrug über 60 m, sie hatte einen Durchmesser von ca. 1,50 m und ihr Alter wurde auf etwa 400 Jahre geschätzt. Stiegenführer ist mit 116 Farbfotografien und 33 Schwarz-Weiß-Fotos, historischen Dokumenten sowie 19 Zeichnungen illustriert und hat 224 Seiten. Format: 130 x 190 mm Kartenzeichnungen von Alfred Rölke Informationen über die Sächsische Schweiz
Der außergewöhnliche Reichtum an Erzen hat dem Erzgebirge nicht nur seinen Namen gegeben, sondern mit dem über Jahrhunderte andauernden Bergbau eine charakteristische Kulturlandschaft entstehen lassen. Bis heute sind zahlreiche Schachtanlagen, Halden und Pingen, Kunstgräben und -teiche, Mundlöcher, Röschen und Untertageanlagen erhalten geblieben. Um diese Sachzeugen aus den unterschiedlichen Bergbauepochen zu bewahren, wurde im Jahr 2019 der Montanregion Erzgebirge beiderseits der sächsisch-böhmischen Grenze der UNESCO Welterbe-Titel zuerkannt. Dieser Wander- und Exkursionsführer soll dazu beitragen, den Blick für dieses bergbauliche Erbe und ihre Sachzeugen zu schärfen, die ingenieurtechnischen Meisterleistungen des Freiberger Bergbaus und Hüttenwesens zu erkennen und die Bergbaugeschichte vorstellbar und erlebbar werden zu lassen. Dabei erfolgt eine Auswahl bergbaulicher Sachzeugen, die zu Fuß zu erwandern sind und oder auf einer Exkursion mit einem Fahrzeug entdeckt werden können. Für jede Tour gibt es detaillierte, farbige Wanderkarten. Es wird dabei nicht ausschließlich der Liste der offiziell anerkannten Welterbe-Einzelobjekte gefolgt, sondern es werden zusätzlich auch nicht anerkannte, aber aus bergbaulicher Sicht bedeutende und anschauliche Sachzeugen aufgesucht, um die Bergbaulandschaft als einheitliches Ganzes zu betrachten. Autoren: Dr. Peter Rölke; unter Mitarbeit von Christa und Alfred Rölke, Dresden; Karin Rölke, Dresden; Prof. Dr. Klaus Thalheim, Dresden Wanderungen und Exkursionen zwischen Freiberg, Halsbrücke, Brand-Erbisdorf, Altenberg, Zinnwald und Krupka Ausstattung: 272 Seiten, 204 Farbfotografien, 30 Schwarz-Weiß-Fotografien, historische Dokumente und Postkarten, 33 Kartenzeichnungen, 2 Übersichtskarten Format: 130 x 190mm / fester Einband Kartenzeichnungen von Alfred Rölke Informationen über die Montanregion Erzgebirge Ergänzungen, Hinweise und Korrekturen:Band 1, Wanderung 1: Ein Besuch des Besucherbergwerks Gersdorf ist derzeit leider nicht möglich. Aufgrund von Festlegungen des Oberbergamtes ist es voraussichtlich bis Mai 2024 für Besucher geschlossen. Band 1, Exkursionen / Wanderungen 3, 5 und 6: In Halsbrücke ist am ehemaligen Bahnhof eine Gaststätte mit eigener Brauerei entstanden, die am Wochenende auch tagsüber geöffnet ist. Band 1, Wanderung 11: Die kleine Bergbaude auf dem Kahleberg im Osterzgebirge hat wieder geöffnet. Etliche Jahre gab es nur einen Imbiss in einem Wagen neben der Baude. Bisher fehlten Strom- und Wasseranschluss, Toiletten und Abwassergruben. Der Eigentümer, der Freistaat Sachsen / Forstbezirk Bärenfels, ließ nun alles modernisieren bzw. erneuern. Nach einer Bohrung wird jetzt Wasser aus etwa 100 m Tiefe gewonnen, ein Stromkabel wurde rund 1,2 km verlegt und es gibt nun auch Toiletten und ein beheizbares Kaminzimmer für die Gäste. Die Kahlebergbaude wurde 1961 als Schutzhütte für Forstleute erbaut.
Trekking in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz Der im April 2018 eröffnete Forststeig führt durch die weiten, einsamen Wälder der linkselbischen Sächsisch-Böhmischen Schweiz und über zahlreiche aussichtsreiche Tafelberge. Erfahrene Wanderer können die etwa 110 km lange, konditionsmäßig anspruchsvolle und mit einem senkrechten gelben Strich markierte Trekkingtour in mehreren Tagen bewältigen. Der Sachsenforst hat für die Wanderer dazu spezielle Trekkinghütten und Biwakplätze eingerichtet. Dieser Forststeigführer beschreibt die Trekkingtour in acht Etappen mit jeweils markanten Anfangs- und Endpunkten. Darüber hinaus empfiehlt er Zwei- bis Dreitageswanderungen sowie Tagestouren auf dem Forststeig. Da auch bei den Tagestouren die Anfangs- und Endpunkte unterschiedlich ausfallen, wurde dieser Wanderführer für die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln konzipiert. Ein Informationsteil am Schluss des Wanderführers soll bei der Planung der Touren und der Übernachtungen helfen. In diesem Band liegt der Schwerpunkt auf forst- und waldkundlichen Themen. So wird z.B. entlang des Forststeigs immer wieder auf Forstgrenzzeichen als Zeugen des Waldbesitzes in vergangenen Jahrhunderten eingegangen und das Tannenprogramm von Sachsenforst vorgestellt. Auch Einzelbaumarten wie die Eiche und Kiefer stehen im Mittelpunkt der Betrachtung. Während Holm Riebe u.a. die Waldentwicklung der vergangenen Jahrhunderte in der linkselbischen Sächsischen Schweiz betrachtet, stellt Manfred Schober zahlreiche historische Waldberufe vor, wie z.B. Köhler, Pechsieder, Flößer, Vogelsteller sowie einstige Waldnebennutzungen wie z.B. Bienenweide, Waldhutung und das Kräuter- und Beerensammeln. Hinzu kommen Exkurse zu Aussichtstürmen wie auf dem Hohen In einem Anhang wird auf praktische Belange für eine Forststeigwanderung eingegangen. Es wird das Thema Wasser auf dem Forststeig besprochen, außerdem sind (die wenigen) Einkaufsmöglichkeiten von Lebensmitteln in der Nähe des Forststeigs aufgeführt. Eine Empfehlung für Landkarten und ein Vorschlag für eine Rucksack-Packliste kommen hinzu. Nicht zuletzt ist eine Aufstellung der Verkaufsstellen der Trekkingtickets zu finden. Wanderführer ist mit 182 Farbfotografien, 8 Schwarz-Weiß-Fotografien und historische Postkarten, 19 Kartenzeichnungen und har 224 Seiten Format: 130 x 190 mm Kartenzeichnungen von Alfred Rölke Informationen über die Sächsische Schweiz
Einen unverwechselbaren Anblick bietet das Böhmische Mittelgebirge mit seinen Vulkankegeln und dem geschwungenen Band der Elbe. Zwischen den Bergen liegen einsame Dörfer in ursprünglicher Volksbauweise, umgeben von ausgedehnten Obsthainen, die das Gebiet im Frühjahr in ein Blütenmeer verwandeln. Beeindruckend sind die botanische Besonderheiten in den Laubwäldern und an den Steppenbergen sowie die Blockmeeren steiler Basaltkegel. Die Pflanzen- und Tierwelt, die regionale Heimatgeschichte und die Geologie der Basalt- und Phonolithberge, z.B zum Pyrop, dem böhmischen Granat, und zum "Rauchenden Berg" werden vorgestellt. Wanderführer ist mit 190 Farbfotografien, 22 historische Dokumente, historische Postkarten und Gemälde, 27 Zeichnungen sowie einer aufklappbaren geologischen Karte illustriert und hat 272 Seiten. Format: 130 mm x 190 mm Kartenzeichnungen von Alfred Rölke Informationen über das Böhmische Mittelgebirge Ergänzungen, Hinweise und Korrekturen: Wanderung 1 (Oblík): Es wird empfohlen, im Juni zur Blütezeit der besonderen Steppenpflanzen vom Gipfel zusätzlich ein Stück auf dem Pfad in die Südseite abzusteigen, um diese seltenen Pflanzen dort zu entdecken, u.a. Österreich-Lein, Schmalblütige Traubenhyazinthe, Aufrechter Ziest, Österreich-Tragant und Dänischer Tragant und Ungarische Wiesen-Schafgarbe. Wanderung 5 (Kostomlaty/Kostenblatt):(Kostomlaty/Kostenblatt): Der Bergfried auf der Burg Kostomlaty (Kostenblatt) ist wieder besteigbar und zwar an den Wochenenden in der touristischen Saison von 10 bis 16 Uhr. Wanderung 6 (Milleschauer): Es gibt einen neuen Parkplatz: Von der Durchgangsstraße fährt man hinauf zum Eingang des Schlosses, folgt dann rechts der kleinen Straße (mit roter Strichmarkierung) bis zum Parkplatz. Wanderung 8 (Dubitzer Kirchlein, Müllergrund):Von Moravany ist der Weg nun leichter zu finden, denn es gibt es eine neue gelbe Diagonalmarkierung, die hinab in den Müllergrund bis zum Wasserfall führt. Wanderung 9 (Lobosch/Burgruine Wopparn): Ab der Schwarzthaler Mühle gibt es jetzt eine grüne Farbmarkierung direkt zur Burgruine Wopparn. Wanderung 10 (Borec / Boretzer Berg): Leider können die Parkplätze im Dorf Režny Ujezd rund um die kleine Kapelle derzeit nicht mehr genutzt werden, weil sie durch große Steine blockiert wurden. Außerdem wurden an den Zäunen der Grundstücke Parkverbotsschilder angebracht. Deshalb muss man auf andere Parkplätze ausweichen, z.B. am Beginn des gelb markierten Aufstiegs zum Lobosch oberhalb von Oparno. Dadurch wird die Runde über den Boretzer Berg allerdings länger. Wanderung 12 Blešenský vrch (Plöschenberg): Seit kurzem führt eine blaue Sondermarkierung (Burgenzeichen) von Südosten auf den Blešenský vrch (Plöschenberg). Bei der Wanderung 12 nutzen wir diese neue Markierung auf den letzten 500 m bis dem Gipfel. Wanderung 20 Kelchberg: Die gelbe Markierung von Trebusin auf den Kelchberg wurde verlegt. Sie führt vom Startpunkt im Dorfkern neuerdings am Friedhof (dort besteht auch eine Parkmöglichkeit) vorbei und auf einem Weg weiter westlich als bisher bis in einen Sattel. Von dort geht es hinauf zum Wegweiser unter dem Gipfel und auf dem bisherigen Weg zum Gipfel. 2016/17 gab es größere Abholzungen auf der Gipfelkuppe, die im Rahmen von Ausgrabungen zur einstigen Kelchburg geschahen. Wanderung 22 (Sperlingsstein): Der Gipfel des Sperlingssteins im Böhmischen Mittelgebirge ist im Frühjahr 2024 wegen Vogelbrut für Wanderer gesperrt.
Rathener Felsen, Polenztal, Tafelberge und Bielatal In der Vorderen und Mittleren Sächsischen Schweiz faszinieren die Kontraste zwischen den steilen Felsabstürzen von Bastei und Festung Königstein, zwischen dem tiefen Engtal der Polenz und der Brandaussicht nahe Hohnstein und zwischen den massigen Tafelbergen auf der rechten Elbseite und den weiten Ebenheiten. Auf den 25 Wanderungen erfahren die Leser Wissenswertes zur Geschichte, zu historische Kulturdenkmale und Resten mittelalterlicher Felsenburgen sowie zur Pflanzen- und Tierwelt des Gebietes. Wanderführer ist mit 156 Farbfotografien, 40 Schwarz-Weiß-Fotos, historische Dokumente und historische Postkarten, 29 Zeichnungen illustriert und hat 288 Seiten. Format: 130 x 190 mm Kartenzeichnungen von Alfred Rölke Informationen über die Sächsischen Schweiz Ergänzungen, Hinweise und Korrekturen: Wanderungen 1 und 3: Das Gasthaus Amselfallbaude ist wegen Steinschlaggefahr geschlossen. Wanderung 2: Die in Privatbesitz befindliche Burg Altrathen wurde im Jahr 2018 an einen Fitnessstudioinhaber aus Bremen verkauft. Dieser erklärte, dass im November 2018 sowohl die öffentliche Nutzung als Gasthaus bzw. Pension als auch die dauerhafte Begehbarkeit der Burg enden. Die Burg soll als Zweitwohnsitz privat genutzt werden und das Gelände soll eingezäunt werden. Für Wanderer bedeutet dies, dass dadurch der von der Burg Altrathen zur Bastei führende Weg unterbrochen ist. Dieser ist als Bergpfad (grünes Dreieck auf grauem Grund) gekennzeichnet und wurde im Rahmen des Wegekonzeptes vor ca. 15 Jahren so gekennzeichnet. Juristisch sei dieses Vorgehen möglich, da der Bergpfad nur im Wald Gültigkeit hat, sagen Kommune und Nationalparkverwaltung. Ein Gespräch der Nationalparkverwaltung mit dem Besitzer erfolgte im Frühjahr 2019, es kam zu keiner Umstimmung des Besitzers. Damit muss die Nationalparkverwaltung den Bergpfad zurückbauen und aus dem Wegenetz löschen. Wanderungen 2 und 3: Die lange Zeit geschlossene, mitten im Wald gelegene Restauration am Steinernen Tisch zwischen Wehlen und der Bastei hat wieder geöffnet, vorerst an den Wochenenden.
Weinberge charakterisieren die Elbhänge von Diesbar über Meißen mit dem kleinen Spaargebirge bis nach Radebeul. Darin eingebettet sind nicht nur Weingüter mit idyllischen Winzerhäusern, sondern auch kleine Landschlösser mit ihren Parks. An die Radebeuler Elbhänge schließt sich der weite Friedewald mit seinen Teichen und dem Jagdschloss Moritzburg an sowie die Landschaft im Moritzburger Kleinkuppengebiet. Wanderungen in der Umgebung von Dresden: zu den traditionsreichen Weingütern wie Schloss Wackerbarth und Hoflößnitz Moritzburger Teiche und Kleinkuppenlandschaft, Weinberge zwischen Diesbar, Meißen und Radebeul in die Umgebung von Schloss Moritzburg mit Fasanenschlösschen, Leuchtturm und Wildgehege zum ausgedehnten Friedewald und zu den zahlreichen "Himmelsteichen" zu den romantischen Täler wie Lößnitzgrund, Seußlitzer Grund oder das Tal der Großen Röder in das Moritzburger Kleinkuppengebiet zu kleinen Landschlösser mit ihren romantischen Landschaftsparks wie in Hirschstein, Seußlitz und Proschwitz zu den Wasserschlösser in Oberau und Berbisdorf Wanderführer mit 248 Seiten, die illustriert sind mit 17 Zeichnungen, 192 Farbfotografien, 12 Schwarz-Weiß-Abbildungen und historischen Postkarten / Dokumente. Format: 130mm X 190mm Kartenzeichnungen von Alfred Rölke Informationen zum Sächsischen Elbland Ergänzungen, Hinweise und Korrekturen: Wanderung 2 (Hermsdorf / Rieseneiche): Das Schloss Seußlitz gehört seit 2001 einem Münchner Architekten, der ein Hotel einrichten wollte. Seitdem steht es größtenteils leer und ist leider nicht zugänglich. Im Jahr 2020 meldete der Eigentümer Insolvenz an. Die Zukunft des Schlosses ist leider weiterhin ungewiss. Wanderung 3: Zur Wiesen-Kuhschelle an der Aussicht Knorre bei Meißen: Leider besteht dort nicht mehr Sachsens größtes Vorkommen der Wiesen-Kuhschelle, denn bei der Erneuerung des Geländers der Aussicht wurde der größte Teil des Bestands vernichtet, nur wenige Einzelpflanzen blieben verschont. Wanderung 9 und 10: Das Hellhaus bei Moritzburg, das jahrzehntelang dem Verfall preisgegeben war, wird seit dem Jahr 2021 restauriert. Wanderung 13: In den Bismarckturm wurde mit Spenden eine Treppe eingebaut. Seit September 2019 ist der Turm gegen eine Gebühr in den Sommermonaten besteigbar. Nach der Wiedereröffnung des Gasthauses Zum Pfeiffer in Wahnsdorf ist der Weg über dessen Gelände zu den Öffnungszeiten des Gasthauses möglich. Der Wanderweg soll um das Areal herum verlegt werden. Außerhalb der Öffnungszeiten des Gasthauses bitte die Wanderung anders beenden: vom Spitzhaus nicht zum Pfeiffer laufen, sondern über die Spitzhaustreppe absteigen. Wanderung 14: Das Wasserschloss in Berbisdorf befindet sich nicht mehr im Zustand des Verfalls und wird seit einigen Jahren Schritt für Schritt saniert. Wanderung 16: Statt eines Tunnels unter der A13 nahe des Deponieberges bei Volkersdorf gibt es nun gleich nebenan eine Brücke.
Das Westerzgebirge wird in seinem Vorland von Feldern, Wiesen und Wäldern geprägt, im mittleren Bergland setzen Basalttafelberge und Talsperren interessante Akzente. Den Höhepunkt bildet der Gebirgskamm mit dem Fichtelberg, dem höchsten Bergen Sachsens, mit Hochmooren, bunten Bergwiesen und ausgedehnten Wäldern. Beeindruckend sind die Rundblicke von den zahlreichen Aussichtsbergen. Außerdem gibt es Informationen zur Tier- und Pflanzenwelt und zahlreiche Zeugnisse der Bergbautraditionen. Schaubergwerke, alte Stollen, Huthäuser, Hammerwerke und Pferdegöpel werden vorgestellt. Wanderführer ist mit 123 Farbfotografien, 22 Schwarz-Weiß-Fotos, historische Dokumente und historische Postkarten, 28 Zeichnungen und einer geologischen Karte illustriert und hat 264 Seiten. Zwischen Auersberg, Hartensteiner Wald, Greifensteinen, Fichtelberg und Keilberg Format: 130 x 190 mm Kartenzeichnungen von Alfred Rölke Informationen über das Westerzgebirge Ergänzungen, Hinweise und Korrekturen: Wanderung 2: Es ist ein Pfad entlang des Grünen Grabens auf 500 m nicht mehr begehbar. Man ließ den einstigen Naturlehrpfad verwildern, er ist nun komplett zugewachsen. Bitte deshalb dem breiten Weg geradeaus bis zu einer Häusergruppe folgen, dort links abbiegen und dem Weg folgen, bis man später auf den Grünen Graben trifft. Dieser Weg ist in der Karte der Wanderung 2 im Wander- und Naturführer Westerzgebirge eingezeichnet.
Tiefe Klammen und sonnige Sandsteinriffe, bizarre Felsen und steil aufragende Basaltkegel, ehemalige Felsenburgen und verlassene Mühlen, idyllisch gelegene Dörfer und scheinbar unendliche einsame Wälder kennzeichnen die einmalige Landschaft der Böhmischen Schweiz. Entdecken Sie auf den 21 Rundwanderungen das einzigartige Gebirge, in dem die Hamonie von Kulturlandschaft und Natur erhalten ist. Ein Beitrag gibt es zur Geschichte des Tourismus in der Böhmischen Schweiz. Der Burgenforscher Alfred Neugebauer erläutert einige wichtigste Felsenburgen. Wanderführer ist mit 159 Farbfotografien, 40 Schwarz-Weiß-Fotos, historische Dokumentationen und historische Postkarten sowie 32 Zeichnungen illustriert und hat 296 Seiten. Von den Tyssaer Wänden über Hohen Schneeberg, Prebischtor und Dittersbacher Felsen ins Khaatal Format: 130 mm x 190 mm Kartenzeichnungen von Alfred Rölke Informationen über die Böhmische Schweiz Ergänzungen, Hinweise und Korrekturen: In der Böhmischen Schweiz gibt es durch den Waldbrand von 2022 als auch durch die vom Borkenkäferbefall abgestorbenen Fichtenwälder zahlreiche Einschränkungen bei der Begehbarkeit von Wanderwegen und etliche Wegesperrungen. Wir empfehlen, betreffs der aktuellen Sperrungen auf mapy.cz zu schauen. Wanderungen 4 (Schäferwand): Derzeit (ab dem Frühjahr 2024) gibt es eine Umleitung bzw. Änderung der gelben Markierung nahe des Forellenteiches. Sie führt oberhalb auf dem Plattenweg nach rechts bis zum Kindergarten und dort links hinunter zum Forellenteich. Man muss nicht den Damm des Teiches überqueren, sondern hält sich abwärts der gelben Markierung folgend.Wanderung 5: Die Sandsteinsäule an der Kaiseraussicht auf dem Kvadrberk (Quaderberg) war seit langem in keinem guten Zustand mehr. Im Sommer 2024 wurde sie restauriert, ebenso wurden Geländer und die Treppe erneuert. Der Obelisk war im Jahr 1879 anlässlich der Silberhochzeit des Kaiserpaars Franz Josef I. und seiner Frau Elisabeth, genannt Sissi, errichtet worden. Wanderung 8:(Belvedere): Die Dürrkamnitzklamm ist voraussichtlich länger gesperrt. Der Grund ist die erhebliche Gefahr durch den Borkenkäfer abgestorbene, morsche Fichten. Als Umleitung und Ausweichstrecke hat der tschechische Wanderverband eine neue gelbe Markierung von Arnoltice in Richtung Labská Stran gelegt. Wir empfehlen einen alternativen, 8 km langen Wandervorschlag, der in der neuen Auflage von 2024 enthalten ist. Wanderungen 9 (Prebischtor): Edmundsklamm und Gabrielensteig sind nach dem Waldbrand offiziell wegen Baumsturzgefahr gesperrt. Derzeit ist nur der Direktanstieg zum Prebischtor geöffnet. – Die klassische Wanderung wurde aber auch in der neuen Auflage von 2024 so belassen wie bisher in der Hoffnung, dass alles wieder geöffnet wird. Wanderung 19 (Enge Stiege): An der einsamen Ansiedlung Na Tokáni (Balzhütte) in der Böhmischen Schweiz brannten am 22. Mai 2020 zwei der Holzhäuser (Gaststätte). Die Feuerwehr konnte nichts mehr retten, die Gebäude brannten bis auf die Grundmauern nieder. Wanderung 21 Vlcí hora (Wolfsberg): In der Nacht zum 4. April 2023 ist am böhmischen Wolfsberg (Vlcí hora) die hölzerne Bergbaude abgebrannt. Am aus Ziegeln gemauerten Aussichtsturm wurden zwar Teile der Holzverkleidung zerstört, der Turm ist aber intakt und konnte durch den schnellen Feuerwehreinsatz gerettet werden. Er ist in der Saison wieder geöffnet.
Geprägt ist das Gebiet zwischen Altenberg, Geising und Zinnwald mit Kahleberg und Geisingberg und Georgenfelder Hochmoor durch die jahrhundertlange Bergbautradition. Daran erinnern neben Stollen, Pingen und Schaubergwerken auch die reizvollen Bergstädtchen. Es wird die 500 Jahre alte Bergbautradition mit Förderung und Verarbeitung von Eisenerz, Silber oder Zinn beschrieben. Empfehlenswert sind auch weniger bekannte, aber lohnende Wanderziele im Erzgebirgsvorland wie das Seidewitztal bei Liebstadt, die „1000-jährige” Eibe im Müglitztal bei Schlottwitz, der Trebnitzgrund und die Gegend zwischen der Reichstädter Windmühle und der Talsperre Lehnmühle. Wanderführer ist mit 236 Farbfotografien, 17 Schwarz-Weiß-Fotografien, historische Dokumente und historische Postkarten, 24 Zeichnungen illustriert und hat 288 Seiten. Zwischen Kuckuckstein, Mückentürmchen, Altenberger Pinge, Gimmlitztal und Burgruine Frauenstein Format: 130 x 190 mm Band Osterzgebirge ist 2021 in einer aktualisierten 3. Auflage erschienen Kartenzeichnungen von Alfred Rölke Informationen über Osterzgebirge Ergänzungen, Hinweise und Korrekturen: Wanderung 1 (Liebstadt) : Das Schloss Kuckuckstein hat seit 2018 neue Eigentümer. Gemeinsam mit dem Verein Kleeblatt bemüht man sich um die Sanierung, die schon Fortschritte zeigt. Zur Zeit (Herbst 2023) sind jeden Sonntag einige Räume und das kleine Künstler-Cafe geöffnet. Seit 2019 steht eine originalgetreue Nachbildung der Liebstädter Postdistanzsäule am Markt. Wanderung 6 (zum Mückentürmchen): 1.) Vom einstigen Goldammerkreuz am Wanderweg zum Mückentürmchen lag viele Jahrzehnte nur ein umgefallener Rest des Sockels am Wegesrand. Nun ist es erfreulicherweise nach alten Fotografien wieder neu entstanden und aufgestellt worden. Im Wanderführer ist die historische Postkarte zu finden. Es ist erfreulich, dass man in Böhmen heute das einstige deutsche Kulturerbe so gut pflegt. Wanderung 6 (zum Mückentürmchen):2.) Die um 2010 angepflanzten Fichten sind so hoch gewachsen, dass keine Aussicht mehr möglich ist und sich eine Besteigung des Gipfels nicht mehr lohnt. Deshalb wird eine neue Streckenführung vorgeschlagen, die angenehm entlang des aussichtsreichen Wandrandes unterhalb des Kahlen Berges oberhalb weiter Erzgebirgswiesen entlang führt. Wanderung 11 und 12 : Die kleine Bergbaude auf dem Kahleberg im Osterzgebirge hat wieder geöffnet. Etliche Jahre gab es nur einen Imbiss in einem Wagen neben der Baude. Bisher fehlten Strom- und Wasseranschluss, Toiletten und Abwassergruben. Der Eigentümer, der Freistaat Sachsen / Forstbezirk Bärenfels, ließ nun alles modernisieren bzw. erneuern. Nach einer Bohrung wird jetzt Wasser aus etwa 100 m Tiefe gewonnen, ein Stromkabel wurde rund 1,2 km verlegt und es gibt nun auch Toiletten und ein beheizbares Kaminzimmer für die Gäste. Die Kahlebergbaude wurde 1961 als Schutzhütte für Forstleute erbaut. Wanderung 14 (Schellerhau / Pöbeltal): Die Putzmühle hat seit 2017 dauerhaft als Gasthaus geschlossen. Wanderung 15 (Moldava-Stürmer-Hrob): Die Eisenbahnstrecke Hrob - Moldava verkehrt nach Fahrplan, im Sommer meist 3-4x täglich. Wanderung 18 (Gimmlitztal): Die Weicheltmühle ist kein Gasthaus mehr. - Mit der Erschöpfung der Lagerstätte wurde im Kalkwerk Hermsdorf die Förderung im Dezember 2016 eingestellt. Die Aufbereitungsanlagen bleiben aber weiterhin in Betrieb und verarbeiten Rohmarmor aus der Lagerstätte in Hammerunterwiesenthal.
Von Keulenberg über Czorneboh, Bieleboh und Kottmar zu Löbauer Berg, Königshainer Berge und Landeskrone Die Wandertouren im Wanderführer führen auf den Keulenberg und in die Westlausitzer Berge zwischen Pulsnitz und Bischofswerda sowie ins große Waldgebiet des Valtenberges. Es geht über die bewaldeten Höhenrücken von Picho, Mönchswalder Berg, Czorneboh und Bieleboh. Natürlich sind auch die Berge der östlichen Oberlausitz wie Löbauer Berg, Rotstein, Kottmar und Landeskrone Ziele dieses Wanderführers. Die Bergwelt der Oberlausitz - das sind langgestreckte, bewaldete Höhenrücken und weite Talmulden sowie isolierte Basaltberge. Eingebettet in die hügelige Landschaft sind zahlreiche Dörfer, in denen die heimatverbundene Lausitzer ihre besonderen Traditionen und Bräuche bewahren. Wanderführer ist mit 199 Farbfotografien, 21 Kartenzeichnungen, 14 Schwarz-Weiß-Fotos, historische Dokumente und historische Postkarten illustriert und hat 272 Seiten. Von Keulenberg über Czorneboh, Bieleboh und Kottmar zu Löbauer Berg, Königshainer Berge und Landeskrone Kartenzeichnungen von Alfred Rölke Informationen über die Oberlausitz Ergänzungen, Hinweise und Korrekturen: Wanderung 3 (Rammenau - Hochstein): Die Elbtalaussicht ist zugewachsen, der Abstecher lohnt nicht mehr. Wanderung 5 (Valtenberg): Der schöne Abstecher zum Steinbruchsee vom Löcherweg aus ist leider nicht mehr möglich. Der Zugang ist mit umgesägten Bäumen und Schildern ("Privat") abgesperrt. Wanderung 6 (Weifa): Von der Wegweisersäule (Seite 95; Nr. 1 in der Karte auf Seite 90) ist der unmarkierte Pfad nach Waldarbeiten unbegehbar geworden bzw. zugewachsen. Bitte deshalb wieder zurückgehen bis zur letzten Kreuzung (siehe Karte Seite 90) und dort in Richtung Dahrener Berg abbiegen. Wanderung 17: Das Berggasthaus auf dem Rotstein ist seit einiger Zeit geschlossen, wurde zwischenzeitlich verkauft und steht nun im Jahr 2024 erneut zum Verkauf. Eine Wiedereröffnung ist derzeit ungewiss. Wanderungen im Lausitzer Bergland (Auswahl) zu historischen Grenzsteine im Valtenberggebiet und Sonnenuhren in Taubenheim Umgebindehäuser mit ihren schmuckvollen Schiefergiebeln in vielen Dörfern der Oberlausitz Barockschlösser in Rammenau und Königshain und zur Kottmarsdorfer Windmühle zum Ostroer Burgwall im weiten Vorland zwischen Kamenz und Bautzen zu den beiden Spreeparks zwischen Neusalza-Spremberg und Friedersdorf
20 Wanderungen südlich der Elbe Die Wanderungen führen von Weesenstein und Maxen über Wilisch, Windberg und den Tharandter Wald in die linkselbischen Täler nach Meißen. In Exkursen werden dem Wanderer Tiere und Pflanzen nähergebracht, aber auch viel Wissenswertes über Kulturdenkmale, Brauchtum, historische Ereignisse und Geologie erläutert. Das interessante, rötlich gebänderte Konglomeratgestein des Döhlener Beckens wurde als Hintergrund des Titelbildes dieses Wander- & Naturführers gewählt und zeigt, dass es aus geologischer Sicht im Südraum von Dresden viel zu entdecken gibt. Für das Finden der Wanderwege werden detailgetreue Kartenzeichnungen und ausführliche Beschreibungen ein hilfreicher Ratgeber sein. Der Wanderführer ist mit 160 Farbfotografien, 20 Schwarz-Weiß-Fotos, historische Dokumente und historische Postkarten, 22 Zeichnungen illustriert und 254 Seiten Kartenzeichnungen von Alfred Rölke Informationen über Dresden Ergänzungen, Hinweise und Korrekturen:Wanderung 3: Dass es zu einer Wiedereröffnung des Gasthauses Wilischbaude kommt, das derzeit nur notdürftig vor dem Verfall bewahrt wird, scheint mittlerweile unwahrscheinlich. - Im Kurpark Kreischa steht nun auch eine 2018 eingeweihte Büste von Peter Schreier. Der 2019 verstorbene Startenor hatte über Jahrzehnte in Lungkwitz ein Gartenhaus.Wanderung 5: Durch den Bau einer Umgehungsstraße 2012/2013 wurde der bisherige Wanderweg von der Goldenen Höhe hinab in den Bannewitzer Ortsteil Welschhufe unterbrochen. Man geht deshalb vor der neuen Straße 100 m nach links, nutzt eine Brücke und geht wieder 100 m nach rechts zurück zum Wanderweg. – In der 2. und 3. Auflage des Bandes von 2014 und 2020 ist dies berücksichtigt. Wanderung 7: Die Anstrengungen des Windbergbahnvereins, der 2010 die Strecke Freital-Birkigt bis Dresden-Gittersee von der Deutschen Bahn übernahm, waren im Juni 2020 erfolgreich: Erstmals nach 22 Jahren fuhr wieder eine Eisenbahn mit einem historischen Waggon aus dem Jahr 1912 vom Bahnhof Dresden-Gittersee etwa 2 km hinab nach Freital. Weitere Sonderfahren werden folgen. Wanderung 9: Weißeritztalbahn: 2014 begann der Wiederaufbau der restlichen elf Kilometer Bahnstrecke zwischen Schmiedeberg und Kipsdorf. Am 11. Mai 2017 dampfte der erste Zug wieder über die gesamte Distanz von Freital-Hainsberg bis hinauf zur Endstation in Kipsdorf. Wanderung 13: Die Gaststätte Waldschänke wird nach einem verheerenden Brand im Januar 2019 derzeit wieder aufgebaut.
19 Wanderungen nördlich der ElbeDas ausgedehnte Waldgebiet der Dresdner Heide, die Borsberghänge sowie die romantischen Gründe zwischen Wachwitz und Pillnitz galten schon immer als beliebte regionale Wanderziele. Die sandige Landschaft vom Heller dagegen lädt erst seit wenigen Jahren wieder zum Erkunden ein, nachdem die Rote Armee das Areal verlassen hat und umfangreiche Renaturierungsarbeiten stattgefunden haben. Die reiche kulturelle Vergangenheit prägt viele Wanderungen in diesem Band: vom traditionsreichen Kurbad Weißer Hirsch zu den Elbschlössern, von den über 100 Jahre alten Bergbahnen zur Königlichen Villa oder vom Schloss Pillnitz auf den Borsberg und zu den Hohen Brücken. Das Seifersdorfer Tal trägt ebenso noch heute Spuren einer zur Zeit der Romantik „verschönerten“ Landschaft wie der Friedrichsgrund bei Pillnitz. Wer weite Fernblicke liebt, wird auf den Touren im Schönfelder Hochland mit Napoleonstein, Rockauer Höhe und Triebenberg auf seine Kosten kommen – wer Einsamkeit mag, wird die Wanderung ganz im Norden von Dresden zwischen Weixdorf, Schloss Hermsdorf und Langebrück schätzen. Die Naturausstattung des Wandergebietes weist große Kontraste auf: einerseits das große geschlossene Waldgebiet der Dresdner Heide, andererseits die offene Landschaft des Schönfelder Hochlandes. Am Elbhang wechseln trockene Felskuppen und sonnige Weinberge mit tief eingeschnittenen, kühlen Tälern. Eine Besonderheit sind die roten Wegezeichen der Dresdner Heide: Gänsefuß, Ochsenkopf und Kannenhenkel – diese und viele andere originelle Namen kennzeichnen das alte historische Wegenetz des Waldgebietes. Für das Finden der Wanderwege werden detailgetreue Kartenzeichnungen und ausführliche Beschreibungen ein hilfreicher Ratgeber sein. Der Wanderführer ist mit 204 Farbfotografien, 33 Schwarz-Weiß-Fotos, historische Dokumente und historische Postkarten, 21 Zeichnungen illustriert und hat 256 Seiten Kartenzeichnungen von Alfred Rölke Informationen über Dresden